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Fr, 28. Januar 2005, 00:53

Software::Business

OSDL startet Open Technology Business Center

Keine »Operation Open Gates«, sondern die Eröffnung des ersten Open Technology Business Centers hat OSDL auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Laut einem Artikel der Linux Business Week vor knapp zwei Wochen hätte es eine weitreichende Ankündigung werden sollen, doch letztlich stellte sich die Eröffnung als eher regionale Veranstaltung heraus, auch wenn der Gouverneur des Staates Oregon anwesend war. Die Linux Business Week hatte über eine »Operation Open Gates« fantasiert, an der IBM beteiligt sein sollte und in deren Rahmen alle Teile des Linux-Kernels, die mit Softwarepatenten von Microsoft in Konflikt stehen könnten, neu geschrieben werden sollten.

Nichts davon war richtig, so war IBM zum Beispiel gar nicht anwesend. Das erste Open Technology Business Center dürfte trotzdem eine gewisse Bedeutung für die Open Source Development Labs (OSDL) haben, da weitere solche Zentren geplant sind - nach Angaben der OSDL laufen Gespräche mit China über ein ähnliches Zentrum in Peking.

Das Open Technology Business Center ist offenbar primär eine Einrichtung der Stadt Beaverton, wo auch die OSDL ihren Sitz haben, mit Unterstützung durch den Staat Oregon und die OSDL. Der Gouverneur von Oregon, Ted Kulongoski, verglich das Zentrum mit einem Treibhaus. Hier soll Open-Source-Entwicklung stattfinden und Open-Source-Firmen können sich in dem Zentrum ansiedeln. Die erste Mieterin ist die Firma Stunt Technology, die eingebettete Linux-Systeme für den Verbrauchermarkt herstellt.

IBM und Intel verfügen über eigene Entwicklungszentren in der Nähe von Beaverton. Ob dies einen Einfluß auf das Zentrum haben wird, ist jedoch offen.

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