Gibt es eigentlich auch mal Bücher für Fortgeschrittene/Profis, welche zB Verbesserungstips für die tägliche Arbeit oder einen Vergleich zwischen UNIX- und Linux-Systemen bieten? Bei Distributionstest ist man es ja schon gewöhnt das man gerade mal das Installationtool beschrieben bekommt, was eine Distribution aber wirklich in der Praxis leistet wird leider nie getestet...
von OReilly gibts "Unix System-Administration" in 2. Auflage, es gibt einen guten Überblick über die Unterschiede der Unix-Varianten, AIX, HP-UX, Solaris und RedHat-Linux, nicht nur Befehle/Parameter, sondern auch Boot-System usw.
"Für Anhänger der Philosophie »Der Computer muß so einfach zu bedienen sein wie mein Kühlschrank, Eingabe von Kommandos darf es nicht geben«(ja, solche gibt es leider, und für sie ist ein Computer reine Verschwendung, denn sie nutzen nicht einmal ein Prozent seines Potentials)..."
Wieso leider? Und wo steht geschrieben, ein Mensch müsse möglichst das ganze Potential seines Computers nutzen, wo er doch nur ab und zu mal ne email schreiben will?
Jesses Gottchen, ich kann dieses pseudo-elitäre Gebrabbel nicht mehr höhren. Muss das sein? Das verleidet einem die ganze, ansonsten recht gelungene Rezension.
Nach ihrer Lektüre charakterisiere ich das Buch so: Anfänger (und die sind heute nun mal zwangsläufig mit Windows aufgewachsen) werden erfolgreich abgeschreckt. Fortgeschrittene haben sich die Information woanders besorgt. Wer es genauer wissen will, kauft sich den Kofler. Die Zielgruppe, die von diesem Buch nicht enttäuscht sein wird (angehende Informatiker?) scheint mir ziemlich klein.
...Was das gut 500 Seiten starke Werk taugt, das können Sie unserer heutigen Rezension von hjb entnehmen. Interessant ist der Vergleich, den der Rezensent aufgrund früherer Rezensionen mit ähnlich ausgerichteten Büchern ziehen kann...
Pro-Linux wird jeden Tag lustiger! HJB der Newsscheiber schreibt über eigene Rezension!
und ich behupte er hat das Buch nicht gar gelesen! nur überflogen!
> und ich behupte er hat das Buch nicht gar gelesen! nur überflogen!
Und _ich_ behaupte, dass du dir nicht mal die Mühe gemacht hast, deinen Kommentar nochmal kritisch zu lesen, bevor du ihn auf die Welt losgelassen hast.
Ich finde Linux-Einsteiger Handbücher sind ein schwieriges Thema. Dennoch werden gerade dafür immer wieder Bücher geschrieben.
Entweder geht man von einem Computer-Einsteiger aus: Die wissen in der Regel nicht einmal wie eine Maus oder Tastatur funktioniert und auch nicht wie ein Leerschritt gemacht wird. Egal ob auf der Komandozeile oder in OpgenOffice.
Oder man schreibt für einen Windowsumsteiger: und der erwartet das alles irgendwie wie unter Windows aussieht oder genauso bzw. automatisch funktioniert.
Beide wollen nicht unbedingt die ganzen Hintergründe wissen, sondern möglichst schnell loslegen und die Vorzüge von Linux aufgezeigt bekommen. Nicht die Qual der Wahl haben und auch nicht alle Unterschiede zwischen den Distris kennen. Das kommt, meiner Meinung nach, erst später und dann ist der Titel "Einstig in Linux" auch nicht mehr richtig.
ich habe 'Einstieg in Linux' vor einem halben Jahr gelesen und kann der Rezension nicht ganz zustimmen.
Zum einen behandeln die Autoren auf diesen Seiten fast soviel Themen wie Koffler auf >1300 und gehen dabei natürlich nicht so sehr in die Tiefe, wie man es von einem 2.5 Kg-Buch erwarten kann (wobei Sie an einigen Stellen technischer sind, als Koffler).
Diese Anfänger-vergraulende Grundstimmung kann ich in dem Buch allerdings nicht finden. Ich denke, die Autoren wollen Verständnis anstelle von Klickbunti vermitteln, womit jedem eben ambitionierten Einsteiger geholfen ist.
Wer Linux nur oberflächlich betrachten möchte braucht IMPOV kein Buch, der schiebt Knoppix rein und das wars. Wer Linux verstehen will, kauft ein Buch und da ist EIL eine prima Einführung.
Das finde ich so nicht ganz richtig. Wenn jemand gar keine Ahnung von Computern hat und neu mit Linux einsteigt, dann ist die Heranführung nicht einfach genug. Mag sein, dass dies kein Linuxproblem ist aber warum müssen Computereinsteiger immer mit Windows einsteigen?
Ich finde die Vorgehensweise, mit Slackware zu zeigen wie es unter der Motorhaube aussieht, sehr gut. Ich finde aber nicht, dass es unbedingt den Einsteiger anspricht. Eher den schon Eingestiegenen der jetzt genauer wissen will, was warum wie funktioniert.
man muss nicht mit slackware einsteigen. es ist nur zunächst ausführlich die konfiguration erklärt. man wird anschl. sehr einfach die suse-kurzinstallation verstehen oder kann die knopix-dvd einschieben. das buch verspricht, es sei 'distributions-unabhängig', und das stimmt.
damit bietet sich jedem einsteiger (auch wenn er vorher noch keinen computer hatte) ein geeigneter einstieg. eine dvd-reinpacken kann auch ein neuling. damit kann man dann unter knopix->kde->kterminal eigenltich auch schon wieder mit dem nächsten kapitel (grundlegende befehle) weitermachen etc.
ich denke daher, dass auch weniger "ambitionierte" einsteiger kein problem damit haben werden.
Hast Du das Buch als Einsteiger oder als fortgeschrittener Benutzer gelesen?
Ich muß gestehen die Idee der Distributionsunabhängigen Einführung klingt gut. Und natürlich muß auch die Konfiguration erklärt werden. Das alles für den Einsteiger leicht verständlich ohne zu technisch zu werden, in einem Umfang das man es auch mal unterwegs lesen kann, perfekt.
Bisher habe ich leider noch kein so ein Linuxbuch finden können. Ich meine drück einem Einsteiger den Koffler in die Hand und sage Linux ist einfach zu lernen . Selbst bei Suse kommen Windowsumsteiger zum Teil ins schwitzen. z.B. wenn Sie etwas einscannen wollen oder den ISDN - Zugang einrichten wollen. Die Probleme entstehen dann, wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll. Gerade dabei sollte mir ein Linux - Einsterhandbuch beiseite stehen. Ich dachte deshalb immer: der Autor muß seine Distri schon genau kennen, um auch bei Problemen helfen zu können.
Ein paar Beispiele:
- Nachdem mein Einsteiger sane installiert hat hatte er in SuSE 9.1 Plötzlich 2 verschiedene Gimp-Versionen installiert. Eine auf Deutsch, die andere auf Denglisch. - Nachdem er mit seinen Zugangsdaten nicht ins Internet kam, hat er einen anderen Provider eingerichtet. SuSe wollte sich aber immer wieder über den falschen einwählen.
Ich bin zwar kein Einsteiger hab es mir aber trotzdem zugelegt. Das Buch ist für seinen Umfang super. Es führt in viele wichtige Themen ein und regt an einen tieferen Blick in die einschlägigen Manpages und Internetseiten zu wagen. Ausserdem muss man sehen, es heisst nicht KDE für einsteiger, sondern eben Linux für Einsteiger. Also wird eben auch der Linuxweg über die Konsole gegangen. Ein weiterer Aspekt ist, das Buch orientiert sich an Slackware, also wer sich als Einsteiger für diese Distri und diesen Weg entscheidet, der will eben schonmal kein Buch wo die Menüpunkte von Yast & Co. aufgezählt werden.
Ich finde das Buch als eines der besten. Wer mehr will, der braucht keine 3 Kilo Wälzer sondern muss wissen wie man in den Manpages sucht. Der schreibstil ist sehr locker und nicht zu technisch.
... wer den Leuten eigentlich morgens die Schuhe zubindet. Seit über 1 1/2 Jahren lese ich hier mit, und das wichtigste, das ich dabei gelernt habe, ist: hohe fachliche Kompetenz kann durchaus mit einem vollständigen Negieren der Realität einhergehn. Der "Seitenhieb" in der Rezension ist eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht jedes Neulings, der von Windows kommt und sich mit seinem alten OS so krtisch auseinandergesetzt hat, daß er etwas besseres will. Anstatt sich über jeden "Überläufer" zu freuen wird jeder, der auch nur im Verdacht steht, eine GUI zu wünschen, platt gemacht.
Mit dieser Einstellung schadet man der Sache mehr, als man ihr nützt.
Und, by the way: ich bezweifle, daß all diese hardcore-shell-user immer und überall alles aus ihrer technischen Umgebung herausholen. Es dürften wohl eher die Idioten sein, die in ihren 60-PS-Gurken täglich vor mir hertöffeln und mir die Zeit stehlen, anstatt auch mal in der Stadt 130 zu fahren, um ihre Autos zu 100% auszulasten.
Ich lese hier ein wenig länger mit und amüsiere mich sehr oft über selbst ernannte Gurus welche gern mal "bash"ing betreiben. Fakt ist nun einmal, dass im Gegensatz zu den KlickibuntiSystemen der Umgang mit der Konsole hier wichtig und auch sehr mächtig ist. Andererseits kann man es durchaus als Stärke der Distributoren ansehen, dass dem willigen Umsteiger grafische Konfigurationsmöglichkeiten geboten werden um den Umgang mit der shell zu minimieren. Aber nicht nur dem Umsteiger/Neuling kommt das zugute. Manchmal ist es halt schwierig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen HardcoreUsern und solchen, die einen Computer nur als modernes Kommunikationsmittel verstehen zu fördern. Allerdings ist es schon gut, gleich vorweg einem "Umsteiger" zu sagen, dass es die Konsole gibt und dass diese emimente Vorteile besitzt. Trotz aller Bemühungen gibt es bei jeder Distiribution (ob bunt oder bunter) einmal einen Punkt, wo man mit den GUI-Tools nix mehr anfangen kann und ein Editieren per Hand erforderlich ist (ich denke da an Aussagen wie: "Mein Linux geht nicht mehr" - nur weil einmal X nicht mehr startet und dieses locker von der Konsole zu beheben wäre... Wenn man solche Unterschiede nicht hervorstreicht, züchtet man IMHO wieder nur User, welche mit dem Windowsstandard - installiere alle 6 Monate neu - konform gehen. Was den Umgang untereinander betrifft kann man leider nichts ändern. Was die Kinderstube nicht vermittelt hat, wird einem in Foren und Newsseiten im Internet sicher nicht mehr beigebracht.....
Andererseits kann man es durchaus als Stärke der Distributoren ansehen, dass dem willigen Umsteiger grafische Konfigurationsmöglichkeiten geboten werden um den Umgang mit der shell zu minimieren. Aber nicht nur dem Umsteiger/Neuling kommt das zugute.
Es soll aber auch Umsteiger und Neueinsteiger geben, die mehr wollen als nur auf Yast rumklicken. Die legen sich ein 0815 Buch der Art: SuSe für Daus zu und nach einer Woche landet das im Ofen und Linux ist müll weil nichts geht. Für genau diese Gruppe ist das Buch. Nicht für die Adminprofis und auch nicht für die GUI-Klicker. Eben diese Gruppe von Usern die gerade so tief reinblicken wollen, dass sie alles umstellen können was diese brauchen ohne über eine lahme GUI gehen zu müssen aber die gleichzeitig keine großen Server mit Kerneltuning wollen. Eben für die Slackware-Einsteiger.
Der Autor konnte es sich wohl nicht verkneifen blöde Kommentare auf User abzufeuern, die ein GUI benutzen wollen und auch Lächerlichkeiten wie: "Kapitel 9: Die Editoren In diesem kurzen Kapitel werden die Editoren vi und emacs vorgestellt, leider ohne zu sagen, welcher der bessere ist."
haben ein Platz in dieser "Rezension". Nochmal für hjb: Dieses Buch soll Tools vorstellen und nicht vorschreiben, was der zukünftige User zu benutzen hat.
Aber lesen wird Herr hjb diesen Kommentar wahrscheinlich sowieso nicht, weil er sein lynx screen in seinem 20. xterm in screen window 9 nicht wiederfindet. *lol*
Mein liebster editor ist jed. Weil er einfach zu bedienen ist ohne komplizierte Tastenkürzel, und wenn ich deshalb ein weichei bin, mir egal. hauptsache es passiert das was ich erwarte, bei emacs und auch bei vi weiss ein anfänger nicht unbedingt was passiert wenn man bestimmte tasten drückt. also empfehlt den einstergn erstmal jed und wenn die sich mit allem soweit angefreundet haben, dann können die auch noch auf einen anderen umsteigen. An zweiter Stelle steht kwrite und erst an dritter kommen die vi's.
Emacs, mag ich nicht wegen der falschen Tastenbelegungen. Nichtmal die wichtigsten für copy & paste entsprechen den üblichen normen. eben "ctrl + c", nein ich mag den emacs-weg (wir sind besser deshalb können wir das so machen) nicht
Wieso leider? Und wo steht geschrieben, ein Mensch müsse möglichst das ganze Potential seines Computers nutzen, wo er doch nur ab und zu mal ne email schreiben will?
Jesses Gottchen, ich kann dieses pseudo-elitäre Gebrabbel nicht mehr höhren. Muss das sein? Das verleidet einem die ganze, ansonsten recht gelungene Rezension.
Pro-Linux wird jeden Tag lustiger! HJB der Newsscheiber schreibt über eigene Rezension!
und ich behupte er hat das Buch nicht gar gelesen! nur überflogen!
Süss
Und _ich_ behaupte, dass du dir nicht mal die Mühe gemacht hast, deinen Kommentar nochmal kritisch zu lesen, bevor du ihn auf die Welt losgelassen hast.
und Dich interessiert den Inhalt gar nicht! nur rummeckerrn gele?
Entweder geht man von einem Computer-Einsteiger aus:
Die wissen in der Regel nicht einmal wie eine Maus oder Tastatur funktioniert und auch nicht wie ein Leerschritt gemacht wird. Egal ob auf der Komandozeile oder in OpgenOffice.
Oder man schreibt für einen Windowsumsteiger:
und der erwartet das alles irgendwie wie unter Windows aussieht oder genauso bzw. automatisch funktioniert.
Beide wollen nicht unbedingt die ganzen Hintergründe wissen, sondern möglichst schnell loslegen und die Vorzüge von Linux aufgezeigt bekommen. Nicht die Qual der Wahl haben und auch nicht alle Unterschiede zwischen den Distris kennen.
Das kommt, meiner Meinung nach, erst später und dann ist der Titel "Einstig in Linux" auch nicht mehr richtig.
Zum einen behandeln die Autoren auf diesen Seiten fast soviel Themen wie Koffler auf >1300 und gehen dabei natürlich nicht so sehr in die Tiefe, wie man es von einem 2.5 Kg-Buch erwarten kann (wobei Sie an einigen Stellen technischer sind, als Koffler).
Diese Anfänger-vergraulende Grundstimmung kann ich in dem Buch allerdings nicht finden. Ich denke, die Autoren wollen Verständnis anstelle von Klickbunti vermitteln, womit jedem eben ambitionierten Einsteiger geholfen ist.
Wer Linux nur oberflächlich betrachten möchte braucht IMPOV kein Buch, der schiebt Knoppix rein und das wars. Wer Linux verstehen will, kauft ein Buch und da ist EIL eine prima Einführung.
Wenn jemand gar keine Ahnung von Computern hat und neu mit Linux einsteigt, dann ist die Heranführung nicht einfach genug. Mag sein, dass dies kein Linuxproblem ist aber warum müssen Computereinsteiger immer mit Windows einsteigen?
Ich finde die Vorgehensweise, mit Slackware zu zeigen wie es unter der Motorhaube aussieht, sehr gut. Ich finde aber nicht, dass es unbedingt den Einsteiger anspricht. Eher den schon Eingestiegenen der jetzt genauer wissen will, was warum wie funktioniert.
man muss nicht mit slackware einsteigen. es ist nur zunächst ausführlich die konfiguration erklärt. man wird anschl. sehr einfach die suse-kurzinstallation verstehen oder kann die knopix-dvd einschieben. das buch verspricht, es sei 'distributions-unabhängig', und das stimmt.
damit bietet sich jedem einsteiger (auch wenn er vorher noch keinen computer hatte) ein geeigneter einstieg. eine dvd-reinpacken kann auch ein neuling. damit kann man dann unter knopix->kde->kterminal eigenltich auch schon wieder mit dem nächsten kapitel (grundlegende befehle) weitermachen etc.
ich denke daher, dass auch weniger "ambitionierte" einsteiger kein problem damit haben werden.
Ich muß gestehen die Idee der Distributionsunabhängigen Einführung klingt gut. Und natürlich muß auch die Konfiguration erklärt werden. Das alles für den Einsteiger leicht verständlich ohne zu technisch zu werden, in einem Umfang das man es auch mal unterwegs lesen kann, perfekt.
Bisher habe ich leider noch kein so ein Linuxbuch finden können. Ich meine drück einem Einsteiger den Koffler in die Hand und sage Linux ist einfach zu lernen
Ein paar Beispiele:
- Nachdem mein Einsteiger sane installiert hat hatte er in SuSE 9.1 Plötzlich 2 verschiedene Gimp-Versionen installiert. Eine auf Deutsch, die andere auf Denglisch.
- Nachdem er mit seinen Zugangsdaten nicht ins Internet kam, hat er einen anderen Provider eingerichtet. SuSe wollte sich aber immer wieder über den falschen einwählen.
Das Buch ist für seinen Umfang super. Es führt in viele wichtige Themen ein und regt an einen tieferen Blick in die einschlägigen Manpages und Internetseiten zu wagen. Ausserdem muss man sehen, es heisst nicht KDE für einsteiger, sondern eben Linux für Einsteiger. Also wird eben auch der Linuxweg über die Konsole gegangen.
Ein weiterer Aspekt ist, das Buch orientiert sich an Slackware, also wer sich als Einsteiger für diese Distri und diesen Weg entscheidet, der will eben schonmal kein Buch wo die Menüpunkte von Yast & Co. aufgezählt werden.
Ich finde das Buch als eines der besten. Wer mehr will, der braucht keine 3 Kilo Wälzer sondern muss wissen wie man in den Manpages sucht. Der schreibstil ist sehr locker und nicht zu technisch.
Mit dieser Einstellung schadet man der Sache mehr, als man ihr nützt.
Und, by the way: ich bezweifle, daß all diese hardcore-shell-user immer und überall alles aus ihrer technischen Umgebung herausholen. Es dürften wohl eher die Idioten sein, die in ihren 60-PS-Gurken täglich vor mir hertöffeln und mir die Zeit stehlen, anstatt auch mal in der Stadt 130 zu fahren, um ihre Autos zu 100% auszulasten.
Danke fürs Zuhören
Tom
Fakt ist nun einmal, dass im Gegensatz zu den KlickibuntiSystemen der Umgang mit der Konsole hier wichtig und auch sehr mächtig ist.
Andererseits kann man es durchaus als Stärke der Distributoren ansehen, dass dem willigen Umsteiger grafische Konfigurationsmöglichkeiten geboten werden um den Umgang mit der shell zu minimieren. Aber nicht nur dem Umsteiger/Neuling kommt das zugute.
Manchmal ist es halt schwierig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen HardcoreUsern und solchen, die einen Computer nur als modernes Kommunikationsmittel verstehen zu fördern. Allerdings ist es schon gut, gleich vorweg einem "Umsteiger" zu sagen, dass es die Konsole gibt und dass diese emimente Vorteile besitzt. Trotz aller Bemühungen gibt es bei jeder Distiribution (ob bunt oder bunter) einmal einen Punkt, wo man mit den GUI-Tools nix mehr anfangen kann und ein Editieren per Hand erforderlich ist (ich denke da an Aussagen wie: "Mein Linux geht nicht mehr" - nur weil einmal X nicht mehr startet und dieses locker von der Konsole zu beheben wäre...
Wenn man solche Unterschiede nicht hervorstreicht, züchtet man IMHO wieder nur User, welche mit dem Windowsstandard - installiere alle 6 Monate neu - konform gehen.
Was den Umgang untereinander betrifft kann man leider nichts ändern. Was die Kinderstube nicht vermittelt hat, wird einem in Foren und Newsseiten im Internet sicher nicht mehr beigebracht.....
Es soll aber auch Umsteiger und Neueinsteiger geben, die mehr wollen als nur auf Yast rumklicken. Die legen sich ein 0815 Buch der Art: SuSe für Daus zu und nach einer Woche landet das im Ofen und Linux ist müll weil nichts geht.
Für genau diese Gruppe ist das Buch. Nicht für die Adminprofis und auch nicht für die GUI-Klicker. Eben diese Gruppe von Usern die gerade so tief reinblicken wollen, dass sie alles umstellen können was diese brauchen ohne über eine lahme GUI gehen zu müssen aber die gleichzeitig keine großen Server mit Kerneltuning wollen. Eben für die Slackware-Einsteiger.
"Kapitel 9: Die Editoren
In diesem kurzen Kapitel werden die Editoren vi und emacs vorgestellt, leider ohne zu sagen, welcher der bessere ist."
haben ein Platz in dieser "Rezension". Nochmal für hjb:
Dieses Buch soll Tools vorstellen und nicht vorschreiben, was der zukünftige User zu benutzen hat.
Aber lesen wird Herr hjb diesen Kommentar wahrscheinlich sowieso nicht, weil er sein lynx screen in seinem 20. xterm in screen window 9 nicht wiederfindet. *lol*
An zweiter Stelle steht kwrite und erst an dritter kommen die vi's.
Emacs, mag ich nicht wegen der falschen Tastenbelegungen. Nichtmal die wichtigsten für copy & paste entsprechen den üblichen normen. eben "ctrl + c", nein ich mag den emacs-weg (wir sind besser deshalb können wir das so machen) nicht
Es gab keine üblichen Normen, als Emacs
den Kill Ring einführte. Wer sie mag:
Options->CUA style Cut and Paste.