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So, 28. November 2004, 23:10

Linux gewinnt Rennen um Hundert-Dollar-PC

Der von Microsoft-Chef Ballmer erst kürzlich geforderte PC für hundert Dollar für ärmere Regionen ist da, allerdings nicht mit Windows, sondern mit Linux.

Ballmer hatte diese Forderung erhoben, damit auch ärmere Regionen verstärkt PCs einsetzen könnten. Damit sollte, so stellte er es sich vor, den Raubkopien zu Leibe gerückt werden, denn wenn ein PC nur hundert Dollar kosten würde, bliebe noch Geld übrig, um legale Software dazu zu erstehen. Sicher dachte er dabei, daß auf diesen PCs Windows eingesetzt würde. Doch fürs Erste macht Linux das Rennen.

Die Firma SolarPC aus Thousand Oaks in Kalifornien nahm die Herausforderung von Ballmer an und konstruierte einen PC, der für 100 US-Dollar schon im Dezember auf den Markt kommen soll. Es handelt sich um ein buchgroßes Gerät namens SolarLite, das mit einer angepaßten Version von Damn Small Linux läuft. Das Gerät basiert auf einem energiesparenden Chipsatz von VIA und enthält ein CompactFlash-Laufwerk, aber keine Festplatte. Dies macht es robust und auch für rauhen Einsatz geeignet. Für die Energieversorgung genügen ihm Solarzellen mit 12 Volt, eine Autobatterie oder gar ein mit Muskelkraft angetriebener Generator.

SolarPC will eine Million dieser Geräte kostenlos an Schulen in Entwicklungsländern abgeben. Das Ganze soll finanziert werden durch das Global Education Link Projekt.

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