> ...habe man eine notwendige und stetige Weiterentwicklung von OSS-Geschäftsmodellen versäumt. Es gibt kein Geschaeftsmodell! OSS war nie dazu gedacht Geld zu verdienen. Vll ist es fuer einen Geschaeftsmann einfach zu ideal gedacht als das er es verstehen koennte...
OSS war nie dazu gedacht Geld zu verdienen. Doch. Aber man soll mit individuellen Leistungen (Anpassungen, Support, etc.) verdienen, und nicht sich ein fertiges Massenprodukt zigfach bezahlen lassen (Stichwort: Lizenzierung).
Deiner Ansicht kann ich mich nicht anschliessen. Es gibt sehr wohl F/OSS-Geschaeftsmodelle, mit denen sich Geld verdienen laesst. F/OSS ist auch nicht dazu da, Software zu de-kommerzialisieren.
nicht? im GNU Manifest steht folgendes: ``Ich glaube, daß es das Gebot der Nächstenliebe verlangt, daß ich ein Programm, das mir gefällt, mit anderen teile, denen es ebenfalls gefällt. Software-Anbieter hingegen wollen die Anwender isolieren und beherrschen, wobei sie jeden Anwender dazu verpflichten, nicht mit anderen zu teilen. Ich weigere mich, die Solidarität mit anderen Anwendern in dieser Weise zu brechen.'' Ich glaube ihn hat angestunken das AT&T UNIX geschlossen hat und es verkaufen wollte/hat.
Ähm, da geht es wohl eher darum, dass der Anbieter, der eine Dienstleistung, nämlich das Programmieren einer Software, vollbracht hat, dem Kunden diktiert, was dieser mit der gekauften Software machen darf, nämlich auf keinen Fall weitergeben, und auch ja nur 1mal auf 1 einzigen Maschine installieren, und für jede weitere Installation nochmal blechen.
Hab ich ein Notebook und nen Desktop, müsste ich jedes Programm 2mal bezahlen, damit ich sie auf dem Desktop und auf dem Notebook installieren darf. Ja, ich weiß, dass manche Hersteller hier ein Auge zudrücken und es erlauben.
Wenn ich ein Auto kaufe, darf ich auch andere Personen mitnehmen und muss dafür nicht extra Gebühren zahlen. Ich darf den Luxus eines fahrbaren Untersatzes also mit anderen teilen. Bei proprietärer Software ist das normalerweise nicht so.
Hallo, ich lese das so: Die Tatsache, dass man sein Programm/Code mit anderen teilt ist eine grundsätzlich gute Sache. Die kommerzielle Verwertung von Programmen steht dem auch nicht entgegen, da sich FOSS-Geschäftsmodellen um Support und Dienstleistungen (=Hauptbasis) usw. handelt! Im Falle von AT&T UNIX war es aber so, dass alle ehemals Beteiligten, von einem Tag zu nächsten keinen Zugriff mehr auf den Code hatten und von der Nutzung, d.h. Studieren und Modifizieren des Quellcodes bzw. dem Gebrauch der Programme bei Androhung rechtlicher Konsequenzen ausgeschlossen waren. Dies ist ehe eine lizenzrechtliche Sache, aber betrifft nicht unbedingt die Frage ob kommerziell oder nicht-kommerziell....
Ich respektiere und bewundere teilweise die Motivation von Menschen, die OSS einfach aus Altruismus konzipieren/entwickeln. Man muß aber auch fairerweise respektieren, daß Menschen oder Firmen mit OSS unter Einhaltung aller Regeln der Community Geld verdienen. Das bewundere ich teilweise auch. Beide Strömungen zusammen sind kein Widerspruch, sondern eine machtvolle Bewegung gegen den Mehltau in der IT-Branche, der sich in den letzten 10 Jahren festgesetzt hat.
Von Der Kopierer am Mi, 16. Februar 2005 um 12:11 #
<> Das liegt einfach daran , dass keine Patentverletzung auftrat . Es kann zur Zeit eher auf eine Copyrightverletzung hin geprüft werden . Mit einer Patentverletzung kann der Einsatz der gesmmten Idee blockiert werden , mit einer Copyrightverletzung nur deren umsetzung .
Von Fekux Schwarz am Mi, 16. Februar 2005 um 14:22 #
Ich denke schon, dass Open Source Software und der Linux-Kernel derzeit 100e Patente verletzten (inwieweit diese Patente überhaupt nicht hätten gewährt werden dürfen, ist eine ganz andere Frage). Nur war es bisher keiner anderen Firma wichtig genug, die OS-Projekte zu verklagen.
bloß ein Gedanke oder gibt es auch konkrete Anhaltspunkte? Es ist ja interessant zu sehen, dass alle die bisher behauptet haben, dass Linux Patente verletze keine konkreten Beweise erbringen konnten, zumindest ist mir, selbst mal SCO eingeschlossen, noch nichts Überzeugendes unter die Augen gekommen!
Das Problem an Softwarepatenten sid die Leute die meinen man könne alles patentieren....ein system um sich zu kommunizieren..so wie e-mail nur halt zum zahlen...patentieren? JAAAAAAA...
es gibt zuviele Patente und zuviele blöde...oder mal im ernst: Ich würde mir gerne patentieren lassen, dass man von einem externen Gerät welches nicht im PC eingebaut ist, booten kann.... KNOPPIX? USB-Stick??
Ein Patent verletzt man ja erst dann, wenn ein Richter festgestellt hat, dass man ein Patent verletzt. Uebrigens genau so wie beim Copyright. Weil aber noch keiner eine Patentklage gegen ein freies Proramm eingebracht hat (weil es da kein Geld zu holen gab) kann auch noch keiner sagen ob Linux Patente tatsaechlich verletzt oder nicht. Bisher waren die Interessen der Patentinhaber eher auf das Geld ausgerichtet, daher wird nicht leicht eine reine Patentfirma einen privaten free software Programmierer verklagen, ganz einfach weil es sich nicht lohnt. Anders koennte es aussehen, wenn Microsoft einfach nur die Konkurrenz loswerden will. Die wuerden sich einen leichten Gegner aussuchen und fertigmachen, dann haben sie einen Praezedenzfall. Dann koennen die Gott und die Welt verklagen nur um ein Klima der Angst zu schaffen. Jedenfalls haette ich Angst wenn ich weiss, dass ich fuer eine unbeabsichtigte Patentverletzung mit Millionenklagen (nicht Klage, sondern Klagen!) ueberhauft werden koennte. Rein die Tatsache dass man geklagt wurde muesste die meisten privatpersonen und kleineren Firmen zur Aufgabe bewegen. Das ist auch eine Form von Terrorismus, leider eine legale (Terror=Angst).
Und ob es Geld zu holen gibt. Stell dir vor durch Patentklagen werden Linux und Apache eingestampft. Was beleibt den Unternehmen anderes übrig, als zu Windows und IIS zu wechseln.
> Grundsätzlich sei es keineswegs verkehrt, gegen Softwarepatente zu sein, > aber es wäre dumm, sie sich nicht zu eigenzumachen.
Man koennte doch eine Erfindung patentieren und sie dann zur allgemeinen Nutzung frei geben. Natuerlich nur unter der Bedingung, dass modifikationen wieder an die Oeffentlichkeit zurueck gegeben werden. So koennte ich auch mit Patenten leben.
> Man koennte doch eine Erfindung patentieren und sie dann zur allgemeinen Nutzung frei geben. > Natuerlich nur unter der Bedingung, dass modifikationen wieder an die Oeffentlichkeit zurueck gegeben werden. > So koennte ich auch mit Patenten leben.;)
Das werden aber die großen Firmen nicht tun. Da sie auf ihren eigenen Profit aus sind. Software-Entwickler bzw. kleine bis mitllere Firmen werden zugrund gehen, da sie nicht genügend Finanzielle mittel haben, um Patenklagen der grossen Firmen abzuwehren. Aber das Wissen die meisten wohl selber.
Hiermit fordere ich alle auf, Patente auf Trivialitäten zu beantragen (sofern sie noch nicht patentiert sind). Ziel sollte es sein, möglichst viele Patente zu bekommen, die von möglichst vielen Firmen verletzt werden.
HP, IBM und andere können sich, im Gegensatz zu Kleinen und mittelständischen Unternehmen, eines leisten: - Eine Rechtsanwälte, - Patentanwälte, - ein Patentkontrollsystem und - Programmierer, die täglisch 10 Minuten programmieren und in der restlischen Zeit gucken, ob sie irgend ein Patent verletzt haben. Und haben sie ein Patent verletzt, na und, sie haben millionenschwere Rücklagen
Und haben Sie ein Patent verletzt, na und, sie haben selber zigtausende Patente im Portfolio, die trefflich für einen Deal mit dem Betroffenen herhalten können. Die großen haben doch alle gegenseitige Patentabkommen ("Tu Du mir nix, dann tu ich Dir auch nix. Gemeinsam gegen die Kleinen!")
... überflüssig wie ein Kropf. Es gibt bereits das URHEBERRECHT und das COPYRIGHT, wieso also noch ein weiteres Regulatorium obenauf setzen? Der Grund ist einfach, diejenigen, die die vielen Patente angehäuft haben wollen sie jetzt endlich zu Barem ummünzen.
Softwarepatente behindern Innovation. Schlicht deshalb, weil dann ein Lösungsansatz Mustergeschützt ist, den man aber unter Umgehung des Copyrights und des Urheberrechts auch einfach anders programmieren könnte. Sprich, wir haben eine Problemlösung patentiert und kein Programm und jeder, der das gleiche Problem hat muß lizensieren. Wenn das Innovationen nicht abwürgt, was dann? Wenn keiner mehr das gleiche Problem viel eleganter lösen darf?
Softwarepatente sind nichts als Waffen im immer härter werdenden Kampf um Marktanteile und Firmenübernahmen, sonst nichts.
Von vogelgrippe am Mi, 16. Februar 2005 um 17:35 #
das ist das allerletze fuer mich ...Die dummen und blinden Buerokraten aus Bruessel scheinen nichts begriffen zu haben.Und weil die mikisoft-Sotware so schei...e ist will man sie durch Patente etablieren und noch schuetzen dazu, wer verwenden denn vfat oder doppelklick...?Bloss nicht ! Auch keine Kompromisse !!!
Von Anothermous am Mi, 16. Februar 2005 um 20:29 #
| Die dummen und blinden Buerokraten aus Bruessel scheinen nichts begriffen zu haben
Eher im Gegenteil. Die wissen genau, was sie machen. Es ist ihnen schlicht egal, denn es gibt Geld, Geld, Geld. Die Lobbyisten rennen denen doch in Brüssel mit vollen Geldkoffern die Türen ein. Das gilt übrigens auch für viele Parlamentarier. Im Zweifelsfalle nehmen die auch lieber das Geld bevor der Schleudersitz zündet und sie unbemerkt wieder in der heimischen Versenkung verschwinden.
Mir ist *heute* erst aufgefallen (???!!!), welche Sprengkraft SWP in Europa zusammen mit den Anstrengungen der TCG haben *kopfschüttel_über_mich_selbst*.
Ich war bisher schon so dagegen, wie man nur sein kann, aber wenn das kommt, dann hat Europa keine Selbstbestimmung mehr.
Dann wäre es schon Zeit für eine Verfassungsklage, oder? Oder soll ich schreiben "noch", denn im EU-Entwurf ist die informelle Selbstbestimmung doch bestimmt nicht mehr enthalten, oder?
Wenn die Patente kommen und ich deswegen gezwungen sein sollte dieses Redmonder System zu nutzen ist es ganz sicher Zeit dass wir, die kleinen Leute etwas dagegen tun!
Schade, schade, was da heute daraus geworden ist. Herr Fink schwafelt doch nur das, was eine Firma, die krampfhaft an verwelkenden Lorbeeren von gestern festhalten möchte, gerne glauben machen möchte. Wie wär's mal wieder mit echten Innovationen, statt mit Patentierungen auf olle Kamellen.
"Zudem haben Red Hat und Novell in der Vergangenheit angekündigt, dass sie jeden Angriff auf Open Source mit ihren eigenen Patentportfolios abwehren würden."
Novell und Red Hat gemeinsam haben 1,5 % des Börsenwertes von Microsoft. Microsoft wird dieses Quartal voraussichtlich mehr als doppelt so viel Gewinn machen als es kosten würde, Novell + RH komplett zu übernehmen. Was ist wenn MS einfach beide aufkauft, und somit Patentinhaber wird?
Es ist kurzsichtig, wenn eine Firma (noch dazu eine AG) Patente benötigt, um das was Leute in ihrer Freizeit programmieren zu schützen. Das kann allzu leicht nach hinten losgehen. Es dürfen einfach keine Patente nötig sein, um eben diese private Arbeit zu schützen, sonst funktioniert das über kurz oder lang einfach nicht.
Durch die Art und Weise, wie wir die EU strukturiert haben, haben wir leider den Lobbyisten der Grosskonzerne eine Machtposition zukommen lassen, deren Auswuechse kaum noch zu baendigen sind. Privatwirtschaftliche Interessen vor gesellschaftlich relevante Interessen zu stellen ist ein sehr gefaehrlicher Weg!
Und wenn ich mir den Herrn Fink anhoere, spricht da auch nur ein weiterer Lobbyist. Damit verdient der sein Geld.
Ich sehe Software Patente als Weg zur Diktatur! Amerika regiert/diktiert und der Rest der Welt hat sich zu fügen. Für ein Demokratisches Land ein derber Abstieg. Und was die Erpressung der Dänischen Regierung durch B. G. angeht siehe hier So hoffe ich, dass die Dänische Regierung Standhaft bleibt. Sollte dann M$ wirklich diese 800 Stellen Streichen, so sollte dann jedem hinterletzten Idioten klar sein, was M$ und deren engsten Partner sind und was Softwarepatente bedeuten.
Was er über die vielen Lizenzen sagt, ist natürlich nachzuvollziehen.
Der Rest ist allerdings so, wie es von einem Unternehmen dieser Größenordnung - leider - nicht anders zu erwarten ist. Wer groß ist, möchte noch größer werden, sprich mehr Profit erzeugen. Weil der Mensch und das ursprüngliche Ziel einer Güterproduktion und Dienstebereitstellung - für den Nutzen möglichst vieler Menschen - bei denen schon lange keine Rolle mehr spielt.
Die Bekenntnisse von Großunternehmen zu OSS kann man IMHO in der Pfeife rauchen. Die Praxis sieht - wie hier wieder mal gezeigt - anders aus. Viele von denen betrachten die Community nur als Heer von günstigen Software-Zulieferern. Ausnahmen sind angenehm und bestätigen die Regel
Es gibt kein Geschaeftsmodell! OSS war nie dazu gedacht Geld zu verdienen. Vll ist es fuer einen Geschaeftsmann einfach zu ideal gedacht als das er es verstehen koennte...
Doch. Aber man soll mit individuellen Leistungen (Anpassungen, Support, etc.) verdienen, und nicht sich ein fertiges Massenprodukt zigfach bezahlen lassen (Stichwort: Lizenzierung).
``Ich glaube, daß es das Gebot der Nächstenliebe verlangt, daß ich ein Programm, das mir gefällt, mit anderen teile, denen es ebenfalls gefällt. Software-Anbieter hingegen wollen die Anwender isolieren und beherrschen, wobei sie jeden Anwender dazu verpflichten, nicht mit anderen zu teilen. Ich weigere mich, die Solidarität mit anderen Anwendern in dieser Weise zu brechen.''
Ich glaube ihn hat angestunken das AT&T UNIX geschlossen hat und es verkaufen wollte/hat.
Hab ich ein Notebook und nen Desktop, müsste ich jedes Programm 2mal bezahlen, damit ich sie auf dem Desktop und auf dem Notebook installieren darf. Ja, ich weiß, dass manche Hersteller hier ein Auge zudrücken und es erlauben.
Wenn ich ein Auto kaufe, darf ich auch andere Personen mitnehmen und muss dafür nicht extra Gebühren zahlen.
Ich darf den Luxus eines fahrbaren Untersatzes also mit anderen teilen. Bei proprietärer Software ist das normalerweise nicht so.
ich lese das so: Die Tatsache, dass man sein Programm/Code mit anderen teilt ist eine grundsätzlich gute Sache. Die kommerzielle Verwertung von Programmen steht dem auch nicht entgegen, da sich FOSS-Geschäftsmodellen um Support und Dienstleistungen (=Hauptbasis) usw. handelt!
Im Falle von AT&T UNIX war es aber so, dass alle ehemals Beteiligten, von einem Tag zu nächsten keinen Zugriff mehr auf den Code hatten und von der Nutzung, d.h. Studieren und Modifizieren des Quellcodes bzw. dem Gebrauch der Programme bei Androhung rechtlicher Konsequenzen ausgeschlossen waren. Dies ist ehe eine lizenzrechtliche Sache, aber betrifft nicht unbedingt die Frage ob kommerziell oder nicht-kommerziell....
MfG
Man muß aber auch fairerweise respektieren, daß Menschen oder Firmen mit OSS unter Einhaltung aller Regeln der Community Geld verdienen. Das bewundere ich teilweise auch.
Beide Strömungen zusammen sind kein Widerspruch, sondern eine machtvolle Bewegung gegen den Mehltau in der IT-Branche, der sich in den letzten 10 Jahren festgesetzt hat.
Das liegt einfach daran , dass keine Patentverletzung auftrat . Es kann zur Zeit eher auf eine Copyrightverletzung
hin geprüft werden .
Mit einer Patentverletzung kann der Einsatz der gesmmten Idee blockiert werden , mit einer Copyrightverletzung
nur deren umsetzung .
fs
bloß ein Gedanke oder gibt es auch konkrete Anhaltspunkte? Es ist ja interessant zu sehen, dass alle die bisher behauptet haben, dass Linux Patente verletze keine konkreten Beweise erbringen konnten, zumindest ist mir, selbst mal SCO eingeschlossen, noch nichts Überzeugendes unter die Augen gekommen!
Schönen Tag
es gibt zuviele Patente und zuviele blöde...oder mal im ernst: Ich würde mir gerne patentieren lassen, dass man von einem externen Gerät welches nicht im PC eingebaut ist, booten kann....
KNOPPIX? USB-Stick??
Weil aber noch keiner eine Patentklage gegen ein freies Proramm eingebracht hat (weil es da kein Geld zu holen gab) kann auch noch keiner sagen ob Linux Patente tatsaechlich verletzt oder nicht.
Bisher waren die Interessen der Patentinhaber eher auf das Geld ausgerichtet, daher wird nicht leicht eine reine Patentfirma einen privaten free software Programmierer verklagen, ganz einfach weil es sich nicht lohnt.
Anders koennte es aussehen, wenn Microsoft einfach nur die Konkurrenz loswerden will. Die wuerden sich einen leichten Gegner aussuchen und fertigmachen, dann haben sie einen Praezedenzfall. Dann koennen die Gott und die Welt verklagen nur um ein Klima der Angst zu schaffen. Jedenfalls haette ich Angst wenn ich weiss, dass ich fuer eine unbeabsichtigte Patentverletzung mit Millionenklagen (nicht Klage, sondern Klagen!) ueberhauft werden koennte. Rein die Tatsache dass man geklagt wurde muesste die meisten privatpersonen und kleineren Firmen zur Aufgabe bewegen.
Das ist auch eine Form von Terrorismus, leider eine legale (Terror=Angst).
gustl
> Grundsätzlich sei es keineswegs verkehrt, gegen Softwarepatente zu sein,
> aber es wäre dumm, sie sich nicht zu eigenzumachen.
Man koennte doch eine Erfindung patentieren und sie dann zur allgemeinen Nutzung frei geben.
Natuerlich nur unter der Bedingung, dass modifikationen wieder an die Oeffentlichkeit zurueck gegeben werden.
So koennte ich auch mit Patenten leben.
Gruss an alle - non
> Natuerlich nur unter der Bedingung, dass modifikationen wieder an die Oeffentlichkeit zurueck gegeben werden.
> So koennte ich auch mit Patenten leben.;)
Das werden aber die großen Firmen nicht tun. Da sie auf ihren eigenen Profit aus sind.
Software-Entwickler bzw. kleine bis mitllere Firmen werden zugrund gehen, da sie nicht genügend Finanzielle mittel haben, um Patenklagen der grossen Firmen abzuwehren. Aber das Wissen die meisten wohl selber.
mfg
Kollektive Schutzschilder gegen Softwarepatente?
http://swpat.ffii.org/stidi/gacri/index.de.html
fs
- Eine Rechtsanwälte,
- Patentanwälte,
- ein Patentkontrollsystem und
- Programmierer, die täglisch 10 Minuten programmieren und in der restlischen Zeit gucken, ob sie irgend ein Patent verletzt haben.
Und haben sie ein Patent verletzt, na und, sie haben millionenschwere Rücklagen
Die großen haben doch alle gegenseitige Patentabkommen ("Tu Du mir nix, dann tu ich Dir auch nix. Gemeinsam gegen die Kleinen!")
Softwarepatente behindern Innovation. Schlicht deshalb, weil dann ein Lösungsansatz Mustergeschützt ist, den man aber unter Umgehung des Copyrights und des Urheberrechts auch einfach anders programmieren könnte. Sprich, wir haben eine Problemlösung patentiert und kein Programm und jeder, der das gleiche Problem hat muß lizensieren. Wenn das Innovationen nicht abwürgt, was dann? Wenn keiner mehr das gleiche Problem viel eleganter lösen darf?
Softwarepatente sind nichts als Waffen im immer härter werdenden Kampf um Marktanteile und Firmenübernahmen, sonst nichts.
Auch keine Kompromisse !!!
Eher im Gegenteil. Die wissen genau, was sie machen. Es ist ihnen schlicht egal, denn
es gibt Geld, Geld, Geld. Die Lobbyisten rennen denen doch in Brüssel mit vollen
Geldkoffern die Türen ein.
Das gilt übrigens auch für viele Parlamentarier. Im Zweifelsfalle nehmen die auch lieber
das Geld bevor der Schleudersitz zündet und sie unbemerkt wieder in der heimischen
Versenkung verschwinden.
A.
Ich war bisher schon so dagegen, wie man nur sein kann, aber wenn das kommt, dann hat Europa keine Selbstbestimmung mehr.
Dann wäre es schon Zeit für eine Verfassungsklage, oder?
Oder soll ich schreiben "noch", denn im EU-Entwurf ist die informelle Selbstbestimmung doch bestimmt nicht mehr enthalten, oder?
Wenn die Patente kommen und ich deswegen gezwungen sein sollte dieses Redmonder System zu nutzen ist es ganz sicher Zeit dass wir, die kleinen Leute etwas dagegen tun!
Wie wär's mal wieder mit echten Innovationen, statt mit Patentierungen auf olle Kamellen.
"Zudem haben Red Hat und Novell in der Vergangenheit angekündigt, dass sie jeden Angriff auf Open Source mit ihren eigenen Patentportfolios abwehren würden."
Novell und Red Hat gemeinsam haben 1,5 % des Börsenwertes von Microsoft. Microsoft wird dieses Quartal voraussichtlich mehr als doppelt so viel Gewinn machen als es kosten würde, Novell + RH komplett zu übernehmen.
Was ist wenn MS einfach beide aufkauft, und somit Patentinhaber wird?
Es ist kurzsichtig, wenn eine Firma (noch dazu eine AG) Patente benötigt, um das was Leute in ihrer Freizeit programmieren zu schützen. Das kann allzu leicht nach hinten losgehen. Es dürfen einfach keine Patente nötig sein, um eben diese private Arbeit zu schützen, sonst funktioniert das über kurz oder lang einfach nicht.
haben wir leider den Lobbyisten der Grosskonzerne eine Machtposition zukommen lassen, deren Auswuechse kaum noch zu baendigen sind.
Privatwirtschaftliche Interessen vor gesellschaftlich relevante Interessen zu stellen ist ein sehr gefaehrlicher Weg!
Und wenn ich mir den Herrn Fink anhoere, spricht da auch nur ein weiterer Lobbyist. Damit verdient der sein Geld.
W. Tell
So hoffe ich, dass die Dänische Regierung Standhaft bleibt. Sollte dann M$ wirklich diese 800 Stellen Streichen, so sollte dann jedem hinterletzten Idioten klar sein, was M$ und deren engsten Partner sind und was Softwarepatente bedeuten.
Just my two Rappen.
Gruss
Golum at home dot ork
http://www.gmx.net/de/themen/computer/hightech/news/753230,
cc=000000149100007532301dImct.html
zusammensetzen, dann sollte es klappen
Der Rest ist allerdings so, wie es von einem Unternehmen dieser Größenordnung - leider - nicht anders zu erwarten ist. Wer groß ist, möchte noch größer werden, sprich mehr Profit erzeugen. Weil der Mensch und das ursprüngliche Ziel einer Güterproduktion und Dienstebereitstellung - für den Nutzen möglichst vieler Menschen - bei denen schon lange keine Rolle mehr spielt.
Die Bekenntnisse von Großunternehmen zu OSS kann man IMHO in der Pfeife rauchen.
Die Praxis sieht - wie hier wieder mal gezeigt - anders aus.
Viele von denen betrachten die Community nur als Heer von günstigen Software-Zulieferern. Ausnahmen sind angenehm und bestätigen die Regel
MfG