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Fr, 19. November 2004, 00:59

Gemeinschaft::Personen

Interview mit Michael Robertson in SearchEnterpriseLinux

SearchEnterpriseLinux hat ein Interview mit Michael Robertson, dem Geschäftsführer von Linspire, geführt.

»Linux wird die Tischdecke von Microsofts Tisch ziehen«, dieser festen Meinung ist Michael Robertson, der keine Gelegenheit zur Publicity auslassende Geschäftsführer von Linspire. Linux werde einen großen Umbruch verursachen, von dem wir erst einen kleinen Vorgeschmack bekommen haben. Linux werde den Servermarkt dominieren und den Markt der eingebetteten Systeme und den Desktop »infiltrieren«.

Robertson, Gründer von MP3.com und durch dessen Verkauf reich geworden, sieht Applikationen wie OpenOffice.org und Mozilla Firefox als großartige Produkte für den Linux-Desktop an. Da diese auch auf Windows laufen, werden Benutzer, die diese gerne einsetzen, keine Schwierigkeiten haben, auf Linux umzustellen.

Das Interview kommt auf Robertsons Webseite LRaiser.com zu sprechen, einer Webseite für Linux-Benutzer und Umsteiger, wo Weltkarten anzeigen, wie viele neue Linux-, besser gesagt, Lindows-Rechner hinzugekommen sind. Diese Karten scheinen ein weltweit steigendes Interesse an Linux anzudeuten, wobei von den bewohnten Gebieten lediglich Afrika fast ohne Markierung bleibt.

Im Unternehmensbereich sind die großen Unternehmen das letzte Ziel, das Linux noch erreichen muß. In den nächsten Jahren erwartet Robertson, daß auch einige große Unternehmen komplett von Windows auf Linux wechseln. Nach Meinung von Robertson stehen dafür mittlerweile genug Applikationen zur Verfügung. Zudem sei Linux nicht nur preiswerter, sondern auch viel sicherer als Windows.

Linspire wird weiterhin freie Softwareprojekte mit Millionensummen fördern. Diese Software sei schließlich die Geschäftsgrundlage von Linspire, so Robertson. Mit 80 Mitarbeitern könne er ein System anbieten, das dem von Microsoft mit 20.000 Mitarbeitern im Umfang überlegen ist.

Ein wichtiger Punkt in Zukunft ist für Robertson die Bildung. Man müsse den Leuten klarmachen, daß es Alternativen zu Windows gibt. Denn wer noch nichts anderes als Windows gesehen hat, und das dürften immer noch viele sein, wird kaum jemand wahrnehmen, daß es Wahlmöglichkeiten gibt.

Das Interview besteht aus zwei Teilen, Teil 1, Teil 2.

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