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So, 12. September 2004, 23:14

Software::Distributionen::Fedora

Ausblick auf Fedora Core 3

In wenigen Tagen soll Fedora Core 3 Test 2 erscheinen, das die Grundlage für Red Hat Enterprise Linux 4 bilden wird.

Rund zwei Monate nach Fedora Core 3 Test 1 soll nun Test 2 erscheinen. Danach geht es stark auf die endgültige Version zu, die nach dem Terminplan am 18. Oktober freigegeben werden soll.

Neue Features gegenüber Fedora Core 2 sind unter anderem eine noch stärkere Integration von SELinux, Unterstützung der indischen Sprachen, Evolution 2.0, Remote Desktop, KDE 3.3 und GCC 3.4. GNOME 2.8, das in den nächsten Tagen erscheinen soll, soll in der endgültigen Fedora Core 3 enthalten sein, wird aber für Test 2 wohl zu spät kommen.

FAM, das nach Ansicht der Entwickler zu viele Fehler hat, wird in Core 3 durch gamin ersetzt. Ein Hardware Abstraction Layer (HAL) sorgt zusammen mit DBUS für Hotplug und ähnliches. Zum Mounten werden Unterverzeichnisse von /media und /srv verwendet. LVM2 ist integriert und der Installer »Anaconda« kann davon Gebrauch machen.

Einige Pakete wurden aus der Distribution entfernt. So wird auf licq verzichtet, das in GAIM einen vollwertigen Ersatz hat. Auch tomcat ist nicht mehr mit dabei, vermutlich weil es die Zielgruppe normalerweise nicht benötigt.

Mit dem Erscheinen von Fedora Core 3 Test 2 werden die Sicherheitsupdates für Fedora Core 1 eingestellt. Das Projekt wird zum Fedora Legacy Project verschoben, wo Freiwillige für ältere Versionen von Red Hat und Fedora wichtige Updates bereitstellen.

Wer nicht auf das offizielle Fedora Core 3 Test 2 warten will, kann eine Vorabversion (Release-Kandidat) unter fedoraproject.org/FC3-re0903.0 finden.

Das Fedora-Projekt ist die Version der Red Hat-Distribution für Privatanwender und bietet gleichzeitig jedem die Möglichkeit, an der weiteren Entwicklung der Distribution teilzunehmen, da jede Entwicklung öffentlich stattfindet. Red Hat stellt immer noch einen Großteil der Entwickler für Fedora, da Fedora auch die Basis für die Unternehmensprodukte von Red Hat (Red Hat Enterprise Linux) bildet.

Der Ausblick ist als PDF-Datei verfügbar.

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