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Mi, 16. März 2005, 22:02

Software::Systemverwaltung

Intel stellt Linux-Treiberkit bereit

Seinen 160.000 Entwicklungspartnern weltweit stellt Intel nun ein Treiberkit für Linux zur Verfügung, das dem Pendant für Windows entspricht.

Bereits im November 2004 hatte Intel dieses Kit seinen asiatischen Partnern zur Verfügung gestellt. Nun steht es allen weltweit zur Verfügung. Jedoch kommen nur Intels Partnerunternehmen in den Genuß der Treiber. Eine öffentliche Bezugsquelle gibt es nicht. Allerdings enthält der Linux-Kernel bereits umfassende Unterstützung für die meisten Intel-Chipsätze. Inwieweit das Kit darüber hinausgeht, ist unbekannt.

Nach Informationen der Computerwoche ist das »Quick Start Kit for Linux« nicht so umfangreich wie das Gegenstück für Windows, doch will es Intel zügig erweitern. Der Inhalt des Kits, das es den Partnern ermöglichen soll, Linux-Desktops mit Intel-Chipsätzen anzubieten, besteht aus Treibern, Skripten zur Automatisierung der Betriebssystem-Installation, Kompatibilitätstests und anderen Tools.

Die Treiber unterstützen eine Vielzahl von Motherboard-Chipsätzen, darunter 845, 865 und 915. Die Intel-Partner dürfen die Treiber kopieren und modifizieren, solange die Copyright-Vermerke erhalten bleiben. Offiziell unterstützt das Kit SUSE und Red Hat Linux sowie einige asiatische Linux-Distributionen.

The Inquirer vermutet, daß Microsoft über diese offensichtliche Linux-Förderung gar nicht glücklich sein wird. Allerdings sei Intel auch nicht glücklich mit Microsoft, ausgleichende Gerechtigkeit also.

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