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So, 1. August 2004, 17:14

Software::Groupware

Meisterverkaufte Linux-Groupware wird unter die GPL gestellt

Das deutsche Unternehmen Netline stellt das Fundament des Suse Linux Openexchange Servers unter die GPL.

Suses Openexchange Server ist die weltweit meistverkaufte Groupware- und Kommunikationslösung unter Linux. Die Schlüsseltechnologie dahinter bildet Netlines Open-Xchange Server, der nun unter die GNU General Public License (GPL) gestellt wird. Durch diesen Schritt ermöglicht Netline, das Produkt kostenlos herunterzuladen, ausgiebig für den Einsatz zu prüfen oder eigene Entwicklungen in den Quellcode einfließen zu lassen.

Der Open-Xchange Server ist ein modulares Kommunikationswerkzeug, das auf Standards basiert. Entwickelt wurde der Server für den Unternehmenseinsatz. In diesem Umfeld bietet er Groupware-Funktionen wie E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben und Datenspeicherung in Echtzeit. Der Zugang zum Open-Xchange Server erfolgt über ein Webinterface und ist daher Betriebssystem-unabhängig. Neben einer WebDAV-Schnittstelle kann Open-Xchange Server auch in Outlook eingebunden werden.

Die freie Variante enthält fast alle Elemente der kommerziellen Version. Support und Wartung gehören selbstverständlich nicht zum Umfang. Auch Programme und Schnittstellen von Drittanbietern sind in der GPL-Version nicht zu finden. Die Software läuft unter den gängigen Linux-Distributionen wie Debian, Mandrake, Red Hat, Red Flag und Suse.

»Open-Xchange enthält ohnehin zahlreiche OpenSource-Komponenten, die Veröffentlichung des Quellcodes unter der GPL ist also der logische Schritt bei der Weiterentwicklung der Software«, kommentiert Frank Hoberg, CEO von Netline Internet Service, die Freigabe. »Die Nachfrage nach quelloffener Kommunikations-Software ist bereits groß und steigt weiter. Die Open-Source-Gemeinschaft wird jetzt für eine merkliche Beschleunigung des Ausbaus von Open-Xchange sorgen.«

Ed Anderson, Vice President Produktmarketing für die Novell Nterprise Platform Services Group, erläutert weiterhin, dass die Veröffentlichung unter der GPL sowohl Entwicklern als auch Kunden Vorteile bringen werde. Martin Fink, Vice President für Linux bei HP, bemerkt außerdem, dass viele Unternehmen sowohl Open-Source-Software als auch proprietäre Produkte einsetzten wollen. Netlines Open-Xchange Server erfülle nun diesen Bedarf.

Die Firma Netline hat ihren Sitz in Olpe und entwickelt Linux-basierte Groupware. Der Netline Java Application Server ist das Herzstück von des SUSE Linux Openexchange Servers von Novell und nun auch Basis des freien Open-Xchange Servers.

Ab Ende August soll die Open-Source-Version unter openexchange.com zum Download bereitstehen.

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Kommentare (Insgesamt: 25 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Kontact 1.0 (Anonymous, Mo, 2. August 2004)
Re[5]: Es geht voran mit SuSE (panzer, Mo, 2. August 2004)
Re[2]: Es geht voran mit SuSE (Jochen, Mo, 2. August 2004)
Re: Nicht unbedingt gut ... (Broesel, Mo, 2. August 2004)
Re[4]: Es geht voran mit SuSE (LH, Mo, 2. August 2004)
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