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Di, 29. März 2005, 22:12

Autopackage 1.0

Die Autoren des Paketverwaltungsystems »Autopackage« haben die erste stabile Version 1.0 fertiggestellt.

Bereits 2003 hatten die Programmierer von Autopackage angekündigt, ein neues System entwickeln zu wollen, das die Installation von Software erleichtern oder gar verändern wird. Zwei Jahre nach den ersten Arbeiten haben die Programmierer nun die erste stabile Version vorgestellt. Wie einfach nun eine Installation eines typischen Autopackage-Paketes aussehen kann, demonstriert eine Flash-Animation.

Das mit der Endung.package ausgelieferte Autopackage-Paket stellt ein Archiv der besonderen Art dar. Die Installation beschränkt sich in der Regel auf das Setzen von Rechten und die Ausführung des »Paketes«. All jene, die eine grafische Oberfläche präferieren, können das Paket zudem durch einen Klick in einem grafischen Modus installieren. Die anschließende Installation verläuft weitgehend automatisch: Autopackage erstellt eine Liste aller bereits installierten Applikationen, Bibliotheken und globalen Pakete, wobei sich die Applikation unter anderem der bereits existierenden Paketdatenbanken von RPM & Co. bedient, überprüft alle Abhängigkeiten mittels bereitgestellter Skripte und installiert das neue Paket wahlweise als Root oder als User.

Version 1.0 von Autopackage enthält neben einem GTK2- und einem Konsolenmanager auch einen Qt-Manager. Ferner ist Dokumentation Bestandteil des Programms. Zukünftige Versionen sollen darüber hinaus um Möglichkeiten erweitert werden, die eine bessere Kooperation von Autopackage mit bestehenden Systemen ermöglichen. So soll es in Zukunft möglich sein, dass Autopackage nur Applikationen installiert, die nicht in den Archiven der Distributoren zu finden sind.

Die Möglichkeiten einer distributionsübergreifenden Verteilung von Software nutzen bereits Projekte wie Gaim, Inkscape, Abiword, GIMP oder Firefox. Interessenten finden auf der Seite von Autopackage eine Liste aller verfügbaren Applikationen.

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