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Mo, 16. August 2004, 23:40

Kalifornien könnte mit Linux Geld sparen

Arnold Schwarzenegger könnte zum Terminator für unfreie Software werden, wenn er einem jüngst veröffentlichten Report folgt.

Der Staat Kalifornien muß sparen. Ein jetzt vom kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger vorgestellter Report stellt fest, daß Kalifornien in den nächsten fünf Jahren bis zu 32 Milliarden US-Dollar einsparen könnte. Voraussetzung dafür ist aber die Umsetzung von zahlreichen Maßnahmen, die die 275 Experten zusammengetragen haben, die den Report erstellten.

Eine dieser Maßnahmen ist die Verwendung von »Voice Over IP« (VoIP), also Internet-Telefonie, wodurch 20 bis 75 Mio. USD jährlich gespart werden könnten. VoIP weist einige Features auf, die dem Staat nützlich wären, wie z.B. Caller-ID, Flexibilität und Netzverwaltungs-Tools, die das Messen der Bandbreite in Echtzeit erlauben. Die Einsparungen mit VoIP sind allerdings nur ein vergleichsweise geringer Posten.

Ähnlich sieht es mit Open-Source-Software (OSS) aus. Die Autoren des Reports sehen hier Einsparpotentiale gegenüber proprietärer Software, können diese aber nicht genau beziffern. Sie verweisen auf zwei Pilotprojekte, die jeweils 300.000 Dollar Ersparnis ergeben haben. Sie sehen aber OSS nicht nur als Mittel zum Geldsparen, sondern weisen auch auf andere Vorteile hin, die OSS mit sich bringt: Da der Code offen ist, ist er sehr flexibel und kann bei Bedarf an spezielle Verwendungszwecke angepaßt werden. Auch kann OSS bessere Sicherheit als Closed Source mit sich bringen, sagt der Report.

Der Report, »California Performance Review«, kann zur Ansicht heruntergeladen werden.

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