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Di, 9. November 2004, 21:08

Hardware

Neue GNU-Debugger-Schnittstelle für Emacs

Ein Artikel des Linuxjournals stellt den verbesserten GDB-Modus vor, der Teil der nächsten GNU Emacs Version 21.4 sein wird.

GNU Emacs

Die neue Schnittstelle zum Debugger macht sich neue Features von Emacs 21 zu Nutzen, nämlich Grafiken in Editorfenstern, Werkzeugleisten und die Speedbar, die stets aktuelle Informationen zum aktuellen Inhalt liefert: neben Dateien in einem Verzeichnis zeigt sie beispielsweise auch die Funktionen in Quelldateien oder die Benutzer eines IRC-Channels.

Wie auch der alte GDB-Modus (GDBA) setzt GDB-UI auf den Grand Unified Debugger (GUD) auf. Im Gegensatz zu diesem ist die Bedienung nicht mehr nur über die Eingabe von Kommandos möglich, auch wenn dieser Interaktionsweg weiterhin offen ist. Hingegen ist der Entwickler jetzt, wie in den meisten geläufigen Entwicklungsumgebungen, fähig, Haltepunkte grafisch in den Quelldateien seines Projektes zu setzen.

Zusätzlich liefert GDB-UI auch einen Inspektor, der sich ähnlich wie der der Common Lisp Entwicklungsumgebung SLIME für Emacs verhält, mit dem Unterschied, dass er Ergebnisse durch die Speedbar visualisiert. Mit Hilfe des Inspektors lassen sich Variablenwerte oder - im Falle nicht-elementarer Datentypen - die einzelnen Strukturmitglieder oder Arrayfelder in einer Baumstruktur anzeigen. Dabei aktualisiert die Speedbar ihren Inhalt automatisch, indem sie sich stets den aktuellen Variablenwerten anpasst. Auch durch Threads kann der Programmierer an Hand einer Liste navigieren und sie durch einen Klick in ihn hineinversetzen.

Der LinuxJournal-Artikel zeigt GDB-UI anhand von Beispielen in Aktion.

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