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Mo, 9. August 2004, 00:06

Software::Entwicklung

Französische Steuerbehörden entscheiden sich für JBoss

Die französischen Steuerbehörden DGI und DGCP werden im Rahmen eines umfassenden Updates ihrer IT in Zukunft JBoss als Applikationsserver einsetzen.

Der freie Java-Applikationsserver JBoss hatte gerade vor kurzem erst die J2EE 1.4-Zertifizierung erhalten. Nun kündigt JBoss Inc., das Unternehmen hinter JBoss, eine Zusammenarbeit mit Atos Origin an, um einen Großauftrag der französischen Steuerbehörden Direction Générale des Impôts (DGI) und Direction Générale de la Comptabilité Publique (DGCP) abzuwickeln.

Die Behörden hatten bereits im Jahr 2000 ihre rund 950 Server auf Linux umgestellt. Nun steht im Rahmen des Programmes COPERNIC eine Erneuerung der Steuer-Software an, die als J2EE-Applikation laufen soll. Hier haben sich die Behörden für den unter LGPL stehenden JBoss entschieden, der damit Anbieter unfreier Software aus dem Feld schlagen konnte. Die Entscheidung fiel nach sorgfältiger Evaluierung verschiedener Produkte. Der technische Direktor von COPERNIC, Jean-Marie Lapeyre, setzt auf die prinzipiellen Vorteile von Open Source: Niedrige Kosten und Offenheit, wodurch Zuverlässigkeit, Beständigkeit und Sicherheit garantiert werden.

Die Umsetzung der Entscheidung wird Atos Origin übernehmen. Das Unternehmen wird JBoss zum Einsatz bringen und den nötigen Support und Schulungen leisten. Ein auf drei Jahre ausgelegter Wartungsvertrag gibt den Rahmen dafür vor.

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