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Mi, 12. Januar 2005, 21:22

Gemeinschaft

Red Flag tritt den OSDL bei

Das chinesische Unternehmen Red Flag, einer der größten Linux-Distributoren im eigenen Land, ist den Open Source Development Labs beigetreten.

Red Flag will in allen bisher gestarteten Arbeitsgruppen der Open Source Development Labs (OSDL) mitarbeiten. Es sind dies die Arbeitsgruppen für Desktop Linux (DTL), Carrier Grade Linux (CGL) und Data Center Linux (DCL). Carrier Grade Linux stellt eine Spezifikation für ein extrem zuverlässiges Linux-System für den Einsatz in der Telekommunikation dar; einige Hersteller haben bereits entsprechende Produkte auf den Markt gebracht. Data Center Linux, das die Anforderungen an ein Linux-System für den Einsatz in Rechenzentren beschreibt, befindet sich noch in der Spezifikationsphase, hier stehen Sicherheit, Skalierbarkeit und Verwaltungstools im Vordergrund.

Stuart Cohen, Geschäftsführer der OSDL, begrüßte das Neumitglied und verwies darauf, daß China vermutlich bald der größte Software-Markt der Welt sein wird. Für Linux ist es einer der am schnellsten wachsenden Märkte. Zudem stößt Microsoft in China nicht gerade auf Sympathie von offizieller Seite, somit ist Linux eine der Möglichkeiten für das Land, unabhängig von proprietären Systemen zu bleiben. Red Flag hat an diesem Markt bereits einen großen Anteil und will ihn weiter ausbauen.

Die in Beaverton, Oregon, beheimatete Organisation OSDL, Arbeitgeber von Linus Torvalds und einer Reihe weiterer Linux-Programmierer, hat sich zum Ziel gesetzt, den Einsatz von Linux in Unternehmen zu fördern. Im letzten Jahr konnte das Konsortium bereits mit der Beijing Co-Create Open Source Software Company, einem Joint Venture aus zehn chinesischen Unternehmen, das erste chinesische Mitglied in ihren Reihen begrüßen.

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