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Mo, 27. Dezember 2004, 11:04

Software::Video

Xine 1.0 freigegeben

Nach zwei Jahren intensiver Testarbeit haben die Entwickler des bekannten Xine-Players eine stabile Version der Applikation freigegeben.

Gegenüber der letzten Test-Version rc8 erfuhren die Basis-Bibliotheken der Applikation nur wenige Änderungen. So wurde die Applikation von insgesamt zehn Fehlern befreit, unter anderem auch von einer Sicherheitslücke im AIFF-Demuxer. Lediglich eine Unterstützung von verketteten OGG-Streams (OGG chained streams) wurde neu implementiert.

Xine stellt einen freien Multimedia-Player für Linux und viele weitere Betriebssysteme dar, bestehend aus einer Bibliothek (xine-lib), die von einigen anderen Programmen genutzt wird (GUI). Neben der Möglichkeit, Video-CDs (VCD) und DVDs direkt von einem Laufwerk wiederzugeben, beherrscht die Applikation auch das Abspielen zahlreicher weiterer Video- und Audio-Formate. MPEG 1 und 2 können ebenso mit Xine abgespielt werden wie DivX, OpenDivX und andere MPEG4-Varianten. Ferner können auch sogenannte »Windows-Codecs« wie Windows Media Video, Cinepak, Sorenson SVQ1/SVQ3, Intel Indeo, MJPEG und ASV2 mit Hilfe der Applikation unter Linux wiedergegeben werden.

Die Applikation beherrscht Skins und unterstützt MMX, MMX2, 3DNow und weitere Befehlssätze sowie MPEG 1/2 Decoder-Karten. Die Ausgabe der Filme kann wahlweise unter X, Framebuffer, Console (als ASCII-Zeichen) oder Fernseher erfolgen. Voraussetzung für die vierte Möglichkeit ist das Vorhandensein unterstützter Hardware. Seit der Version 0.5 führten die Autoren eine neue Architektur ein, die die Einbindung von PlugIns in die Applikation ermöglicht.

Xine 1.0 kann ab sofort im Quelltext vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Neben der xine-Bibliothek muss auch eine GUI wie xine-ui, totem, kaffeine, gxine oder kxine installiert werden.

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