Micro§oft kümmerte sich noch _nie_ um "geistiges Eigentum" anderer, und kopierte so viel wie noch nie jemand zuvor...
Micro§oft schreit am allerlautesten nach "Bestrafung von Geistigem Diebstahl" und möchte am liebsten alle anderen Programmierer kriminalisieren...
-------------------- (das gemeinsame "Abendessen" von Billy u. dem korruppten EU-Kommissionspräsident vor der Software-Patent-"Abstimmung" im Ministerrat, war nur ein weiterer Mosaikstein unter vielen)
> Man muesste etwas radikaler gegen diese "firma" vorgehen...
...indem man Windows komplett boykottiert -> also auch Windows-Software (auch die Dinge, die wir mit Wine & Co. zu laufen haben), denn das stärkt indirekt die Marktposition von Micro$oft.
Hmm, gar keine so schlechte Idee. Ich hab' noch meine alte Kettensäge aus D**m1-Zeiten unterm Bett und 'ne Tankstelle steht vorm Haus. Also meinetwegen kanns losgehen. Polizei? Ach, keine Bange, das "Aufrechterhalten von staatlicher Ordnung" können die sich gar nicht leisten.
Also meine Spiele sind garantiert unter Linux Native lauffähig.
z.B. NWN, Civilisation, Doom, Quake und andere. Geht halt nicht alles, aber für meinen Spielebedarf reicht es. Ist aber auch zugegebenermaßen recht klein. Reicht doch, wenn man das grösste Textadventure der Welt zur Verfügung hat -> Konsole
Ich glaube das radikalste um gegen diese "Firma" vorzugehen ist, tausende Deppen die sich in Zukunft einfach nicht mehr mit dem entmündigendem Betriebssystem auskennen bei der Hotline anrufen zu lassen (das werden sie wohl auch selbst tut ). Schlagt sie mit ihren eigenen Waffen! Wenn die "Firma" nicht mehr will, daß der User über seinen PC bestimmen kann, dann soll es die "Firma" bitte auch für diese Leute übernehmen. Ich werde derweil lachen, mein Linux starten und hoffen, daß da draußen im WWW noch jemand ist der so denk wie ich. Schönen Tag, schönes Leben und fröhes Surfen noch.
Ich kenne mich mit dem US-Patent(un)wesen nicht aus. Aber in Deutschland werden Patente veroeffentlicht. "Geheime" Patente gibt es nicht. (So wenig wie schwarze Schimmel.) Der Erfinder bekommt doch gerade weil er die Details seiner Erfindung beschreibt, einen staatlichen Monopolschutz auf dessen Verwendung, damit andere auf diese Ideen aufbauen koennen und nach Erreichen einer "Erfindungshoehe" ein eigenes Patent draus machen koennen.
Wie ist das in den USA? Gibt es da wirklich Geheimpatente?
Natürlich gibt es keine geheimen Patente (auch in USA nicht). Sonst wärs ja auch nicht rausgekommen. Das Problem ist, das große Unternehmen bereits ein Patentflut erzeugen, die kaum jemand Aussenstehender durchschaut, geschweige denn prüfen kann. Und so enstehen dann halt Patente, die keiner kennt (mithin "geheim" sind).
Zumindest in Deutschland gilt das nicht. Das Patent muss spätestens 18 Monate nach der Anmeldung veröffentlicht werden. Es kann nach Wahl des Anmelders auch früher, keinesfalls aber später veröffentlicht werden. Dies gilt auch dann, wenn sich der Erteilungsprozess — was durchaus schon mal vorkommen kann — länger als 18 Monate hinzieht. Es kann also passieren, dass ein Patent nach zwei Jahren Prüfung abgelehnt wird, dann steht der Anmelder ziemlich dumm da: er hat keinen Schutz, aber seine Erfindung liegt offen.
Eine Patentschrift wird nur dann nicht veröffentlicht, wenn sie auch sonst nicht veröffentlicht werden dürfte. Also z.B. wenn die Veröffentlichung den Interessen der nationalen Sicherheit widerspricht, wenn die Erfindung unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt o.ä..
Zumindest in Deutschland gilt das nicht. Das Patent muss spätestens 18 Monate nach der Anmeldung veröffentlicht werden...
das ist nicht nur in Deutschland so sondern ein weltweit angewendetes Verfahren. Eine Patentanmeldung wird nach einer gesetzlich festgelegten Zeit (in Deutschland eben 18 Monate) mit einer sog. Offenlegungsschrift der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht (und zwar von den Patentbehörden und nicht vom Anmelder selbst).
Von einer nicht veröffentlichten Patentschrift habe ich noch nie gehört.
Falsch! Die machen das ganz bewusst und verdrängen ihr schlechtes Gewissen, so sie denn überhaupt eines haben. Die meissten von denen fallen doch eh seidenweich, wenn sie aus der aktiven Politik zurücktreten (oder werden). Die Pensionszahlungen sind doch ein Witz, ganz zu schweigen von den anderen Zahlungen aus Richtung der Industrie. Man schaue sich doch nur nochmal den Fall Meyer an. Da wird einem speiübel. Der Witz: die anderen sind kaum besser, sie sind nur noch nicht aufgeflogen. Ganz besonders die in Brüssel und Strassburg.
Von maestro_alubia am Do, 24. März 2005 um 20:47 #
@hjb
Selbst in Anbetracht der Tatsache, dass dieser Artikel auf einer pro-Linux Seite erschienen ist, mangelt es ihm meiner Ansicht nach ein bischen an journalistischer Neutralität. Aussagen wie "Danach verließen sie merkwürdigerweise die Gruppe, genau zu dem Zeitpunkt, als Microsoft heimlich das Patent einreichte." sind nicht einfach nur eine Stellungnahme des Autors zu den Inhalten, sondern vielmehr schon ubewiesene Vermutungen. Denn letztendlich scheint die Sache ja noch nicht ganz geklärt zu sein, auch wenn manche Dinge (nach diesem Artikel) offensichtlich sind. Zudem steht diese Aussage in unmittelbarer struktureller Nähe zu den eigentlichen Fakten.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will keineswegs unkritische Artikel (vor allem nicht auf dieser Seite), aber man sollte aus stilistischen und journalistischen Gründen die Position des Autors besser von der reinen Beschreibung und Wiedergabe von Sachverhalten abgrenzen - egal wie offensichtlich die Sache vielleicht sein mag.
Deine bisherigen Artikel waren immer absolut hochwertig und ich möchte nicht, dass sich daran was ändert. Beim Lesen dieses Artikels ist mir das halt nur besonders aufgefallen - wie gesagt, keine inhaltliche Kritik, sondern stilistische.
> Deine bisherigen Artikel waren immer absolut hochwertig ...
Nein, ganz bestimmt waren sie das nicht! 'hjb' ist ein 500% Linux-Ideologe der keine Hemmungen hat für "sein" Linux auch Fünfe gerade sein zu lassen. Die Artikel von 'hjb' versuchen fast immer mit Halbwahrheiten den Leser in eine bestimmte Richtung zu manipulieren.
Außerdem scheint 'hjb' solche Dumpfbacken wie weiter oben zu mögen, die werden nämlich nicht wegzensiert - Kritiker an Linux schon.
MS hat das Patent der IETF http://www.ietf.org/ gemeldet als IPR disclosure für drafts, die sich auf die automatische Erzeugung von IPv4 addressen beziehen. Allerdings nicht für den derzeit aktuellen . "Dynamic Configuration of IPv4 Link-Local Addresses" sondern für draft-ietf-dhc-ipv4-autoconfig-05.txt and draft-cheshire-ipv4-linklocal-00.txt, die nicht mehr verfügbar sind. Einsehbar ist die IPR Erklärung unter http://www.ietf.org/ietf/IPR/MICROSOFT-499.txt In der IPR Erklärung stellt MS jeden eine royalty-free license zur Verfügung, der nicht ebenfalls eine Patent drauf hat und dies nicht MS zu gleichen Bedingungen gewährt- falls IPv4 autoconfiguration mal ein IETF standard wird. (Apple hat auch 2 Patente, die irgendwie mit automatischer Address-Erzeugung zu tun haben). Wer glaubt, dass irgendwelche unbekannten patente IETF-Standards berühren, kann diese unter https://datatracker.ietf.org/public/ipr_disclosure.cgi der IETF bekanntgeben.
So besorgt war aber anscheinend nun doch niemand, denn auf IETF ist dazu nix zu finden. Zumal für so eine Eintragung nicht automatisch ein grosses Presseecho winkt.
Seit heute ist auch die Relevanz des obigen Patentes für draft-ietf-zeroconf-ipv4-linklocal-17.txt "Dynamic Configuration of Link-Local IPv4 Addresses" bei IET bekannt, der Eintrag stammt nicht von MS. https://datatracker.ietf.org/public/ipr_detail_show.cgi?&ipr_id=554 Zu RFC 2461 und RFC 2462, die die u.a. automatische IPv6 Address-Erzeugung behandeln, findet man weiterhin nichts. Ist also nicht wirklich jemand beunruhigt.
Von Kai F. Lahmann am Fr, 25. März 2005 um 00:30 #
irgendwie wird das Prinzip, dass ältere bekannte Umsetzungen der gleichen Idee ein Patent verhindern fast immer verletzt - 99% aller Patente, von denen so die Rede ist, sind offensichtlich und unübersehbar seit Ewigkeiten bekannter Kram.. da kommt der "leichte" Verdacht aus, dass das ganze gar nicht oder nur seeeeeeeeeehr halbherzig geprüft wird. Stellt sich die Frage, wieso das Verfahren trotzdem noch 2 Jahre dauert!
Der Patentinhaber meldet heimlich ein Patent auf eine Technologie an, die in Zukunft weite Verbreitung finden soll. Firmen beginnen, die Technologie zu nutzen und verstoßen damit unwissentlich gegen das Patent. Doch Unwissenheit schützt vor Strafe und Lizenzzahlungen nicht.
Naja, ganz so funktioniert das nicht. Nachdem man ein Patent angemeldet hat, ist es ja öffentlich und jeder kann sich darüber informieren. Sorgen mach ich mir eher um den umgekehrten Fall, wenn z.b. eine Firma ein patent durbringen versucht das auf den ersten Blick wie eine Neuheit ausschaut, aber wenn man etwas genauer schaut gegen schon lange verwendete und weit verbreitete Algorithmen verwendet werden kann.
Meiner unbedeutenden Meinung nach ist die IPV6-Addressgenerierung kaum von obigem Patent betroffen. Der einer der ersten RFC zur IPv6 Addresserzeugung (und davor gabs schon drafts) "IPv6 Stateless Address Autoconfiguration" RFC1971, der alle wichtigen Ideen enthält, stammt bereits aus dem Jahre 1996, wovon sich jederman unter http://www.ietf.org/rfc/rfc1971.txt?number=1971 selbst überzeugen kann. Das US Patent USP 6101499 , das man unter obigem text-link erreicht, wurde aber erst am 8. April 1998 eingereicht (Filed: April 8, 1998). Wenn man im patent-text nach IPv6 sucht, findet man - gar nichts. Im Microsoft patent hat die hash-funktion die Aufgabe, die 6-byte Mac-Addresse auf einen Teil der 4-byte IPv4-Addresse zu komprimieren. IPv6 verwendet 8 bytes seiner 16 Addressbytes für den Interface-identifier (zumindes bei ethernet) Daher wird nicht gehasht und komprimiert, sondern es werden zusätzliche bits definiert hinzugefügt. hash-Funktionen werden nur in RFC 3041 "Privacy Extensions for Stateless Address Autoconfiguration in IPv6" verwendet. http://www.ietf.org/rfc/rfc3041.txt?number=3041 Dieser Standard hat den Sinn, immer wieder verschiedene IPv6 Addressen zu benutzen, um die Privatsphaere zu schützen. Er wurde unter Vorsitz von Mitarbeitern von IBM und Microsoft erstellt. Microsoft hat sich zumindest da nicht zurückgezogen. Auch für diesen RFC hat niemand bei IETF eingetragen, das Microsoft oder jemand anderer geistiges Eigentum darauf hätte. Mehr von meiner unbezahlten Freizeit möchte ich allerdings nicht mehr auf dieses Thema verwenden. Ich bin nämlich kein Patentanwalt, der von irgend jemanden bezahlt wird. Das posting ist daher nur meine Privatmeinung, ohne Gewähr, (- without any warranty, wie der Standardsatz da lautet).
PS: written on gentoo-linux using Mozilla firefox licensed under GPL and others, - everything compiled with IPv6 enabled, connected to IPv6 backbone via 6to4 tunneling at a standard IPv4 ISP correctly licensed Windows XP Home running on same machine too - bzflag game runs smoother under this System according to my personal attitude
Mehr von meiner unbezahlten Freizeit möchte ich allerdings nicht mehr auf dieses Thema verwenden.
Was denktst du, was Trilliarden von Progammierern tun, um Linux vorwärts zu bringen? Wenn Du davon überzeugt bis, das Deine Kommentare etwas bringen und bewegen können, sollte Dein Idealismus keine Grenzen kennen.
Micro§oft kümmerte sich noch _nie_ um "geistiges Eigentum" anderer,
und kopierte so viel wie noch nie jemand zuvor...
Micro§oft schreit am allerlautesten nach "Bestrafung von Geistigem
Diebstahl" und möchte am liebsten alle anderen Programmierer
kriminalisieren...
--------------------
(das gemeinsame "Abendessen" von Billy u. dem korruppten
EU-Kommissionspräsident vor der Software-Patent-"Abstimmung" im
Ministerrat, war nur ein weiterer Mosaikstein unter vielen)
( -> alles klar ? )
Stimme ich Dir 150% zu ;=)) Man muesste etwas radikaler gegen diese "firma" vorgehen...
...indem man Windows komplett boykottiert -> also auch Windows-Software (auch die Dinge, die wir mit Wine & Co. zu laufen haben), denn das stärkt indirekt die Marktposition von Micro$oft.
Ich meine noch radikaler vorgehen.....
Hmm, gar keine so schlechte Idee. Ich hab' noch meine alte Kettensäge aus D**m1-Zeiten unterm Bett und 'ne Tankstelle steht vorm Haus. Also meinetwegen kanns losgehen.
Polizei? Ach, keine Bange, das "Aufrechterhalten von staatlicher Ordnung" können die sich gar nicht leisten.
z.B. NWN, Civilisation, Doom, Quake und andere. Geht halt nicht alles, aber für meinen Spielebedarf reicht es. Ist aber auch zugegebenermaßen recht klein. Reicht doch, wenn man das grösste Textadventure der Welt zur Verfügung hat -> Konsole
Gruss
Janus
Ich werde derweil lachen, mein Linux starten und hoffen, daß da draußen im WWW noch jemand ist der so denk wie ich.
Schönen Tag, schönes Leben und fröhes Surfen noch.
Mic
während sich die "großen" die taschen vollstopfen haben die kleinen zukunftsängste......
.....hust, ich muss dir recht geben !
Denkst Du, so würde das System bestehen bleiben?
Und welche Firma kannst Du mir nennen, welche nach moralischen und ethischen Grundsätzen IMMER sauber handelt?
Ich gehe sogar noch weiter und frage:
Welchen Menschen überhaupt kennst Du, der IMMER moralisch und ethisch arbeitet?
Wie ist das in den USA? Gibt es da wirklich Geheimpatente?
Gruss
a+
Reiner
Eine Patentschrift wird nur dann nicht veröffentlicht, wenn sie auch sonst nicht veröffentlicht werden dürfte. Also z.B. wenn die Veröffentlichung den Interessen der nationalen Sicherheit widerspricht, wenn die Erfindung unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt o.ä..
jwm
das ist nicht nur in Deutschland so sondern ein weltweit angewendetes Verfahren. Eine Patentanmeldung wird nach einer gesetzlich festgelegten Zeit (in Deutschland eben 18 Monate) mit einer sog. Offenlegungsschrift der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht (und zwar von den Patentbehörden und nicht vom Anmelder selbst).
Von einer nicht veröffentlichten Patentschrift habe ich noch nie gehört.
Tja, ist klar. Die sind ja auch geheim
(tschuldigung)
denn überhaupt eines haben. Die meissten von denen fallen doch eh seidenweich, wenn sie aus
der aktiven Politik zurücktreten (oder werden). Die Pensionszahlungen sind doch ein Witz,
ganz zu schweigen von den anderen Zahlungen aus Richtung der Industrie. Man schaue sich
doch nur nochmal den Fall Meyer an. Da wird einem speiübel. Der Witz: die anderen sind kaum
besser, sie sind nur noch nicht aufgeflogen. Ganz besonders die in Brüssel und Strassburg.
A.
Selbst in Anbetracht der Tatsache, dass dieser Artikel auf einer pro-Linux Seite erschienen ist, mangelt es ihm meiner Ansicht nach ein bischen an journalistischer Neutralität. Aussagen wie "Danach verließen sie merkwürdigerweise die Gruppe, genau zu dem Zeitpunkt, als Microsoft heimlich das Patent einreichte." sind nicht einfach nur eine Stellungnahme des Autors zu den Inhalten, sondern vielmehr schon ubewiesene Vermutungen. Denn letztendlich scheint die Sache ja noch nicht ganz geklärt zu sein, auch wenn manche Dinge (nach diesem Artikel) offensichtlich sind. Zudem steht diese Aussage in unmittelbarer struktureller Nähe zu den eigentlichen Fakten.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will keineswegs unkritische Artikel (vor allem nicht auf dieser Seite), aber man sollte aus stilistischen und journalistischen Gründen die Position des Autors besser von der reinen Beschreibung und Wiedergabe von Sachverhalten abgrenzen - egal wie offensichtlich die Sache vielleicht sein mag.
Deine bisherigen Artikel waren immer absolut hochwertig und ich möchte nicht, dass sich daran was ändert. Beim Lesen dieses Artikels ist mir das halt nur besonders aufgefallen - wie gesagt, keine inhaltliche Kritik, sondern stilistische.
Kritik wiederum erwünscht
Grüße,
Fabian
Nein, ganz bestimmt waren sie das nicht! 'hjb' ist ein 500% Linux-Ideologe der keine Hemmungen hat für "sein" Linux auch Fünfe gerade sein zu lassen. Die Artikel von 'hjb' versuchen fast immer mit Halbwahrheiten den Leser in eine bestimmte Richtung zu manipulieren.
Außerdem scheint 'hjb' solche Dumpfbacken wie weiter oben zu mögen, die werden nämlich nicht wegzensiert - Kritiker an Linux schon.
Merkwürdig das ...
die sich auf die automatische Erzeugung von IPv4 addressen beziehen.
Allerdings nicht für den derzeit aktuellen .
"Dynamic Configuration of IPv4 Link-Local Addresses" sondern für
draft-ietf-dhc-ipv4-autoconfig-05.txt and draft-cheshire-ipv4-linklocal-00.txt, die nicht mehr
verfügbar sind.
Einsehbar ist die IPR Erklärung unter
http://www.ietf.org/ietf/IPR/MICROSOFT-499.txt
In der IPR Erklärung stellt MS jeden eine royalty-free license zur Verfügung,
der nicht ebenfalls eine Patent drauf hat und dies nicht MS zu gleichen Bedingungen gewährt-
falls IPv4 autoconfiguration mal ein IETF standard wird.
(Apple hat auch 2 Patente, die irgendwie mit automatischer Address-Erzeugung zu tun haben).
Wer glaubt, dass irgendwelche unbekannten patente IETF-Standards berühren, kann diese
unter https://datatracker.ietf.org/public/ipr_disclosure.cgi der IETF bekanntgeben.
So besorgt war aber anscheinend nun doch niemand, denn auf IETF ist dazu nix zu finden.
Zumal für so eine Eintragung nicht automatisch ein grosses Presseecho winkt.
für draft-ietf-zeroconf-ipv4-linklocal-17.txt
"Dynamic Configuration of Link-Local IPv4 Addresses"
bei IET bekannt, der Eintrag stammt nicht von MS.
https://datatracker.ietf.org/public/ipr_detail_show.cgi?&ipr_id=554
Zu RFC 2461 und RFC 2462, die die u.a. automatische IPv6 Address-Erzeugung
behandeln, findet man weiterhin nichts.
Ist also nicht wirklich jemand beunruhigt.
Naja, ganz so funktioniert das nicht. Nachdem man ein Patent angemeldet hat, ist es ja öffentlich und jeder kann sich darüber informieren. Sorgen mach ich mir eher um den umgekehrten Fall, wenn z.b. eine Firma ein patent durbringen versucht das auf den ersten Blick wie eine Neuheit ausschaut, aber wenn man etwas genauer schaut gegen schon lange verwendete und weit verbreitete Algorithmen verwendet werden kann.
kaum von obigem Patent betroffen.
Der einer der ersten RFC zur IPv6 Addresserzeugung (und davor gabs schon drafts)
"IPv6 Stateless Address Autoconfiguration" RFC1971,
der alle wichtigen Ideen enthält, stammt bereits aus
dem Jahre 1996, wovon sich jederman unter http://www.ietf.org/rfc/rfc1971.txt?number=1971
selbst überzeugen kann.
Das US Patent USP 6101499 , das man unter obigem text-link erreicht, wurde
aber erst am 8. April 1998 eingereicht (Filed: April 8, 1998).
Wenn man im patent-text nach IPv6 sucht, findet man - gar nichts.
Im Microsoft patent hat die hash-funktion die Aufgabe, die 6-byte Mac-Addresse auf einen
Teil der 4-byte IPv4-Addresse zu komprimieren.
IPv6 verwendet 8 bytes seiner 16 Addressbytes für den Interface-identifier (zumindes bei ethernet)
Daher wird nicht gehasht und komprimiert, sondern es werden zusätzliche bits definiert hinzugefügt.
hash-Funktionen werden nur in RFC 3041 "Privacy Extensions for Stateless Address Autoconfiguration in IPv6"
verwendet. http://www.ietf.org/rfc/rfc3041.txt?number=3041
Dieser Standard hat den Sinn, immer wieder verschiedene IPv6 Addressen zu benutzen, um die
Privatsphaere zu schützen. Er wurde unter Vorsitz von Mitarbeitern von IBM und Microsoft erstellt.
Microsoft hat sich zumindest da nicht zurückgezogen.
Auch für diesen RFC hat niemand bei IETF eingetragen, das Microsoft oder jemand anderer geistiges
Eigentum darauf hätte.
Mehr von meiner unbezahlten Freizeit möchte ich allerdings nicht mehr auf dieses Thema verwenden.
Ich bin nämlich kein Patentanwalt, der von irgend jemanden bezahlt wird.
Das posting ist daher nur meine Privatmeinung, ohne Gewähr,
(- without any warranty, wie der Standardsatz da lautet).
PS:
licensed under GPL and others,
written on gentoo-linux using Mozilla firefox
- everything compiled with IPv6 enabled, connected to IPv6 backbone via 6to4 tunneling
at a standard IPv4 ISP
correctly licensed Windows XP Home running on same machine too
- bzflag game runs smoother under this System according to my personal attitude
Was denktst du, was Trilliarden von Progammierern tun, um Linux vorwärts zu bringen?
Wenn Du davon überzeugt bis, das Deine Kommentare etwas bringen und bewegen können, sollte Dein Idealismus keine Grenzen kennen.
Sonst wären die doch sinnlos oder?
Naja, so RICHTIG vertrauenswürdig ist der auch net, bei dem Namen.
Pfui Teufel !!!
Gruss Joachim