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Mi, 22. September 2004, 23:45

Software

Linux und freie Software online ausprobieren

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) will Computerbenutzer unterstützen, die das Betriebssystem Linux ohne Aufwand testen wollen.

Zusammen mit dem IT-Dienstleister »dt netsolution« hat die WRS ein »Open Source Demo Center« im Internet eingerichtet. Unter der Adresse opensource.region-stuttgart.de können sich Besucher sehr schnell ein Bild von Linux sowie von den wichtigsten Open-Source-Programmen machen, ohne dass Programme auf dem Rechner installiert werden müssen. Anwendungen wie Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramme oder der Browser Mozilla Firefox können im Demo Center ausprobiert werden.

Das Demo Center soll Entscheidern in Wirtschaft und Verwaltung, aber auch interessierten Privatnutzern den ersten Schritt hin zum Einsatz freier Software erleichtern.

»Wir als regionale Wirtschaftsförderer unterstützen den derzeitigen Trend zu freier Software, weil darin eine große Chance für die meist mittelständischen IT-Dienstleister in der Region Stuttgart liegt«, sagte WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg. »Außerdem haben mit HP Deutschland, IBM Deutschland und Red Hat eine Reihe von Großunternehmen, die tragende Säulen der Open-Source-Entwicklung sind, ihre Deutschlandzentrale in der Region.«

Besucher des Demo Center machen die Erfahrung, dass freie Programme nicht nur im Serverbereich, sondern auch bei Arbeitsplatz-Rechnern mittlerweile eine echte Alternative sind.

Das Gratis-Demo-Center ist Bestandteil der »Initiative Open Source Region Stuttgart« der WRS. »Mit dieser auf zwei Jahre angelegten Initiative bereiten wir den Boden für Existenzgründer und für regionale Firmen und stärken so den IT-Standort Region Stuttgart«, sagte WRS-Projektleiter Hans Ulrich Schmid.

Mehr als 40 Veranstaltungen rund um das Thema, die Einrichtung eines Open-Source-Parks mit Gründerzentrum in der Region, wissenschaftliche Studien und eine individuelle Beratung von Anwendern sind Bestandteile der Initiative. Interessenten können sich unter opensource.region-stuttgart.de und der Servicehotline 0700-OPENSOURCE über die Möglichkeiten informieren.

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