natürlich hast du recht. aber leider wissen das zu wenige. frag doch mal einen durchschnittsdeutschen was open source ist. der schaut dich an und meint du willst ihm ne neue steuer verkaufen.
Ich glaube das die Masse der Schauspieler in "Open-Source"-Filmen eher digital sein werden. Einen Film zu verändern der auf bestimmte Schauspieler angewiesen ist, ist nicht wirklich befriedigend und läßt sich schwer übers Netz machen.
Aber glücklicherweise ist die Zukunft digital. Ich denke das wir in Zukunft Gameengines zum Filmen benutzen. Das bietet sich gerade zu an. Noch drei - fünf Enginegenerationen und die Spiele haben "Kinografik". Die Tools zum Modden werden auch immer besser und in den Spielen werden Kinoähnlich Kamerafahrten benötigt. Auch das professionelle Kino wird keine Probleme damit haben, Schauspieler zu haben, die 24Stunden am Tag arbeiten und von echten kaum zu unterscheiden sind. Außerdem werden immer mehr Kinofilme auch als Computerspiel herausgebracht. Wenn man die Spielumgebung und die Filmumgebung aufbauen muß, dann lohnt es sich das Spiel zu machen und einfach in der Engine zu filmen. Dank ID&Co wird es auch gute GPL-Engines für lau geben und über wikiartige Autorensysteme werden von Comunitys Storys entwickelt. Wenn man dann noch anständige Sprachsynthese hätte, dann würden die Filme überall aus den Boden sprießen.
Wir stehen noch ganz am Anfang der Vernetzung. Wir werden noch Sachen erleben, die sich keiner von uns auch nur im entferntesten vorstellen kann. Zumindest in den Fall, das wir uns nicht von der Erde bomben.
ja, das wird kommen. Ich schätze das es in ca. 15 bis 20 Jahren soweit sein könnte, zumindest was die Schauspieler aus der digitalen Konserve betrifft.
Ich gebe allerdings zu bedenken, daß ein Mensch als Akteur, Künstler, etc. nicht so einfach ersetzt werden kann. Man sieht vielleicht die Hülle, man hört die Stimme, man sieht die Gesten, aber ein Mensch hat immer noch "Intuition" und "Improvisation". Und das kann man einem Computer einfach (noch) nicht beibringen. Und man wird das fehlen menschlicher Eigenschaften sehen können.
Die "Intuition" und Improvision wird auch von der comunity erstellt werden. In 15 Jahren kann jeder seine Gesichtsmimik auf eine digitale Entity rüberstülpen. Auch jede andere Bewegung kann so erzeugt werden. Dann macht halt nicht eine Person die ganze Improvisation für einen Charakter sondern 1000+. Zu jeder Scene gibt es dann x verschiedene Bewegungsmuster die beliebig abgespielt werden können. So kann man z.B die Bewegungsmußter für ein Scene bewerten lassen und beim Abspielen sagen, das jede Scene zufällig ein Bewegungsmußter aus den 20 Besten nehmen soll. Genauso mit den Kameraeinstellungen. So könnte man einen Film machen, der bei "jedem" anschauen ein wenig anders ist.
Zu jedem Film könnte man auch "Themes" runterladen, die die Kamerapositionen, die Bewegungsmußter, die Vertonung und und und festlegen. Und wenn dir ein Aktor nicht gefällt, dann wird der auch einfach gegen einen anderen ausgetauscht.
Nein, das überzeugt mich nicht. Da bin ich skeptisch. Ich halte mir da immer Musiker vor Augen. Einen unverwechselbaren Stil wird man immer erkennen können. Und ich bezweifle, daß irgendeine Software die spieltechnischen Eigenheiten 1:1 nachahmen könnte. Santana z. B. ist ein Gitarrist mit unglaublich hohem Wiedererkennungswert, selbst wenn man den jeweiligen Song nicht kennt. Mein Lieblingsschauspieler ist z. B. Sean Connery. Der Mann kann spielen was er will, er passt aber trotzdem immer (meistens) in den Film rein, kann total unterschiedliche Rollen spielen und bleibt trotzdem immer als Sean Connery erkennbar. Klar, ist ja auch ein Film man sieht ihn ja aber ihr wisst schon was ich meine, oder? Der Punkt ist also nicht, daß er "alles" spielen kann, sondern daß der Schauspieler als solcher "erkennbar" bleibt.
>Ich halte mir da immer Musiker vor Augen. Einen unverwechselbaren Stil wird man immer erkennen können. Und ich bezweifle, daß irgendeine Software die spieltechnischen Eigenheiten 1:1 nachahmen könnte.... Mein Lieblingsschauspieler ist z. B. Sean Connery. Der Mann kann spielen was er will, er passt aber trotzdem immer (meistens) in den Film rein, kann total unterschiedliche Rollen spielen und bleibt trotzdem immer als Sean Connery erkennbar.
Es dreht sich nicht darum existierende Menschen 100% mit Software zu simulieren, sondern darum nicht existierenden digitalen Entitys Persönlichkeit zu geben. Wir hätten bei existierenden Personen bestimmt auch einige Rechtsprobleme. Und ich gebe dir recht, das das was Sean-Connery einem Charakter mitgibt, etwas anderes wäre, als wenn 1000+ Personen einen Sean-Connery Charakter erschaffen würden. Das Ergebnis der 1000+ Personen muß aber nicht zwangsläufig schlechter sein. Außerdem kannst du an dem Sean-Connery-Film nichts verbessern und es gibt nur eine Version davon.
Aber ich glaube nicht, das etablierte "Stars" von digitalen abgelößt werden. Nur denke ich, dass neue Schauspieler durch die digitalen Möglichkeiten extreme Konkurenz bekommen.
Bei den meisten Schauspielerinnen dürfte zumindest der 2 Unterschied jetzt schon wegfallen. Bei denen kommt das Essen wieder daraus wo es auch reingekommen ist.
Ich kann mir schon vorstellen das man mit solchen Konzepten eine freie Alternative zu Hollywood schaffen kann, aber als einzige Lösung ohne die gewöhnlichen Filme wird es sich wohl nicht so schnell durch setzen können.
Da sieht man mal wieder die Verwirrung, die der Begriff "Open Source" stiftet.
"Open Source" nach der Open Source Definition ist (von den Lizenzen) ein Synonym für Freie Software -- und zu den notwendigen Freiheiten gehören die Verwendung zu jedem Zweck (auch kommerziell) sowie die Freiheit zum Verändern.
Kostenlos macht es nicht zu Freier Software oder "Open Source" -- und der Großteil der Creative Commons Lizenzen ist tatsächlich KEIN Open Source bzw. Freie Software. Die CC Lizenzen werden tatsächlich mit jeder weiteren Lizenz weniger frei.
Wo ist Dein Problem? Du *darfst* diesen Film verändern nur eben nicht verkaufen Der Begriff Open-SOURCE ist bei einem Film oder Buch ja eh etwas problematisch. Wer will den tatsächlich einen Film modifizieren? Wenn Du ihn nachdrehen willst bitte. Im Gegensatz zu Software ist hier (derzeit) keine echte Evolution möglich (Bugfixes oder neue Features) Einen Film zu erstellen ist zudem mit wirklich realen Kosten verbunden, die man irgendwie wieder reinholen muss. Es wäre sehr ärgerlich, wenn andere (z.B. Filmlabels) diesen Film in die Kinos brächten und Reibach machen, die eigentlichen Produzenten aber leer ausgingen oder gar Schulden hätten. Ich finde diese Variante (ebenso für Musik,Sound und Bücher) absolut okay und unterstützenswert.
Du beantwortest eine Frage, die nicht gestellt wurde. Es ging nicht um die Frage, welche Modelle für Filme funktionieren können, sondern darum, ob dies "Open Source" ist. Das ist es nicht, ansonsten sind auch kostenlose Käsehäppchen beim Supermarkt um die Ecke als "Open Source", denn die Creative Commons Non-Commercial Sampling License ist in etwa das.
Natürlich weisen Filme eine wesentlichen Unterschied zu Software auf, gerade deswegen sollte man sich hüten, von "Open Source" zu sprechen.
Zunächst mal gibt es unterschiedliche CC-Lizenzen. Die hier verwendete schliesst nur den Verkauf aus, sonst nichts. Das ist schon recht nahe an GPL (was nicht die einzige OS-Lizenz ist). Die "Sourcen" sind auf Anfrage erhältlich. Dein Vergleich mit dem Käsehäppchen hink: Dessen Zweck ist es, bei Dir Hunger auf mehr zu machen, wofür Du zahlen musst. Hier kannst Du den ganzen Film herunterladen und beliebig kopieren, ohne das Du etwas zahlen musst (auch wenn man das natürlich gerne hätte).
Nochmal -- wenn es die kommerzielle Verwendung (inklusive Verkauf) verbietet ist es weder Freie Software, noch Open Source.
Mit der GPL hat es dann rein garnichts zu tun.
Die Käsehäppchen bezogen sich auf die CC-Sampling License. Wenn man nur kleine Stücke, aber nicht das große Ganze weitergeben darf und das auch nur nichtkommerziell, dann hat das tatsächlich mit den Käsehäppchen im Supermarkt mehr gemeinsam als mit Freier Software.
Von Manfred Tremmel am Mo, 3. Januar 2005 um 12:37 #
Darfst Du doch alles machen. Bei Heise schreiben sie sogar, dass man das Rohmaterial (die Sourcen) anfordern kann (auf Festplatten, da viel Material und selbst bei 3 MBit DSL machen 100te GByte wohl keinen Spaß beim Download) und eigene Kreationen daraus erstellen darf. Der Film der angeboten wird ist sozusagen nur ein Binary-RPM, die Sourcen können angefordert werden
...wie wäre es mal mit Südafrika, damit die Helfer dort gezielt gegen AIDS vorgehen können? ...oder Südamerika?
Sorry, aber solch kurzsichtiges Denken kann ich einfach nicht ab. Da setzen sich einige Leute hin und produzieren einen Film und du sagst aus, wir sollen uns selber vergessen, unsere eigenen Leute "im Stich lassen", nur weil es plötzlich auf der Welt einigen Leuten so richtig schlecht geht? (dabei gibt es Länder, wo täglich tausende Kinder sterben, spendest du dafür auch?)
Eigentlich müßte ich das viel weiter ausformulieren, ich hoffe aber meine Meinung wird hier nicht missverstanden. Die Opfer des Tsunami brauchen unsere Hilfe, ohne dieser sind sie dem Tode geweiht. Die Überlebenden brauchen unsere Hilfe um selber helfen zu können und um die zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen. Wenn das geschehen ist, hört für die meisten die Spendenbereitschaft wieder auf und sie fallen in ihren alten Trott zurück und solche Werke wie dieser Film hier werden nur durch dumpfe Kritiken "gewürdigt", aber nicht durch den ein oder anderen Euro.
PS: Genauso gehen mir die reichen Proleten auf den Sack. "Oh Schuhe für 5000 EUR, die muß ich haben", anstatt einfach mal normale Schuhe zu kaufen und den Rest zu spenden. Ich weiß, daß einige Leute genug Geld hätten um aus dieser Welt ein Paradies zu machen, aber diese hocken auf jenem und sorgen sich nur, daß sie ja keinen Cent davon verlieren (oder gar spenden, Geld für keine Gegenleistung, oh HILFE! Und wehe mir kommt jemand mit diesen halbherzigen Spendengalas...)
Es ist ja durchaus lobenswert für die Opfer des Tsunamis zu spenden. Allerdings ist es schon befremdlich, dass die hungernden Menschen dieser Welt sterben müssen nur weil das nicht so spektakuläre Bilder mit einem "unterhaltsammen" Wert liefert wie z.b. eine "Monster"-Welle...
Und hätte man das Frühwarnsystem vorher gebaut, hätten sich alle darüber aufgeregt, daß das Geld so verschwendet wird während die Leute verhungern. Dabei treten wir den Ländern dort immer wieder mit Anlauf und Bedacht in die Kniekehlen, wenn sie dabei sind, sich aufzurappeln, man schaue nur auf die Generika-Industrie in Indien und Brasilien, die von WIPO, WTO & Weltbank bewußt gestoppt wurde.
Besonders schön ist dabei unser Bundespräsident, der daran ja in der Weltbank fleissig mitgearbeitet hat und nun Betroffenheit demonstriert.
> Sorry, aber solch kurzsichtiges Denken kann ich einfach nicht ab.
Das ist kurzsichtig? Verletzten oder umgekommenen Deutschen in Thailand/Indien/Sri Lanka zu helfen?
> Da setzen sich einige Leute hin und produzieren einen Film und du sagst aus, wir sollen uns selber vergessen, unsere eigenen Leute "im Stich lassen",
habe ich nie gesagt, nur das die Unterstützung dieses Films wohl eher zweitrangig ist, oder?
nur weil es plötzlich auf der Welt einigen Leuten so richtig schlecht geht? (dabei gibt es Länder, wo täglich tausende Kinder sterben, spendest du dafür auch?)
Von Matthias Wille am Di, 4. Januar 2005 um 14:24 #
> Sorry, aber solch kurzsichtiges Denken kann ich einfach nicht ab.
>>Das ist kurzsichtig? Verletzten oder umgekommenen Deutschen in Thailand/Indien/Sri Lanka zu helfen?
In gewisser Weise schon. Was meinste wie vielen Deutschen es in unserem Land richtig schlecht geht und unsere Hilfe gebrauchen könnten? Bestimmt mehr als Opfer des Tsunamies sind. Desweiteren wird den mit unseren Spenden nicht in erster Linie geholfen sondern den Einwohnern.
> Da setzen sich einige Leute hin und produzieren einen Film und du sagst aus, wir sollen uns selber vergessen, unsere eigenen Leute "im Stich lassen",
>>habe ich nie gesagt, nur das die Unterstützung dieses Films wohl eher zweitrangig ist, oder?
Indirekt schon.
>nur weil es plötzlich auf der Welt einigen Leuten so richtig schlecht geht? (dabei gibt es Länder, wo täglich tausende Kinder sterben, spendest du dafür auch?)
>>ja, und du? Nur am maulen?
Pappnase! Erst denken dann schreiben. Er wird wohl eher für diese Menschen spenden als für die Tsunamieopfer. Das ergibt sich da einfach logisch draus. Und das macht auch unglaublich viel mehr Sinn. Er mault dazu überhaupt nicht. Er sagte nur, dass es engstirnig ist, jetzt jeden Cent den man spendet in diese Richtung zu spenden und deswegen alles wofür sonst spendet aus Blick zu lassen, falls man denn überhaupt spendet.
OffTopic: Ist euch eigentlich aufgefallen, dass als im WTC damals 3000 Menschen gstorben sind, kaum ein TV-Sender normales Programm, geschweige denn Werbung gebracht hat? Das auf Depen-Sendern wie VIVA darüber gesprochen wurde, wie schlecht man doch wegen den "leidenden" Menschen geschlafen hat und wie traurig das alles ist? Das aber zu den Tausenden pro Monat verhungernden Kinder/erwachsenen Menschen, kein Wort kam? Das jetzt bei dem Tsunamie wo viele Tausend Menschen mehr und auch wahrscheinlich schmerzvoller gestorben sind, keine Festtagsblockbuster etc abgesagt wurde?
Ich fand den Film etwas langatmig, einige technische Spielereien passten auch nicht ganz ins Konzept. Ansonsten aber sehr gut erzählt und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Auch vermittelt der Film einem ein Bild von Amerika, von den großen Städten bis zu den Farmern im Landesinnere. Das die Filmindustrie den Film nicht wollte kann ich auch verstehen, da er sich nicht dem Mainstream anpasst und darüberhinaus komplett ohne "Sex and Crime" auskommt. Insgesamt kann ich sagen, das sich das warten auf den Download gelohnt hat.
ich finde den Film gut. Von Langatmigkeit keine Spur... Ganz am Schluß wird jedoch darauf hingewiesen, daß der Film ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung weder in Teilen, noch komplett kopiert werden darf. ??? Wasn jetzt ?! Frei oder nicht?
Mit fründlächäm Gruäss Peschmä
I gibe mi sänf ou no dr zue
! Gruess us Bärn/Bärn
Golum ät wörk dot ork
Werd mir das ding mal runterladen, mal sehen ob der Rest auch so Chaotisch ist.
Was ist Open Source?
A: Keine Ahnung.
Worüber denken sie, wenn sie diesen Begriff Hören:
A: ....
Zumindest wärs ne Idee für Radiotux.
Wo ist das Problem ?
Sandra Podie
Aber glücklicherweise ist die Zukunft digital. Ich denke das wir in Zukunft Gameengines zum Filmen benutzen. Das bietet sich gerade zu an. Noch drei - fünf Enginegenerationen und die Spiele haben "Kinografik". Die Tools zum Modden werden auch immer besser und in den Spielen werden Kinoähnlich Kamerafahrten benötigt. Auch das professionelle Kino wird keine Probleme damit haben, Schauspieler zu haben, die 24Stunden am Tag arbeiten und von echten kaum zu unterscheiden sind. Außerdem werden immer mehr Kinofilme auch als Computerspiel herausgebracht. Wenn man die Spielumgebung und die Filmumgebung aufbauen muß, dann lohnt es sich das Spiel zu machen und einfach in der Engine zu filmen.
Dank ID&Co wird es auch gute GPL-Engines für lau geben und über wikiartige Autorensysteme werden von Comunitys Storys entwickelt. Wenn man dann noch anständige Sprachsynthese hätte, dann würden die Filme überall aus den Boden sprießen.
Wir stehen noch ganz am Anfang der Vernetzung. Wir werden noch Sachen erleben, die sich keiner von uns auch nur im entferntesten vorstellen kann. Zumindest in den Fall, das wir uns nicht von der Erde bomben.
Mind
Ich gebe allerdings zu bedenken, daß ein Mensch als Akteur, Künstler, etc. nicht so einfach ersetzt werden kann. Man sieht vielleicht die Hülle, man hört die Stimme, man sieht die Gesten, aber ein Mensch hat immer noch "Intuition" und "Improvisation". Und das kann man einem Computer einfach (noch) nicht beibringen. Und man wird das fehlen menschlicher Eigenschaften sehen können.
So kann man z.B die Bewegungsmußter für ein Scene bewerten lassen und beim Abspielen sagen, das jede Scene zufällig ein Bewegungsmußter aus den 20 Besten nehmen soll. Genauso mit den Kameraeinstellungen.
So könnte man einen Film machen, der bei "jedem" anschauen ein wenig anders ist.
Zu jedem Film könnte man auch "Themes" runterladen, die die Kamerapositionen, die Bewegungsmußter, die Vertonung und und und festlegen.
Und wenn dir ein Aktor nicht gefällt, dann wird der auch einfach gegen einen anderen ausgetauscht.
Schöne neue Welt
Mind - www.inwo.de
Mein Lieblingsschauspieler ist z. B. Sean Connery. Der Mann kann spielen was er will, er passt aber trotzdem immer (meistens) in den Film rein, kann total unterschiedliche Rollen spielen und bleibt trotzdem immer als Sean Connery erkennbar. Klar, ist ja auch ein Film man sieht ihn ja
Mein Lieblingsschauspieler ist z. B. Sean Connery. Der Mann kann spielen was er will, er passt aber trotzdem immer (meistens) in den Film rein, kann total unterschiedliche Rollen spielen und bleibt trotzdem immer als Sean Connery erkennbar.
Es dreht sich nicht darum existierende Menschen 100% mit Software zu simulieren, sondern darum nicht existierenden digitalen Entitys Persönlichkeit zu geben. Wir hätten bei existierenden Personen bestimmt auch einige Rechtsprobleme. Und ich gebe dir recht, das das was Sean-Connery einem Charakter mitgibt, etwas anderes wäre, als wenn 1000+ Personen einen Sean-Connery Charakter erschaffen würden. Das Ergebnis der 1000+ Personen muß aber nicht zwangsläufig schlechter sein. Außerdem kannst du an dem Sean-Connery-Film nichts verbessern und es gibt nur eine Version davon.
Aber ich glaube nicht, das etablierte "Stars" von digitalen abgelößt werden. Nur denke ich, dass neue Schauspieler durch die digitalen Möglichkeiten extreme Konkurenz bekommen.
Mind
Es wird immer einen Unterschied zwischen menschlichen und computer-generierten Darstellern geben.
Alle anderen Unterschiede dürfte man mit der Zeit beseitigen.
Bei denen kommt das Essen wieder daraus wo es auch reingekommen ist.
Ich kann mir schon vorstellen das man mit solchen Konzepten eine freie Alternative zu Hollywood schaffen kann, aber als einzige Lösung ohne die gewöhnlichen Filme wird es sich wohl nicht so schnell durch setzen können.
Da sieht man mal wieder die Verwirrung, die der Begriff "Open Source" stiftet.
"Open Source" nach der Open Source Definition ist (von den Lizenzen) ein Synonym für Freie Software -- und zu den notwendigen Freiheiten gehören die Verwendung zu jedem Zweck (auch kommerziell) sowie die Freiheit zum Verändern.
Kostenlos macht es nicht zu Freier Software oder "Open Source" -- und der Großteil der Creative Commons Lizenzen ist tatsächlich KEIN Open Source bzw. Freie Software. Die CC Lizenzen werden tatsächlich mit jeder weiteren Lizenz weniger frei.
Der Begriff Open-SOURCE ist bei einem Film oder Buch ja eh etwas problematisch. Wer will den tatsächlich einen Film modifizieren? Wenn Du ihn nachdrehen willst bitte. Im Gegensatz zu Software ist hier (derzeit) keine echte Evolution möglich (Bugfixes oder neue Features)
Einen Film zu erstellen ist zudem mit wirklich realen Kosten verbunden, die man irgendwie wieder reinholen muss. Es wäre sehr ärgerlich, wenn andere (z.B. Filmlabels) diesen Film in die Kinos brächten und Reibach machen, die eigentlichen Produzenten aber leer ausgingen oder gar Schulden hätten.
Ich finde diese Variante (ebenso für Musik,Sound und Bücher) absolut okay und unterstützenswert.
Du beantwortest eine Frage, die nicht gestellt wurde. Es ging nicht um die Frage, welche Modelle für Filme funktionieren können, sondern darum, ob dies "Open Source" ist. Das ist es nicht, ansonsten sind auch kostenlose Käsehäppchen beim Supermarkt um die Ecke als "Open Source", denn die Creative Commons Non-Commercial Sampling License ist in etwa das.
Natürlich weisen Filme eine wesentlichen Unterschied zu Software auf, gerade deswegen sollte man sich hüten, von "Open Source" zu sprechen.
Dein Vergleich mit dem Käsehäppchen hink: Dessen Zweck ist es, bei Dir Hunger auf mehr zu machen, wofür Du zahlen musst. Hier kannst Du den ganzen Film herunterladen und beliebig kopieren, ohne das Du etwas zahlen musst (auch wenn man das natürlich gerne hätte).
Nochmal -- wenn es die kommerzielle Verwendung (inklusive Verkauf) verbietet ist es weder Freie Software, noch Open Source.
Mit der GPL hat es dann rein garnichts zu tun.
Die Käsehäppchen bezogen sich auf die CC-Sampling License. Wenn man nur kleine Stücke, aber nicht das große Ganze weitergeben darf und das auch nur nichtkommerziell, dann hat das tatsächlich mit den Käsehäppchen im Supermarkt mehr gemeinsam als mit Freier Software.
...oder Südamerika?
Sorry, aber solch kurzsichtiges Denken kann ich einfach nicht ab. Da setzen sich einige Leute hin und produzieren einen Film und du sagst aus, wir sollen uns selber vergessen, unsere eigenen Leute "im Stich lassen", nur weil es plötzlich auf der Welt einigen Leuten so richtig schlecht geht? (dabei gibt es Länder, wo täglich tausende Kinder sterben, spendest du dafür auch?)
Eigentlich müßte ich das viel weiter ausformulieren, ich hoffe aber meine Meinung wird hier nicht missverstanden. Die Opfer des Tsunami brauchen unsere Hilfe, ohne dieser sind sie dem Tode geweiht. Die Überlebenden brauchen unsere Hilfe um selber helfen zu können und um die zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen.
Wenn das geschehen ist, hört für die meisten die Spendenbereitschaft wieder auf und sie fallen in ihren alten Trott zurück und solche Werke wie dieser Film hier werden nur durch dumpfe Kritiken "gewürdigt", aber nicht durch den ein oder anderen Euro.
PS: Genauso gehen mir die reichen Proleten auf den Sack. "Oh Schuhe für 5000 EUR, die muß ich haben", anstatt einfach mal normale Schuhe zu kaufen und den Rest zu spenden. Ich weiß, daß einige Leute genug Geld hätten um aus dieser Welt ein Paradies zu machen, aber diese hocken auf jenem und sorgen sich nur, daß sie ja keinen Cent davon verlieren (oder gar spenden, Geld für keine Gegenleistung, oh HILFE! Und wehe mir kommt jemand mit diesen halbherzigen Spendengalas...)
Allerdings ist es schon befremdlich, dass die hungernden Menschen dieser Welt sterben müssen nur weil das nicht so spektakuläre Bilder mit einem "unterhaltsammen" Wert liefert wie z.b. eine "Monster"-Welle...
Absolut richtig.
Und hätte man das Frühwarnsystem vorher gebaut, hätten sich alle darüber aufgeregt, daß das Geld so verschwendet wird während die Leute verhungern. Dabei treten wir den Ländern dort immer wieder mit Anlauf und Bedacht in die Kniekehlen, wenn sie dabei sind, sich aufzurappeln, man schaue nur auf die Generika-Industrie in Indien und Brasilien, die von WIPO, WTO & Weltbank bewußt gestoppt wurde.
Besonders schön ist dabei unser Bundespräsident, der daran ja in der Weltbank fleissig mitgearbeitet hat und nun Betroffenheit demonstriert.
Das ist kurzsichtig? Verletzten oder umgekommenen Deutschen in Thailand/Indien/Sri Lanka zu helfen?
> Da setzen sich einige Leute hin und produzieren einen Film und du sagst aus, wir sollen uns selber vergessen, unsere eigenen Leute "im Stich lassen",
habe ich nie gesagt, nur das die Unterstützung dieses Films wohl eher zweitrangig ist, oder?
nur weil es plötzlich auf der Welt einigen Leuten so richtig schlecht geht? (dabei gibt es Länder, wo täglich tausende Kinder sterben, spendest du dafür auch?)
ja, und du? Nur am maulen?
>>Das ist kurzsichtig? Verletzten oder umgekommenen Deutschen in Thailand/Indien/Sri Lanka zu helfen?
In gewisser Weise schon. Was meinste wie vielen Deutschen es in unserem Land richtig schlecht geht und unsere Hilfe gebrauchen könnten? Bestimmt mehr als Opfer des Tsunamies sind. Desweiteren wird den mit unseren Spenden nicht in erster Linie geholfen sondern den Einwohnern.
> Da setzen sich einige Leute hin und produzieren einen Film und du sagst aus, wir sollen uns selber vergessen, unsere eigenen Leute "im Stich lassen",
>>habe ich nie gesagt, nur das die Unterstützung dieses Films wohl eher zweitrangig ist, oder?
Indirekt schon.
>nur weil es plötzlich auf der Welt einigen Leuten so richtig schlecht geht? (dabei gibt es Länder, wo täglich tausende Kinder sterben, spendest du dafür auch?)
>>ja, und du? Nur am maulen?
Pappnase! Erst denken dann schreiben. Er wird wohl eher für diese Menschen spenden als für die Tsunamieopfer. Das ergibt sich da einfach logisch draus. Und das macht auch unglaublich viel mehr Sinn. Er mault dazu überhaupt nicht. Er sagte nur, dass es engstirnig ist, jetzt jeden Cent den man spendet in diese Richtung zu spenden und deswegen alles wofür sonst spendet aus Blick zu lassen, falls man denn überhaupt spendet.
OffTopic: Ist euch eigentlich aufgefallen, dass als im WTC damals 3000 Menschen gstorben sind, kaum ein TV-Sender normales Programm, geschweige denn Werbung gebracht hat? Das auf Depen-Sendern wie VIVA darüber gesprochen wurde, wie schlecht man doch wegen den "leidenden" Menschen geschlafen hat und wie traurig das alles ist? Das aber zu den Tausenden pro Monat verhungernden Kinder/erwachsenen Menschen, kein Wort kam? Das jetzt bei dem Tsunamie wo viele Tausend Menschen mehr und auch wahrscheinlich schmerzvoller gestorben sind, keine Festtagsblockbuster etc abgesagt wurde?
Insgesamt kann ich sagen, das sich das warten auf den Download gelohnt hat.
ich finde den Film gut. Von Langatmigkeit keine Spur... Ganz am Schluß wird jedoch darauf hingewiesen, daß der Film ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung weder in Teilen, noch komplett kopiert werden darf. ??? Wasn jetzt ?! Frei oder nicht?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19205/1.html