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Do, 26. August 2004, 18:45

Unternehmen

Microsoft muss Anti-Linux Werbung zurückziehen

Die britische Advertising Standards Association (ASA) hat eine gegen Linux gerichtete Werbekampagne des Softwaregiganten Microsoft als irreführend befunden.

Der Großkonzern wurde aufgefordert, die Werbung unverzüglich abzuändern. Unter dem Titel "Weighing the cost of Linux vs. Windows? LetŽs review the facts." werden die Kosten von Linux und Windows gegenübergestellt, berichtete The Register. Die Werbekampagne beruft sich auf eine unabhängige Untersuchung der Meta Group, die herausgefunden haben will, dass ein Linux-System zehnmal so teuer ist wie ein gleichwertiges Windows-System.

Ein IBM z900 Großrechner, der mit Linux betrieben wird, soll nicht nur teurer sein, sondern auch weniger leistungsfähig als die Server-Konsolidierungs-Plattform Windows Server 2003. Für die ASA handelt es sich bei der Werbekampagne um einen unfairen Vergleich, der irreführende Behauptungen enthält. Die beiden Betriebssysteme wurden nämlich auf unterschiedlicher Hardware installiert. Linux wurde auf einem IBM-Großrechner präsentiert, Windows hingegen auf einer 900 MHz Intel Xeon CPU. Diese Tatsache werde in der Werbekampagne nicht klar genug herausgehoben, argumentierte die ASA.

"In dem Vergleich werden eher Preis und Funktion von IBM zSeries Hardware und Intel Xeon CPUs demonstriert", erklärte die ASA weiter. Dass es in der Werbekampagne um die Funktion von Betriebssystemen auf unterschiedlicher Hardware geht, wird nicht angesprochen. Vielmehr wird eine einfache Gegenüberstellung von Linux und Windows angedeutet. Nach einer Beratung durch Experten urteilte die ASA, dass ein Vergleich unter Verwendung der gleichen Hardware durchaus zulässig gewesen wäre.

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