Hmmm... Auf die Idee, dass sie dort bereits wohnen und von dem Verein unterstützt werden, scheint keiner gekommen zu sein. Sie müssen nur noch raus aus der Misere und sich auf die eigenen Beine "stellen".
Ja, das ist die "sozialstaatliche" Seite und darum sollte sich eine Gesellschaft als Ganzes bemühen. Die andere Seite ist, ihnen zu ermöglichen irgendeinen Job zu finden.
Aber das sagt sich alles so leicht. Ursachen für Verarmung sind oft eine Mischung aus seelischen Problemen und Arbeitslosigkeit, Alkoholprobleme sind manchmal Mitursache, manchmal Symptom. Eins der schlimmsten Dinge ist aber die Perspektivlosigkeit derjenigen, die in der Abwärtsspirale landen: keine Wohnung = kein Job = keine Wohnung = ... wenn man einmal das Stigma der Obdachlosigkeit anhaften hat ist es verdammt schwer wieder was aufzubauen. Wenn da dann jemand Aufbauhilfe leistet, dann kann ich nicht anders als DANKE sagen. b.
Wie wärs mit Tauchkurs, Schreibmaschinenkurs oder Töpferkurse, die kommen auch immer gut an. Hilfreicher in dieser Jahreszeit erscheinen mir da noch Strickkurse oder wars Klöppeln...
Das Leben des Brain lässt grüßen
PS: Ich habe die Hoffnung, dass das Konzept nicht so absurd ist, wie es hier erscheint.
ich kann dich beruhigen, meine Freundin findet dies auch nicht absurd Ich finde die Themenmischung so absurd, dann eher stricken lernen, zum "Mützemachen"
Von Janko Weber am Do, 10. Februar 2005 um 19:11 #
Weil allein die Überschrift danach klingt als wolle Mandrake jedem Obdachlosen eine Software-CD zur Verfügung stellen! "Computer-Schulung für Obdachlose" oder ähnliches hätte sich als Überschrift besser geeignet...
Gib einem Mann einen Fisch und er ist für einen Tag satt. Bring ihm das fischen bei und er muss sein Leben lang nicht mehr hungern. Lässt sich zwar nicht ganz auf unsere Zeit übertragen aber ich denke der Grundgedanke bleibt..
Es ist für Obdachlose kein Problem warme Kleidung oder eine warme Übernachtungsmöglichkeit zu bekommen. Dies wird von diversen Hilfsorganisationen zu Verfügung gestellt. Das Problem ist das Obdachlose aus dem gesellschaftlichen Verbund herausfallen. Deshalb ist die Hilfe von Mandrake sehr sinnvoll. Sie hilft den Obdachlosen sich in der modernen Wirtschaftswelt einzugliedern. So ist es bestimmt eine große Hilfe wenn man mit einem Zertifikat nachweisen kann das man sich ernsthaft eingliedern will und kann.
Natürlich hilft das nicht jedem Obdachlosen! Aber das muss es auch nicht. Jeder sollte nach seinen kräften helfen, und das hat Mandrake ja gemacht.
Bedauerliche Menschen die kurz vor dem totalen Kollaps stehen wird das nichts bringen, aber die mehrheit der Obdachlosen und von Obdachlosigkeit bedrohten sind wesentlich fitter.
Ich weiß nicht was Du mit Zwei-Klassen-Armut meinst, aber es gibt natürlich ganz unterschiedliche Armuten oder zumindest unterschiedliche Gründe und Ursachen für die Armut.
Jemand der ein körperliches Gebrechen hat braucht eine andere Hilfe und Unterstützung als jemand der aufgrund von Arbeitslosigkkeit in die Armut abgerutscht ist.
Auch der geistige Zustand des Betroffenen spielt eine große Rolle.
Ein Alkoholiker im Endstadium wird mit der Mandrake Hilfe nichts anfangen können. Für jemanden der von der Obdachlosigkeit bedroht ist weil er die Miete nicht mehr zahlen kann,ist sie vielleicht die Möglichkeit doch noch einen Job zu bekommen.
Allen muss geholfen werden! Aber nicht allen auf die selbe Weise und auch nicht unbedingt aus der selben Quelle.
Nein, denn dann würde die EU Mandrake vorwerfen eine Monopolstellung bei der Obdachlosenhilfe einnehmen zu wollen. Diese verdammten Knalltüten in Brüssel, mit dem Geld was sie selbst verschwenden und in sinnlose Projekte stecken, könnte man vielleicht auch mal was Sinnvolles anfangen, aber nein, lieber Softwarepatente einführen oder zumindest jahrelang breitdiskutieren...da wird mir Polen echt sympathisch...
leider funktioniert das Ganze nur wenn es Firmen gibt, die bereit sind Ihnen auch einen Job zu geben. Die ganzen Schulungen sind für die Katz, wenn ihnen nicht anschliessend die Chance eingräumt wird, das Erlernte auch in die Tat umzusetzen. In diesem Zusammenhang würde mich natürlich auch interessieren wieviel Obdachlose (oder besser ehemalige Obdachlose) bei Mandrake beschäftigt sind.
Solche Aktionen machen in meinen Augen nur Sinn, wenn danach auch wirkliche Lösungen vorhanden sind, die die Menschen aus ihrer Situation herausholen. Es kann bestimmt sehr frustrierend sein einen solchen Kurs mitgemacht zu haben und dann immer nocht nicht weiter zu kommen. Das führt dann bei diesen Menschen zur totalen Resignation.
Also vom Ansatz her eine gute Sache aber irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht...
... sie müßen einen Job bekommen?? -- Ich denke mal, dabei sein ist alles! Diese Männer, http://bratalbert.katolik.pl/linux/pracownia/images.html , haben zum ersten Mal "Kontakt" mit dieser Technik und wenn dabei auch ein wenig Spaß abfällt -- klasse! Letztendlich, "obdachlos" oder "nicht obdachlos", das Problem ist das mit dem Alter einhergehende "sich selbst aufgeben" und "aufgegeben werden". Ich denke, jedes dieser Gesichter auf http://bratalbert.katolik.pl/linux/pracownia/pracownia-03.jpg weiß, daß mit dem Kurs nichts erreicht werden kann, es quasi Beschäftigungstherapie ist. (zumal es dann auch nicht ein echtes Betriebsystem ist, das Verwendete eines für Arme ist und nicht eins, mit dem Geld gemacht werden kann --- um mal heise-troll tonfall nachzuäffen)
Sehr faszinierend finde ich aber das Kloster, es gibt sie also doch, die elektronischen Mönche! Ich dachte immer, das wäre ein kranker Einfall eines Hollywood Regiseurs (Blade II ?)
klasse, die Polen und Ihre Mönche --- was machen eigentlich unsere? Warten die immer noch darauf, das Redmond Ihnen eine Lizens spendet ....
würde so gerne den Artikel verstehen: JACEK JURECZKO, LINUX U ŚW. BRATA ALBERTA WINDOWS KONTRA LINUX http://bratalbert.katolik.pl/linux/artykuly/art001.html
comrad
Hoffentlich kriegen die wenigstens auch was zu essen da, so wie bei den Seminaren, die ich immer besuche...
Reintegration ist ein Bündel von Maßnahmen:
Hilfe bei der Wohnungssuche, ggf. Suchtberatung, Praktika, etc.
Unter diesem Gesichtspunkt macht das Engagement Sinn.
Gruß, Mark
Aber das sagt sich alles so leicht. Ursachen für Verarmung sind oft eine Mischung aus seelischen Problemen und Arbeitslosigkeit, Alkoholprobleme sind manchmal Mitursache, manchmal Symptom. Eins der schlimmsten Dinge ist aber die Perspektivlosigkeit derjenigen, die in der Abwärtsspirale landen: keine Wohnung = kein Job = keine Wohnung = ... wenn man einmal das Stigma der Obdachlosigkeit anhaften hat ist es verdammt schwer wieder was aufzubauen. Wenn da dann jemand Aufbauhilfe leistet, dann kann ich nicht anders als DANKE sagen.
b.
Hilfreicher in dieser Jahreszeit erscheinen mir da noch Strickkurse oder wars Klöppeln...
Das Leben des Brain lässt grüßen
PS: Ich habe die Hoffnung, dass das Konzept nicht so absurd ist, wie es hier erscheint.
Ich finde die Themenmischung so absurd, dann eher stricken lernen, zum "Mützemachen"
"Computer-Schulung für Obdachlose" oder ähnliches hätte sich als Überschrift besser geeignet...
mfg
Bring ihm das fischen bei und er muss sein Leben lang nicht mehr hungern.
Lässt sich zwar nicht ganz auf unsere Zeit übertragen aber ich denke der Grundgedanke bleibt..
Das Problem ist das Obdachlose aus dem gesellschaftlichen Verbund herausfallen.
Deshalb ist die Hilfe von Mandrake sehr sinnvoll. Sie hilft den Obdachlosen sich in der modernen Wirtschaftswelt einzugliedern. So ist es bestimmt eine große Hilfe wenn man mit einem Zertifikat nachweisen kann das man sich ernsthaft eingliedern will und kann.
Natürlich hilft das nicht jedem Obdachlosen!
Aber das muss es auch nicht. Jeder sollte nach seinen kräften helfen, und das hat Mandrake ja gemacht.
Bedauerliche Menschen die kurz vor dem totalen Kollaps stehen wird das nichts bringen, aber die mehrheit der Obdachlosen und von Obdachlosigkeit bedrohten sind wesentlich fitter.
Vielen Dank Mandrake!!
Gruß
Mark
Jemand der ein körperliches Gebrechen hat braucht eine andere Hilfe und Unterstützung als jemand der aufgrund von Arbeitslosigkkeit in die Armut abgerutscht ist.
Auch der geistige Zustand des Betroffenen spielt eine große Rolle.
Ein Alkoholiker im Endstadium wird mit der Mandrake Hilfe nichts anfangen können.
Für jemanden der von der Obdachlosigkeit bedroht ist weil er die Miete nicht mehr zahlen kann,ist sie vielleicht die Möglichkeit doch noch einen Job zu bekommen.
Allen muss geholfen werden!
Aber nicht allen auf die selbe Weise und auch nicht unbedingt aus der selben Quelle.
In diesem Sinne
Schöne Grüße
Mark
Die Artikelüberschrift liest sich übrigens wirklich so, als würden demnächst Mandrake-Evaluierungs-CDs unter Brücken verteilt werden...
Geistige Armut
Blutarmut
Bittere Armut....
Nicht so ernst nehmen
Schönen Tag noch
Mark
Thomas
Die ganzen Schulungen sind für die Katz, wenn ihnen nicht anschliessend die Chance eingräumt wird, das Erlernte auch in die Tat umzusetzen.
In diesem Zusammenhang würde mich natürlich auch interessieren wieviel Obdachlose (oder besser ehemalige Obdachlose) bei Mandrake beschäftigt sind.
Solche Aktionen machen in meinen Augen nur Sinn, wenn danach auch wirkliche Lösungen vorhanden sind, die die Menschen aus ihrer Situation herausholen.
Es kann bestimmt sehr frustrierend sein einen solchen Kurs mitgemacht zu haben und dann immer nocht nicht weiter zu kommen. Das führt dann bei diesen Menschen zur totalen Resignation.
Also vom Ansatz her eine gute Sache aber irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht...
Diese Männer, http://bratalbert.katolik.pl/linux/pracownia/images.html , haben zum ersten Mal "Kontakt" mit dieser Technik und wenn dabei auch ein wenig Spaß abfällt -- klasse!
Letztendlich, "obdachlos" oder "nicht obdachlos", das Problem ist das mit dem Alter einhergehende "sich selbst aufgeben" und "aufgegeben werden".
Ich denke, jedes dieser Gesichter auf http://bratalbert.katolik.pl/linux/pracownia/pracownia-03.jpg weiß, daß mit dem Kurs nichts erreicht werden kann, es quasi Beschäftigungstherapie ist.
(zumal es dann auch nicht ein echtes Betriebsystem ist, das Verwendete eines für Arme ist und nicht eins, mit dem Geld gemacht werden kann --- um mal heise-troll tonfall nachzuäffen)
Sehr faszinierend finde ich aber das Kloster, es gibt sie also doch, die elektronischen Mönche!
(Blade II ?)
Ich dachte immer, das wäre ein kranker Einfall eines Hollywood Regiseurs
klasse, die Polen und Ihre Mönche --- was machen eigentlich unsere? Warten die immer noch darauf, das Redmond Ihnen eine Lizens spendet ....
gruß carsten
JACEK JURECZKO, LINUX U ŚW. BRATA ALBERTA WINDOWS KONTRA LINUX
http://bratalbert.katolik.pl/linux/artykuly/art001.html