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Di, 26. Oktober 1999, 00:32

Unternehmen

Linux-Dienstleister innominate AG: Linux-Akzeptanz geht in »Phase 2«

Das innovative Computerbetriebsssystem ist in den letzten Monaten massiv in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gelangt. Mit der Systems '99 hat es sich endgültig als professionelle System-Alternative der Zukunft etabliert.

»Unsere Gespräche mit Vertretern von deutschen Top-50-Unternehmen haben gezeigt, daß Linux eine breite industrielle Akzeptanz gefunden hat und jetzt großflächig als Alternative in der Unternehmenslandschaft eingesetzt wird«. Dies erklärte zur Messebilanz Raphael Leiteritz, Vorstand des Linux-Systemhauses innominate AG. Bislang hätten vor allem große Firmen intensiv die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Linux kritisch evaluiert. »Jetzt beginnt Phase 2«, kündigte Leiteritz an.

Bestrebungen, Linux auch in unternehmenskritischen Prozessen einzusetzen, werden diese kommende Phase der Linux-Akzeptanz prägen. »Noch vor einem halben Jahr kamen die meisten Anfragen, die wir behandelt haben, aus dem Bereich der Basistechnologien mit kleineren Linux-Installationen«, so Raphael Leiteritz weiter. »Jetzt fragen die Unternehmen sehr stark nach Lösungen im Bereich unternehmenskritischer Anwendungen wie SAP R/3, großer Datenbanken oder ausfallsicherer Hochleistungsserver.«

Wie Leiteritz prognostiziert, beginne jetzt der wahre Boom für Linux. Jetzt attackiere Linux die herkömmlichen Betriebssysteme im Markt der großen Unternehmen: »Linux stützt sich dabei auf unschlagbare Vorteile: hohe Stabilität, kostenfreie Verfügbarkeit und große Flexibilität durch die Offenheit des Quellcodes. Wenn die Hersteller etablierter Softwareprodukte jetzt noch die große Anzahl ihrer angekündigten Linux-Versionen auf den Markt bringen, könnte sich der Microsoft-Aktienkurs wohl eher nach unten orientieren.«

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