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Sa, 12. Februar 2005, 15:47

Software::Kernel

Neues Hotplug- und Autoloading-System für den Kernel

Das derzeitige System für Hotplugging und das Autoloading von Modulen in den Linuxkernel besteht aus Bash-Skripten.
Von ThomasS

Kernelhacker Greg KH kündigte auf der Kernelmailingliste ein neues Userspace-basiertes Hotplug- und Autoloading-Projekt an, hotplug-ng. Statt der bisherigen Bash-Skripte sollen nun in C geschriebene Programme zum Einsatz kommen. In seiner Ankündigung erläutert Greg KH auch die Frage, warum das vorhandene System überhaupt in C-Programme umgeschrieben werden sollte:

»Stimmt etwas mit den Bash-Skripten nicht? Die Skripte sind okay, solange man keinen Interpreter in initramfs/initrd haben möchte und /sbin/hotplug bzw. autoload für Module braucht. Oder, man hat z.B. eine große Maschine, die gleichzeitig Zillionen von Hotplug-Events generiert und mit einem minimalen Aufwand an Rechenzeit und Arbeitsspeicher verwaltet werden soll.«

Auf seinem betagten, langsamen Laptop hat der Entwickler mit dem neuen C-basierten hotplug-ng eine beachtliche, wenn auch nicht genau gemessene Performance-Steigerung beobachtet. Das Laden erforderlicher Module für ein im laufenden Betrieb angeschlossenes USB-Gerät verringerte sich von zwei auf weniger als eine Sekunde.

Auf Fragen zur Klärung verspricht Greg KH eine Dokumentation nachzuliefern, die etwas Licht in die schwierige Materie bringen soll. Klären will er vor allem Verwirrungen, die mit der Kombination von udev, udevsend, udevd, hal, /etc/hotplug.d, /etc/dev.d und /sbin/hotplug in letzter Zeit aufgetreten sind.

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