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Do, 24. März 2005, 11:25

Unternehmen

Wir sind sicherer als Microsoft

Mitchell Baker, Präsidentin der Mozilla Foundation, hat auf einer Podiumsdiskussion des PC Forum von CNetwork behauptet, dass Mozilla, Firefox & Co generell sicherer seien als Microsofts entsprechende Produktlinie.
Von ThomasS

Zwar gehen auch die Mozilla-Entwickler davon aus, dass "nichts perfekt sei". Dennoch ist Frau Baker der Meinung, dass z.B. im Browser Firefox trotz steigender Popularität und steigendem Marktanteil niemals so viele Sicherheitslücken auftreten werden wie beim Internet Explorer. Baker weiter: »Es kursiert die Idee, dass allein der steigende Marktanteil zu mehr Anfälligkeiten führen werde. Da gibt es jedoch keine Verbindung.« Das grundsätzlich bessere Sicherheitsprofil von Firefox gegenüber dem Internet Explorer beruhe auf mehreren Gründen. Ein großer Pluspunkt ist, dass Firefox nicht so tief in das Betriebssystem eingebaut ist. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Konkurrenten bestehe darin, dass der Firefox keine ActiveX-Unterstützung biete. Zwar sei Firefox deshalb von Kunden und Analysten lange Zeit dafür gescholten worden, dennoch erweise sich dieses Feature jetzt im Hinblick auf Sicherheit als Trumpf:

»Es stellt sich nur solange als komfortabel heraus, bis man gecrackt wird. Dann wird es zum Nachteil.«

So betrachtet ist Mozilla Teil von Anstrengungen innerhalb der Industrie, eine Alternative zur sicherheitsanfälligen ActiveX-Technologie zu finden, und wird dabei von Herstellern wie Opera, Apple, Macromedia und Adobe unterstützt.

Weitaus größere Probleme gesteht Baker jedoch bei der Beseitigung von Sicherheitslücken ein, die durch Phising entstehen. In einigen Fällen erweise sich die Beseitigung von Exploits menschlichen Verhaltens als sehr langwierig und schwierig, da die Lösung schwer zu bestimmen sei und somit das Tempo von Korrekturen deutlich verlangsamt werde.

Erwartungsgemäß findet die Ansicht von Mitchell Baker auch schnell ihre Kritiker, etwa von John Thompson, Symantecs Chef-Ingenieur, und anderen Sicherheitsexperten. Sie rechnen fest damit, dass mit der steigenden Popularität von Open Source Software (OSS) die Anzahl der Sicherheitslücken zunehmen wird. Mit steigenden Benutzerzahlen wird das Angriffsziel OSS auch für Cracker immer interessanter.

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Kommentare (Insgesamt: 83 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: windows sichern (Tyler Durden, Mi, 30. März 2005)
windows sichern (mt, Di, 29. März 2005)
mt (tt, Di, 29. März 2005)
Re[4]: Sicherheit ist was für Angsthasen (Devlin, Mo, 28. März 2005)
Re: iE ist Kernel, FF /home/$USER (CE, So, 27. März 2005)
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