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Mo, 20. Dezember 2004, 23:45

Software::Distributionen::Canonical

Ubuntu startet Übersetzungsportal »Rosetta«

Ubuntu hat mit »Rosetta« ein Portal für die Übersetzung von Software geschaffen.

Fortschritts- und Übersetzungsfelder

Fortschritts- und Übersetzungsfelder

Um freie Software den Nutzern, die nicht englisch sprechen, attraktiver zu machen, entstand Ubuntus »Rosetta«-Portal.

Um an Übersetzungen mitzuwirken, benötigt der potentielle Übersetzer zunächst ein Benutzerkonto, um sich Zugriff auf die Plattform zu verschaffen. Einmal angemeldet steht eine Liste von Projekten zur Verfügung, aus der es eines oder mehrere für die Übersetzung zu wählen gilt. Anschließend zeigt Rosetta den Übersetzungsfortschritt für alle »interessanten« Sprachen - Sprachen, die im Browser als bevorzugt konfiguriert sind. Nach der Auswahl einer Sprache kann jede einzelne Zeichenkette in einem HTML-Formular nach Belieben übersetzt werden. Die Namen der Mitwirkenden bleiben wie in einem Wiki erhalten.

Der einfache Weg über ein Webformular erspart übersetzungswilligen Neulingen den Umgang mit PO-Schablonen: Der Umgang mit dem PO-Dateiformat während des Übersetzens und die Konvertierung in ein binäres, von der Applikation effizienter nutzbares, Format entfällt. Da die Übersetzungen aus dem Rosetta-Portal von jedem als PO-Schablone oder im MO-Binärformat heruntergeladen werden können, profitiert nicht nur Ubuntu von dem Übersetzungsportal: auch andere Nutzer haben Zugriff auf die Übersetzung in einem gebräuchlichen Format und Entwickler können diese in den Hauptzweig ihrer Applikation aufnehmen.

PO und MO sind geeignete Formate, um sie aus Anwendungen heraus mit Hilfe von GNU Gettext zu verwenden, welches sehr verbreitet für Übersetzungen ist. Neben C unterstützt GNU Gettext offiziell auch Awk, Bash, Python, Common Lisp, Pascal, Perl, PHP und andere, zudem existiert auch Unterstützung für weitere Sprachen wie Ruby.

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