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Mi, 21. Juli 2004, 14:58

Software::Desktop::Gnome

GoneME: Der zukünftige GNOME-Fork

Aus dem GNOME-Projekt ist das GoneME-Projekt hervorgegangen, das eine eindeutig von GNOME verschiedene Entwicklungsrichtung einschlägt.

Der Initiator war selbst lange Zeit an der Entwicklung von GNOME beteiligt und war außerdem ein Mitglied der GNOME Foundation. Mit den jüngsten Entwicklungen des GNOME-Projekts zeigte er sich jedoch unzufrieden und distanzierte sich davon. Beabsichtigt ist jedoch nicht eine sofortige Abspaltung von GNOME. Diese soll erst dann stattfinden, wenn sich genügend Entwickler um GoneME versammelt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt existiert GoneME als ein Paket von Patches. Ali Akcaagac rät jedoch entschieden davon ab, diese Patches an den GNOME Bugzilla zu senden, da sie mit höchster Wahrscheinlichkeit abgelehnt werden würden.

Das Projekt GoneME nimmt Punkte in Angriff, die hohe Skepsis und Kritik am GNOME-Projekt hervorriefen, während die Entwickler selbst plausible Begründungen für die Änderungen bereitstellten.

Der aktuelle Stand der Patches kehrt beispielsweise die Reihenfolge der Dialogschaltflächen um. Damit widersetzt sich GoneME dem Human Interface Guide und passt sich Windows, GNOME 1 und KDE an. Die Zukunft zielt zudem auf weitere Änderungen, wie beispielsweise die Voreinstellung von Nautilus im Navigatormodus, womit der in GNOME 2.6 aufgekommene Spatial Nautilus in den Hintergrund rückt. Weitere Diskussionen betreffen das GNOME Kontrollzentrum, welches sich eventuell wieder mehr an den Kontrollzentren von KDE und GNOME 1 orientieren wird. Auch die Portierung von KHTML auf GoneME steht zur Debatte, um einen komplett eigenständigen GNOME-Browser zu schaffen, ohne auf den Mozilla-Darstellungsapparat Gecko zurückzugreifen.

Die Ideen von GoneME beschränken sich nicht auf die Oberfläche, sondern betreffen auch Interna, wie beispielsweise GConf. Hier greift der oft angeführte Vergleich mit der Windows Registry. GoneME sucht den Weg zurück zu simplen Textdateien, da die bisher verwendeten XML-Daten immer noch zu komplex seien, um sie notfalls von Hand mittels Texteditoren zu bearbeiten, obwohl der Initiator durchaus die Vorteile von GConf sieht. Letztendlich setzt sich GoneME das Aufräumen von GNOME als Ziel, um weitreichendere Konsistenz innerhalb der Oberfläche zu ermöglichen.

GoneME nimmt sich letztendlich auch vor, mit seinen Änderungen die Entwicklung der Benutzeroberfläche zu beschleunigen.

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Kommentare (Insgesamt: 67 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[10]: GalaxyWatch (mawa, Mo, 26. Juli 2004)
Re[7]: GalaxyWatch (Jan Arne Petersen, Mo, 26. Juli 2004)
Re[3]: GalaxyWatch (sympathisant, So, 25. Juli 2004)
Re[6]: GalaxyWatch (mawa, So, 25. Juli 2004)
Re[2]: sodela (Waldgeist, Fr, 23. Juli 2004)
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