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Mo, 9. August 2004, 11:35

Linux in München: SPD sieht keinen Grund zur Panik

Nachdem die Stadt München in der letzten Woche [a 0.7116]angekündigt hatte[/a], ihre Linux-Migration aufgrund möglicher Auswirkungen der EU-Softwarepatent-Richtlinie zunächst noch einmal zu überprüfen, warnt die Münchner SPD nun vor falscher Panikmache.

So wies der SPD-Stadtrat Christian Amlong, der Mitglied der städtischen IT-Kommission ist, darauf hin, dass es selbstverständlich sei, rechtliche und finanzielle Risiken von Projekten permanent zu überprüfen. Dies gelte erst recht für ein Projekt der Größenordnung von "LiMux" mit seiner großen personellen, organisatorischen und technologischen Reichweite. Die durch das Zurückstellen der Basis-Client-Ausschreibung entbrannte Fachdiskussion zeige die Notwendigkeit einer Klärung. Amlong erinnerte auch daran, dass gegenwärtig noch gar nicht feststehe, ob der jetzige Richtlinienentwurf auch umgesetzt werde.

Linux-Distributor Red Hat preschte inzwischen mit einer Pressemitteilungen nach vorne und wies darauf hin, dass die Red Hat-Kunden vor möglichen Gefahren durch Lizenz- und Patentprobleme geschützt seien. Red Hat habe zu diesem Zweck das Open Source Assurance-Programm gestartet, da sicherstelle, dass Red Hat jeden in Red Hat Enterprise Linux enthaltenen Code umgehend ersetzen werden, falls er gewerbliche Schutzrechte Dritter verletze oder gegen Lizenzen verstoße.

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