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Fr, 3. September 2004, 00:52

Berlin stellt Weichen für Linux

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg erwägt den Wechsel Windows NT auf Linux und könnte damti zum Vorreiter für die anderen elf Bezirke werden.

Insgesamt könnte der Umstieg über 25.000 PCs betreffen, mehr noch als in München. Diese arbeiten fast ausschließlich mit Windows NT 4.0, das von Microsoft nicht mehr unterstützt wird - und ein Update auf Windows 2000 oder XP käme wirklich teuer, nicht nur bei den Lizenzkosten. Denn mit Linux könnten 90 Prozent der eingesetzten PCs noch ein Weilchen genutzt werden. Dagegen sei Windows XP aufgrund des dann notwendigen Hardware-Austauschs »keine realistische Alternative«, erklärte IT- Bezirks-Manager Piechowski.

Die Voraussetzungen sind also ähnlich wie in München, doch die Entscheidung, die im Herbst getroffen werden soll, wird »nicht so einfach wie in München« zu treffen sein. Denn während in München der Stadtrat die Migration für alle PCs der Stadt beschließen konnte, entscheidet in Berlin jeder Bezirk eigenständig über seine IT-Strategie. Leider gibt es nicht einmal Einheitlichkeit bei den eingesetzten Verwaltungsprogrammen. Bei diesen »softwaregestützten Fachverfahren« arbeiten viele Bezirke mit ganz unterschiedlicher Software, und der Großteil davon ist nur unter Windows verfügbar. Somit ist ein Miteinander von Microsoft- und Open-Source-Software die wahrscheinlichste Variante für die Zukunft.

Mit der Berliner Landesregierung haben diese Pläne nach Angaben der Computerwoche nichts zu tun. Ob sich in der Landesregierung, die bisher als eher Microsoft-orientiert galt, etwas tun wird, ist noch offen.

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