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Mo, 8. November 2004, 16:45

Software::Desktop

Novell kündigt Linux Desktop 9 an

Novell bringt am 12. November 2004 seinen Novell Linux Desktop 9, Powered by SUSE LINUX, für Geschäftskunden auf den Markt.

Zum Preis von 50 US-Dollar pro Arbeitsplatz umfasst der Linux Desktop der nächsten Generation neben dem Linux-Betriebssystem eine Novell-Version des Office-Paketes OpenOffice.org, den Mozilla Firefox Web-Browser sowie die Collaboration-Suite Novell Evolution. Im Preis enthalten sind darüber hinaus Upgrades und Updates für ein Jahr. Für die einfache und schnelle Bereitstellung sowie Wartung und Betrieb ist der Novell Linux Desktop 9 in Novell ZENworks Linux Management integriert.

Novell Linux Desktop 9 wird begleitet von einem umfassenden Support sowie Trainings- und Beratungsleistungen, die sich an den speziellen Anforderungen von Unternehmen orientieren. Auch das Partnernetzwerk von Novell steht bereit, um Kunden bei der Einführung von Novell Linux Desktop zu unterstützen. Die Software baut auf dem SUSE LINUX Enterprise Server 9 auf.

»Die IT-Branche hat sich lange gefragt, wann Linux weit genug ist, um es mit dem Desktop aufzunehmen. Novell konzentriert seine Unternehmens-Desktop Aktivitäten auf Linux, weil die Anwender am meisten davon profitieren. Beim Novell Linux Desktop geht es nicht darum, Windows-Systeme komplett zu ersetzen. Es geht vielmehr darum, herauszufinden, wo und wann ein Desktop auf Open-Source-Basis eine sinnvolle und kostengünstige Alternative ist. Aus unserer pragmatischen Sichtweise ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem bestimmte Anwender von Open Source profitieren können«, so Jack Messman, Chairman und CEO von Novell. So sollen Kunden des Unternehmens mit Novell Linux Desktop 9 gegenüber den hohen Lizenzgebühren für Desktops anderer Hersteller deutliche Einsparungen erzielen.

Novell selbst erwartet, dass öffentliche Einrichtungen und der Bildungsbereich die Angebote sehr stark nachfragen werden, um die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter zu vermeiden. Während einige dabei ihre gesamte Infrastruktur auf Linux-Desktops umstellen wollen, erwägen laut Novell andere eine angemessene Mischung von porprietärer und Open-Source-Software.

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