Hmm, also wenn die Daten von Client zu Client geschickt werden können, und dann nur den besten Weg suchen: Kann die RIAA dann nicht einen eigenen Client nehmen und schauen, was so für Pakete bei Ihnen vorbeikommen und diese abfragen?
hm, wenn ich das richtig verstehe werden die daten aes-verschluesselt. d.h. der in der mitte sieht nur die verschluesselten daten. der aes-schluessel selber wird rsa-verschluesselt ausgetauscht. fragt sich nur noch, wie man sicherstellt, dass der oeffentliche rsa-schluessel auch zu der gegenstelle gehoert, mit der man tauschen will.
> fragt sich nur noch, wie man sicherstellt, dass der oeffentliche rsa-schluessel auch zu der gegenstelle gehoert, mit der man tauschen will.
Die Daten (bzw. der AES-Schlüssel) werden einfach damit verschlüsselt, nur die richtige Gegenstelle kann dann etwas damit anfangen. Viel schwieriger ist es, die öffentlichen Schlüssel vertrauenswürdig zu bekommen (Anfangsvertrauen).
Seit einigen Monaten wird MUTE (in der GUI-Version für MS-Windows) von mir auf meiner Freeware-Seite empfohlen. Im Moment ist mir allerdings nicht wirklich klar wieso. Das Programm bietet offenbar ein Höchstmass an Sicherheit: es ist jedoch für Aktiv-Filesharer nicht zu gebrauchen. Abgebrochene Downloads/Uploads können nicht wieder aufgenommen werden; Downloads und eigene Angebote werden -zumindest bei mir- extrem durch Fremd-Traffic gestört. Wenn ein Upload einer MP3-Datei höchstens 2kBps schafft aber permanent das mindestens 10-fache an Traffic in beide Richtungen vorhanden ist, ich jedoch in keiner Weise beeinflussen kann ob ich meinen Rechner z.B. für den Download einer Starwars-Episode (in Form eines 200MB-Videos) zur Verfügung stellen möchte finde ich das schon ziemlich blöde. Somal ich nicht wissen kann ob das Video komplett beim Downloader ankommen wird. Ich bin immernoch für eine brutale DateiGrößen-Begrenzung im Programm auf höchstens 8MB.
So etwas Ähnliches hatte ich schon Mal im MUTE-Forum gepostet; ohne irgendeine Form von Feedback zu bekommen
Von Gunter Ohrner am Di, 17. August 2004 um 00:36 #
Beim Pro-Linux.Artikel dachte ich noch, "das klingt fast wie Freenet", (www.freenetproject.org) nach deiner Beschreibung war ich mir sicher. Wobei Freenet abgebrochene Downloads dank dezentraler Speicherung gut verkraftet, wenn es Lust hat.
Ich hatte es laufen, ja. Wenns erst mal n Tag lang an ist kann man die bekannten Seiten relativ gut öffnen, vieles bleibt aber auch verschwunden. Für Dateien > 2 MB ists nicht zu gebrauchen. Und es gibt (meine Meinung) viel zu viel Toleranz für Kinderpornographie im Netz.
Und es gibt (meine Meinung) viel zu viel Toleranz für Kinderpornographie im Netz.
so ist das nunmal in einem zensurfreien, anonymen netzwerk. kann ja nicht jedermann deine moralvorstellungen haben. ausserdem finde ich, dass es zuwenig toleranz gegenuber padophilen gibt.
Von don turbulento am Di, 17. August 2004 um 10:59 #
so ist das nunmal in einem zensurfreien, anonymen netzwerk
Ja schon und das ist ja auch gut das es so ist. Allerdings sollte man seine Toleranzschwelle auch nicht zu hoch ansetzen. Bei Bombenlegern und Kinderschändern ist Tolleranz wohl nicht angebracht.
Man soll ja nicht zensieren können. Wenn man Kinderpornografie zensieren kann, kann man auch politische Meinungen zensieren. Kinderpornografie ist meiner Meinung nach ausschlisslich an der Quelle zu bekämpfen, indem man Konsumenten und vor allem Produzenten ermittelt und bestraft. Das wird durch Anonymität zwar sicher nicht leichter, aber irgendwoher müssen die Kinder ja kommen - und dort muss man ansetzen.
Die RIAA sollte am besten Cisco, die Telekom und noch andere Firmen, die Router herstellen und bereitstellen über die illegale Software gerouted wird, verklagen.
Der Router kennt den Inhalt nicht, das ist der Witz dabei.
Aber könnte die RIA nicht einfach den Client und den Router zur Verfügung stellen (und mir modifiziertem Sourcecode sicherstellen, dass der Client genau diesen Router verwendet)? Dann könnte sie den Sender ermitteln, wenn keine weiteren unabhängigen Router dazwischen sind, oder?
Die Telekom ist nicht verantwortlich für den Inhalt der Gespräche, Cisco nicht für den Inhalt der IP Pakete und der MUTE proxy nicht für die übertragenen Daten. Ein Filter ist Systembedingt unmöglich. Gerade darum geht es ja, man will Zensur verhindern. Das geht aber nur, wenn man nicht entdecken kann, ob Osama Bin Ladens Tagebuch, Kinderpornografie, illegale Kopien oder ein legales politisches Pamflet übertragen wird.
Spezi
Die Daten (bzw. der AES-Schlüssel) werden einfach damit verschlüsselt, nur die richtige Gegenstelle kann dann etwas damit anfangen. Viel schwieriger ist es, die öffentlichen Schlüssel vertrauenswürdig zu bekommen (Anfangsvertrauen).
Ich bin immernoch für eine brutale DateiGrößen-Begrenzung im Programm auf höchstens 8MB.
So etwas Ähnliches hatte ich schon Mal im MUTE-Forum gepostet; ohne irgendeine Form von Feedback zu bekommen
mfg Janko
Grüße,
Gunter
ach, bei dir geht freenet? kannste deiner oma erzahlen.
so ist das nunmal in einem zensurfreien, anonymen netzwerk. kann ja nicht jedermann deine moralvorstellungen haben. ausserdem finde ich, dass es zuwenig toleranz gegenuber padophilen gibt.
hEAdr00m (profi, tolerant)
Ja schon und das ist ja auch gut das es so ist. Allerdings sollte man seine Toleranzschwelle auch nicht zu hoch ansetzen. Bei Bombenlegern und Kinderschändern ist Tolleranz wohl nicht angebracht.
Ein 'wie' reicht doch :>
Abgesehen davon, bin ich mal gespannt, was draus wird.
also, was soll das?
Aber könnte die RIA nicht einfach den Client und den Router zur Verfügung stellen (und mir modifiziertem Sourcecode sicherstellen, dass der Client genau diesen Router verwendet)? Dann könnte sie den Sender ermitteln, wenn keine weiteren unabhängigen Router dazwischen sind, oder?
cu
kamome
nicht, wenn sich die riaa urheberrechtlich geschutztes material ladt und den netstat anwirft.