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So, 14. November 2004, 22:39

Software::Kommunikation

Voyager Capital tritt Open Source Development Labs bei

Erstmals ist eine Risikokapital-Firma den Open Source Development Labs beigetreten.

Voyager Capital, eine Risikokapital-Firma aus dem Nordwesten der USA, aus Oregon, die sich auf IT-Unternehmen spezialisiert hat. Was eine solche Firma in den OSDL will, die bisher mit Ausnahme von Unilever fast ausschließlich von Hard- und Softwareherstellern gefördert werden, scheint zunächst rätselhaft.

Voyager Capital selbst löst das Rätsel folgendermaßen: Die Firma will ihre Kontakte sowie ihre Expertise in der Entwicklung von Hard- und Software-Technologien in die OSDL einbringen und sich auch bemühen, neue Mitglieder für die OSDL zu gewinnen. Allgemein will die Firma Linux fördern, denn nach ihren Beobachtungen ist die Verwendung von Linux und Open-Source-Software für viele junge Firmen essentiell - und mit solchen Startups arbeitet Voyager Capital schließlich.

Stuart Cohen, der Geschäftsführer der OSDL, glaubt, daß nun andere Kapitalgeber dem Beispiel von Voyager Capital folgen und ebenfalls den OSDL beitreten werden. Die OSDL sind ebenfalls in Oregon, in Portland, angesiedelt. Auch Linus Torvalds, der Initiator des Linux-Kernels und prominentester Mitarbeiter der OSDL, ist dorthin gezogen.

Das Engagement von Voyager Capital kann auch als Zeichen gesehen werden, daß sich manche von Open-Source-Firmen kräftige Profite erhoffen, da Gewinne das einzige ist, was diese Firmen interessiert. In letzter Zeit haben mehrere Open-Source-Firmen Gelder von Risikokapitalgebern erhalten. So zum Beispiel JBOSS von Matrix Partners und SourceLabs von Ignition Partners.

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