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So, 14. November 2004, 21:08

Niederlande ernennt offenste Institution

Im Rahmen des diesjährigen OSOSS-Symposium wurde in den Niederlanden der Preis für die offenste Institution vergeben.

OSOSS (Open Standaarden en Open Source Software) ist ein Programm der niederländischen Regierung zur Verbreitung offener Standards und Software. An der diesjährigen Veranstaltung nahmen ungefähr 500 Personen teil. Das Kernthema des Zusammentreffens stellte die Offenheit von Standards und Software in der Praxis dar, wonach auch der Sieger des verliehenen Preises ausgewählt wurde.

Der niederländische Innenminister verlieh den Preis der Unie van Waterschappen (Vereinigung von Wasserbehörden) und dem Waterschap Zeeuwse-Vlaanderen. Die Waterschappen (Wasserbehörden) der Niederlande sind regionale Einrichtungen zur Wasserverwaltung. Insbesondere sind diese zuständig für Deiche, die Wasserqualität, die Flutkontrolle und Abwasser. Solche Behörden sind enorm wichtig für die Niederlande, da das Land teilweise unter dem Meeresspiegel liegt und besonderen Schutzes vor Wasser bedarf.

Bei der Wahl des Siegers war vor allem der Aspekt wichtig, dass freie Standards und freie Software die Zusammenarbeit zwischen Regierungsinstanzen fördern soll. Deshalb fiel die Wahl auf einen gemeinsamen Sieger: die Unie van Waterschappen und das Waterschap Zeeuwse-Vlaanderen haben laut dem Preisverleiher Dr van Zon eine besonders enge Zusammenarbeit auf der Basis freier Standards entwickelt. Das Waterschap Zeeuwse-Vlaanderen verwendet zudem freie Software auf einer regulären Basis für die Sicherheit, Internetauftritt, das Intranet und die Verwaltung von Digitalfotografien. Die Unie hingegen entwickelte ein System für Betriebsreportagen, welchem ein XML-Format zugrunde liegt.

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