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Mi, 8. Dezember 2004, 18:19

Software::Distributionen::Debian

Debian-Paketlisten als LDAP-Verzeichnis

Debians Paketlisten existieren auch in Form eines LDAP-Verzeichnisses.

LDAP-Verzeichnis

Pgergen

LDAP-Verzeichnis

Wie die aktuelle Ausgabe des Debian Weekly Newsletters berichtet, spielt Sean Finney, ein Debian-Entwickler, mit dem Gedanken, Debians Paketlisten über den Verzeichnisdienst LDAP bereitzustellen. LDAP, ein Dienst, der oft zur Authentifizierung oder für Adressbücher Anwendung findet, bildet Einträge mit bestimmten Attributen in einer hierarchischen Art und Weise mit allgemeineneren Einträgen an der Spitze und spezifischeren an den Enden ab. Die derzeitige Hierarchie übernimmt die Struktur von von Paketlisten, die üblicherweise auch auf Debian-Servern zu finden ist.

Die Vorteile, die sich Sean Finney von seinem Vorhaben verspricht, ist eine beschleunigte Art, Unterschiede in der Paketliste festzustellen, indem bei der Aufnahme eines Eintrages in das LDAP-Verzeichnis ein Zeitstempel mitgespeichert wird, den Apt später mit dem Zeitpunkt der letzten Aktualisierung vergleichen kann und nur neuere Einträge übernimmt. Dies solle vor allem Modembenutzern zugute kommen, wenn nicht noch ein Stein im Weg läge: Denn das größte Problem, das Sean von der Implementierung von LDAP-Paketlisten in Apt abhält, ist die Tatsache, dass Apt die Paketlisten nur auf demselben Weg wie die Pakete selbst zu laden vermag. Man müsste dieses Verhalten also entweder umgehen, verändern oder auch die Pakete via LDAP zur Verfügung stellen. Ob diese Änderungen letztendlich auch in die offizielle Version von Apt einfließen würden, ist ebenfalls ungeklärt.

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