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Mo, 30. August 2004, 15:25

Unternehmen

Google Mail mounten

Richard Jones hat in Verbindung mit FUSE einen Treiber entwickelt, der es ermöglicht, einen Google Mail-Account in das Dateisystem zu mounten.

Die Erweiterung ermöglicht es, den reichlich vorhandenen Platz auf einem GMail-Account (1 GiB) als Lagerstätte für Daten zu verwenden. Da der Treiber alle wichtigen Dateisystemfunktionen implementiert, können konventionelle Dateimanager auf das GMail-Konto wie auf einen normalen Datenträger zugreifen.

FUSE ermöglichte es dem Entwickler, den Dateisystemtreiber in Python zu entwickeln. Er selbst warnt noch davor, dass sein Code nicht ganz sauber sei, weil dies sein erstes Python-Erlebnis darstelle. FUSE, was für Filesystem in Userspace steht, ermöglicht es, reguläre Programme als Treiber für Dateisysteme zu verwenden, ohne dass diese ein Teil des Kernels sind, wie es beispielsweise durch Translators des GNU/Hurd möglich ist. FUSE selbst sitzt dabei jedoch im Kernel und leitet auftretende Systemaufrufe an das (in diesem Falle Python-)Programm weiter. Dies geschieht über eine Bibliothek, die FUSE bereitstellt.

Ferner setzt GMailFS auf die Pythonbibliothek libgmail, die das Einloggen und Holen von Nachrichten aus einem GMail-Konto abstrahiert. libgmail selbst enthält als Beispielprogramm ein Skript, welches den GMail-Account als FTP-Server nutzt.

Beim Speichern von Daten sendet GMailFS eine E-Mail an das Konto des Benutzers, wobei die Metadaten im Betreff der Mail stehen. Die Nutzdaten hängen der Nachricht als Anlagen an, wobei eine Datei auf mehrere Attachments aufgeteilt sein kann, um die maximale Attachmentgröße von GMail zu umgehen.

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Kommentare (Insgesamt: 30 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Warez? (Simon, Mi, 1. September 2004)
Re[3]: GMX als alternative... (jogla, Di, 31. August 2004)
Re[3]: GMX als alternative... (Wolfgang Förtsch, Di, 31. August 2004)
Re: GMX als alternative... (tuxedo, Di, 31. August 2004)
Re[3]: GMX als alternative... (chris, Di, 31. August 2004)
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