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Mi, 20. April 2005, 12:48

Software::Netzwerk

BlueZ wird offiziell

Die Website von BlueZ, dem Linux-Bluetooth System, weist in ihren Nachrichten darauf hin, dass sie offiziell als Bluetooth Protokoll-Stack anerkannt wurden.

Die 1999 ins Leben gerufene Kurzstreckenfunktechnik Bluetooth mit einer Reichweite von meist rund 10 Metern hat innerhalb von nur vier Jahren mehr als 2000 verschiedene Produkte hervorgebracht. Die Einbindung der drahtlosen Funkübertragungstechnik Bluetooth in Linux basiert überwiegend auf dem Projekt BlueZ. Das Projekt stellt viele der von der Bluetooth Organisation spezifizierten Protokolle und Dienste unter Linux zur Verfügung und ermöglicht weit mehr als eine reine Direktverbindung herzustellen. Mit Bluetooth können bis zu acht Bluetooth-Geräte gleichzeitig drahtlos miteinander kommunizieren. Im Unterschied zu IrDA klappt das auch über viele Meter hinweg, eine direkte Sichtverbindung ist dazu nicht erforderlich.

Wie die Entwickler von BlueZ bekannt gaben, wird BlueZ nun von der Bluetooth Qualification-Seite als ein qualifizierter Protokoll-Stack geführt. Damit können Hersteller, die auf Bluez setzen, ihre Geräte jetzt auch offiziell unter Linux qualifizieren.

Bis vor kurzem stellte der Einsatz von BlueZ einen Verstoß gegen das Bluetooth License Agreement dar. Das musste auch der Betreiber der Bluetooth Hardware Support-Seite am eigenem Leibe erfahren, als er Post vom Bluetooth Qualification Administrator (BQA) Michael Kirwan erhielt. Kirwan forderte den Betreiber auf, sämtliche Einträge zu den unter Linux funktionierenden Geräten zu entfernen. Da keines der Produkte für Linux qualifiziert wurde, stellt die zur Verfügungstellung jener (auch eine Auflistung) einen Verstoß gegen das Bluetooth License Agreement dar.

Bedingt durch den Eintrag von BlueZ auf der Bluetooth Qualification-Seite beugte sich der Betreiber der Forderung. Hersteller können ihre Geräte direkt auf der Bluetooth Qualification-Seite auflisten lassen. Eine separate Liste ist nicht mehr notwendig, so der Betreiber.

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