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Mi, 20. Oktober 2004, 23:00

Software::Kommunikation

Werbung für Firefox in der New York Times

Nicht einmal siebzehn Stunden, nachdem SpreadFirefox.com einen Spendenaufruf gestartet hatte, um eine ganzseitige Anzeige in der New York Times zu schalten, scheint das Ziel bereits erreicht.

Was anfangs wie eine dumme Idee erschien, wurde überraschend für viele Realität. Spätestens nachdem stark frequentierte Webseiten wie Slashdot darüber berichtet hatten, kamen schnell so viele begeisterte Firefox-Anwender zusammen, daß die geplante Anzeige in der New York Times offenbar gesichert ist.

»Die ganzseitige Werbeanzeige wird eine Feier darstellen«, schreibt Rob Davis von SpreadFirefox.com. Zum einen soll die Veröffentlichung von Firefox 1.0 damit gefeiert werden, die in diesem Herbst bevorsteht, zum anderen auch die Entwicklergemeinschaft, die dies zuwege gebracht hat. Neben einem Werbetext für Firefox soll die Anzeige auch die Namen aller Spender enthalten, zumindest bis der verfügbare Platz ausgeschöpft ist, der für zehntausend Namen ausreichen soll. Über 3500 Personen oder Organisationen haben sich bereits beteiligt.

Das Geld, das mit dieser Kampagne aufgebracht wird, soll nicht nur für die Finanzierung der Anzeige, sondern auch für alle anderen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Freigabe von Firefox 1.0 verwendet werden. Genaueres dazu ist in einem anderen Artikel zusammengestellt. Einzelne Spender sollen 30 US-Dollar beitragen, Studenten 10 USD. Kleine Firmen können für 495 USD neunzehn Namen und den Firmennamen unterbringen, für den doppelten Preis gibt es Platz für 44 Namen. Die Spenden sollen direkt an die Mozilla Foundation gehen.

Während die Kampagne noch läuft, zählt Mozilla bereits über 5,5 Millionen Downloads der Vorschauversion von Firefox. Zwar nimmt sich diese Zahl gegenüber den mit Internet Explorer ausgelieferten Windows-Installationen immer noch klein aus, doch weder über diese Zahlen noch diverse Statistiken läßt sich besonders genau ermitteln, welche Browser tatsächlich zum Einsatz kommen.

Zur Veröffentlichung von Firefox 1.0 sind weltweit zahlreiche Partys geplant.

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