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Thema: Anonyme Tauschbörse MUTE

22 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
mehr Hmm
Score: 3 Von Spezi am Mo, 16. August 2004 um 20:06 #
Hmm, also wenn die Daten von Client zu Client geschickt werden können, und dann nur den besten Weg suchen: Kann die RIAA dann nicht einen eigenen Client nehmen und schauen, was so für Pakete bei Ihnen vorbeikommen und diese abfragen?

Spezi

  • Score: 3 Von manatorg am Mo, 16. August 2004 um 20:17 #
    hm, wenn ich das richtig verstehe werden die daten aes-verschluesselt. d.h. der in der mitte sieht nur die verschluesselten daten. der aes-schluessel selber wird rsa-verschluesselt ausgetauscht. fragt sich nur noch, wie man sicherstellt, dass der oeffentliche rsa-schluessel auch zu der gegenstelle gehoert, mit der man tauschen will.
    • Score: 3 Von Jens am Mo, 16. August 2004 um 21:23 #
      > fragt sich nur noch, wie man sicherstellt, dass der oeffentliche rsa-schluessel auch zu der gegenstelle gehoert, mit der man tauschen will.

      Die Daten (bzw. der AES-Schlüssel) werden einfach damit verschlüsselt, nur die richtige Gegenstelle kann dann etwas damit anfangen. Viel schwieriger ist es, die öffentlichen Schlüssel vertrauenswürdig zu bekommen (Anfangsvertrauen).

Score: 3 Von Bernie am Mo, 16. August 2004 um 20:41 #
Einstellbare Anonymitaet, automatisches Ranking ...
Score: 3 Von Janko am Mo, 16. August 2004 um 23:48 #
Seit einigen Monaten wird MUTE (in der GUI-Version für MS-Windows) von mir auf meiner Freeware-Seite empfohlen. Im Moment ist mir allerdings nicht wirklich klar wieso. Das Programm bietet offenbar ein Höchstmass an Sicherheit: es ist jedoch für Aktiv-Filesharer nicht zu gebrauchen. Abgebrochene Downloads/Uploads können nicht wieder aufgenommen werden; Downloads und eigene Angebote werden -zumindest bei mir- extrem durch Fremd-Traffic gestört. Wenn ein Upload einer MP3-Datei höchstens 2kBps schafft aber permanent das mindestens 10-fache an Traffic in beide Richtungen vorhanden ist, ich jedoch in keiner Weise beeinflussen kann ob ich meinen Rechner z.B. für den Download einer Starwars-Episode (in Form eines 200MB-Videos) zur Verfügung stellen möchte finde ich das schon ziemlich blöde. Somal ich nicht wissen kann ob das Video komplett beim Downloader ankommen wird.
Ich bin immernoch für eine brutale DateiGrößen-Begrenzung im Programm auf höchstens 8MB.

So etwas Ähnliches hatte ich schon Mal im MUTE-Forum gepostet; ohne irgendeine Form von Feedback zu bekommen :-(


mfg Janko

  • Score: 3 Von Gunter Ohrner am Di, 17. August 2004 um 00:36 #
    Beim Pro-Linux.Artikel dachte ich noch, "das klingt fast wie Freenet", (www.freenetproject.org) nach deiner Beschreibung war ich mir sicher. ;) Wobei Freenet abgebrochene Downloads dank dezentraler Speicherung gut verkraftet, wenn es Lust hat. ;)

    Grüße,

    Gunter

    • Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 17. August 2004 um 09:35 #
      leider hat freenet das brennende problem, dass es nicht funktioniert und dass seit jahren keine besserung in sicht ist.

      ach, bei dir geht freenet? kannste deiner oma erzahlen.

      • Score: 3 Von Sturmflut am Di, 17. August 2004 um 09:57 #
        Ich hatte es laufen, ja. Wenns erst mal n Tag lang an ist kann man die bekannten Seiten relativ gut öffnen, vieles bleibt aber auch verschwunden. Für Dateien > 2 MB ists nicht zu gebrauchen. Und es gibt (meine Meinung) viel zu viel Toleranz für Kinderpornographie im Netz.
        • Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 17. August 2004 um 10:22 #
          Und es gibt (meine Meinung) viel zu viel Toleranz für Kinderpornographie im Netz.

          so ist das nunmal in einem zensurfreien, anonymen netzwerk. kann ja nicht jedermann deine moralvorstellungen haben. ausserdem finde ich, dass es zuwenig toleranz gegenuber padophilen gibt.

          hEAdr00m (profi, tolerant)

          • Score: 3 Von don turbulento am Di, 17. August 2004 um 10:59 #
            so ist das nunmal in einem zensurfreien, anonymen netzwerk

            Ja schon und das ist ja auch gut das es so ist. Allerdings sollte man seine Toleranzschwelle auch nicht zu hoch ansetzen. Bei Bombenlegern und Kinderschändern ist Tolleranz wohl nicht angebracht.

            • Score: 3 Von mrw am Di, 17. August 2004 um 11:23 #
              Man soll ja nicht zensieren können. Wenn man Kinderpornografie zensieren kann, kann man auch politische Meinungen zensieren. Kinderpornografie ist meiner Meinung nach ausschlisslich an der Quelle zu bekämpfen, indem man Konsumenten und vor allem Produzenten ermittelt und bestraft. Das wird durch Anonymität zwar sicher nicht leichter, aber irgendwoher müssen die Kinder ja kommen - und dort muss man ansetzen.
Score: 3 Von Schorsch am Di, 17. August 2004 um 00:29 #
"...zwei Drittel der Performance anderer Netze wie wie BitTorrent."
Ein 'wie' reicht doch :>

Abgesehen davon, bin ich mal gespannt, was draus wird.

Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 17. August 2004 um 09:33 #
dann verklagt die riaa eben den der routet (einfach mit netstat nachgucken) und nicht den originalen uploader.

also, was soll das?

  • Score: 3 Von bsel am Di, 17. August 2004 um 10:39 #
    Die RIAA sollte am besten Cisco, die Telekom und noch andere Firmen, die Router herstellen und bereitstellen über die illegale Software gerouted wird, verklagen.
    Score: 3 Von mrw am Di, 17. August 2004 um 11:29 #
    Der Router kennt den Inhalt nicht, das ist der Witz dabei.

    Aber könnte die RIA nicht einfach den Client und den Router zur Verfügung stellen (und mir modifiziertem Sourcecode sicherstellen, dass der Client genau diesen Router verwendet)? Dann könnte sie den Sender ermitteln, wenn keine weiteren unabhängigen Router dazwischen sind, oder?

    • Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 17. August 2004 um 11:35 #
      unwissenheit schutzt vor strafe nicht. aus der sicht des downloaders stellt der router den inhalt zur verfugung.
      • Score: 3 Von kamome am Di, 17. August 2004 um 17:34 #
        Aber es kann sich ja durchaus um legale Daten handeln - ja, Netzwerke dienen nicht nur der illegalen Verbreitung von Daten!

        cu
        kamome

        • Score: 3 Von hEAdr00m am Di, 17. August 2004 um 18:49 #
          Aber es kann sich ja durchaus um legale Daten handeln
          nicht, wenn sich die riaa urheberrechtlich geschutztes material ladt und den netstat anwirft.
        Score: 3 Von mrw am Mi, 18. August 2004 um 10:53 #
        Die Telekom ist nicht verantwortlich für den Inhalt der Gespräche, Cisco nicht für den Inhalt der IP Pakete und der MUTE proxy nicht für die übertragenen Daten. Ein Filter ist Systembedingt unmöglich. Gerade darum geht es ja, man will Zensur verhindern. Das geht aber nur, wenn man nicht entdecken kann, ob Osama Bin Ladens Tagebuch, Kinderpornografie, illegale Kopien oder ein legales politisches Pamflet übertragen wird.
Score: 3 Von mrw am Di, 17. August 2004 um 11:33 #
Gibt es irgendwo einen Vergleich zwischen MUTE, GNUNet und FreeNet?

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