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Di, 23. November 2004, 21:20

Gesellschaft::Politik/Recht

Hardwarebeschleunigter Spamschutz

Sensory Networks plant, DSPAM in eine beschleunigte Hardwarelösung zu integrieren.

Spamstatistik

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Sensory Networks ist ein Unternehmen, welches mehrere Hardwareprodukte anbietet, die sicherheitsrelevante Netzwerkfunktionen beschleunigt ausführen. Die üblicherweise mit der PCI-Schnittstelle angebotenen Karten erledigen Aufgaben wie Spam- und Virenschutz oder übernehmen die Aufspähung von Einbruchsversuchen. Die Integration solcher Software in separate Hardware soll dazu dienen, trotz der Schutzmechanismen die Netzwerkperformance nicht wesentlich zu beeinflussen. Um Produkte auf dieser Hardware aufzubauen, liefert Sensory Networks das nötige Werkzeug, welches nach eigenen Angaben Beispielcode naheliegender Anwendungsbereiche enthält.

Um dem Spamschutz gerecht zu werden, plant das Unternehmen, DSPAM in einer seiner Hardwarelösungen zu integrieren. Damit könnte sich der Spamschutz, der auch auf Pro-Linux.de zum Einsatz kommt, die beschleunigenden Eigenschaften von Sensorys Karten zu Nutze machen. DSPAM filtert Spam auf der Basis statistischer Auswertungen und unterstützt dafür mehrere Lernverfahren, wie Train-on-Mature, Train-on-Error und Train-Everything und setzt sich auch über absichtliche Buchstabenverdreher hinweg. Durch Chained Tokens - einem Verfahren, bei dem spamtypische Wörter in Tupeln statt einzeln gelernt werden - kann unter anderem auch dem falschen Alarm vorgebeugt werden.

Zur Speicherung seiner Daten bietet DSPAM eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie beispielsweise MySQL, Berkeley DB4 und Oracle. Die Applikation ermöglicht die Interaktion mit dem Benutzer über ein Web-Interface und den E-Mail-Verkehr. Um dem Müllschlucker eine Spam-Mail als solche erkenntlich zu machen, kann diese an eine spezielle E-Mail-Adresse weitergeleitet werden. Die Web-Oberfläche bietet neben Spamstatistiken auch die Möglichkeit, gefangene Nachrichten zu lesen und aus der »Quarantäne« zu befreien.

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