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Mo, 4. April 2005, 11:57

Software::Kommunikation

Google optimiert auf Mozilla und Firefox

Der Suchmaschinen-Hersteller Google hat bekannt gegeben, dass seine Suchmaschine Google zukünftig das Prefetching von Mozilla und Firefox unterstützen wird.
Von ThomasS

Der so genannte Link-Prefetching-Mechanismus wurde mit Mozilla-1.2 von den Entwicklern der Mozilla-Suite eingeführt. Beim Link-Prefetching lädt Mozilla vorab Websites in den Cache, die eine entsprechende Markierung im HTML-Code haben. Diese Aktion nimmt Mozilla immer nur in Ruhephasen vor, d.h. wenn gerade keine anderen Datentransfers über die bestehende Internetverbindung stattfinden. Die entsprechenden Websites werden im Hintergrund geladen und beschleunigen somit den Zugriff auf die betreffenden Seiten bzw. das Surfen unter Mozilla-Firefox. Das Link-Prefetching gibt es nur für Mozilla und Firefox, andere Browser ignorieren den entsprechenden HTML-Code gänzlich.

Zukünftig fügt Google den besten Suchergebnissen eine entsprechende HTML-Markierung hinzu, so dass die gefundenen Ergebnisse dann im Hintergrund geladen werden können. Ein spezieller Algorithmus soll nur solche Seiten berücksichtigen, die auch tatsächlich vom Nutzer geöffnet werden, um auf diese Weise unnötigen Datenverkehr zu vermeiden. Allerdings warnt der Hersteller, dass dieser Mechanismus gegenwärtig nicht hundertprozentig funktionieren kann.

Wer unerwünschte Resultate mit dieser Funktion in seinem Browser erzielt, kann die Konfiguration eigenhändig ändern. Mit einem "about:config" lassen sich in Firefox/Mozilla die aktuellen Einstellungen aufrufen und dort unter der Option "network.prefetch-next" verändern. Ist die genannte Option auf "true" gesetzt, dann wird durch das Setzen auf "false" das Link-Prefetching abgeschaltet. Eine ausführliche Beschreibung dazu findet man in der Mozilla FAQ.

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