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Do, 17. Februar 2005, 10:27

Unternehmen

Novell startet Hula-Projekt

Novell hat den Mail- und Kalenderserver Hula aus freigegebenen Komponenten seines Produktes Netmail aus der Taufe gehoben.

Mit dem Hula genannten Projekt stellt Novell nach eigenen Angaben der Open-Source-Gemeinschaft weitere 200.000 Zeilen Quellcode zur Verfügung. Dieser ist unter den Lizenzen LGPL (Lesser General Public Licence von GNU) und MPL (der Mozilla Public License) verfügbar. Der Quellcode stammt aus Novells Produkt Netmail, das über vier Millionen Benutzer weltweit hat.

Hula soll eine innovative Plattform werden, bei der alle interessierten Entwickler zur Mitarbeit eingeladen sind. Die anfängliche Funktionalität umfaßt einen standardkonformen Mailserver, Kalender und Adressbuch. Diese Lösung zeichnet sich durch besondere Skalierbarkeit aus. Laut Novell kann ein normaler PC-Server bis zu 250.000 Benutzer verwalten, von denen 50.000 gleichzeitig angemeldet sein können. Die von Hula abgedeckten Standards umfassen neben den obligatorischen SMTP und IMAP auch iCalendar und CalDAV.

Das Hula-Projekt will nach Angaben von Nat Friedman, Vizepräsident bei Novell, nun innovative Ideen, Plugins und Patches sammeln, um das bereits funktionierende Basissystem aufzuwerten. Verschiedene Firmen wie Netline Internet Service sowie Organisationen wie die Mozilla Foundation und Open Source Applications Foundation haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.

Gleichzeitig mit dieser Ankündigung gab Novell auch bekannt, daß der SUSE LINUX Enterprise Server 9 eine noch höhere Sicherheits-Zertifikation erhalten hat, den Evaluation Assurance Level EAL4+. Zudem ist das Produkt nun konform zu den Common Operating Environment-Anforderungen des US-Verteidigungsministeriums.

Novell hat zudem den Open Enterprise Server vorgestellt, der seit Dezember 2004 im öffentlichen Betatest war und in Kürze ausgeliefert werden soll.

Eine weitere Ankündigung machte Novell zu Linux in Rechenzentren mit den Schwerpunkten Applikations-Infrastruktur, Storage, Virtualisierung (Unterstützung von Xen), Systemverwaltung (mit ZENworks und YaST) und Sicherheit. Dabei will das Unternehmen auf seine langjährige Erfahrung mit diesem Thema zurückgreifen.

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