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Thema: Linux für Einsteiger und Bergsteiger

74 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 12:31 #
> Einblick in die wichtigsten und nützlichsten Kommandozeilentools unter Linux.
> Damit will er primär Linux-Einsteiger ansprechen

Ja, das ist der Geist der Linux-Community. Der arme unwissende Anwender muss endlich rechtgeleitet werden, auf dass er Programme aus der Steinzeit benutzt und sich dann auch noch wissend vorkommt.

Die Kommandozeile ist ein Werkzeug für den Profi, und zu denen zähle ich Systemadmins, zum Teil Programmierer und das wars dann auch schon. Der Großteil der Anwender will von eine Kommandozeile nichts, aber auch gar nichts wissen. Nur geht das nicht in die Köpfe der Linuxfreaks rein.

Der Großteil der Anwender will ein in sich konsistentes System, dass durchgängig mit der Maus bedienbar ist, wo Software weitestgehend ohne Studium des Handbuches benutzt werden kann und auch die Hardware funktioniert ohne stundenlanges Googlen und durchbastelte Nächte. Und das kann Linux nicht bieten. Dazu ist es viel zu chaotisch, seien es die verschiedenen Desktops oder die dreistellige Zahl von Distributionen, die leider noch nicht mal zu sich selbst kompatibel sind.

Aber lasst weiter das Lied von der Freiheit der Software, der Quellen und der Wahl erschallen. Bleibt in Eurer Nische und überlasst den Massenmarkt anderen.

  • Score: 3 Von frank :-) am Mo, 9. Mai 2005 um 12:42 #
    Ich bin nun wahrlich kein Profi, benutze für bestimmte Sachen aber immer wieder gern die Bash, da man damit nun mal schnell und effizient arbeiten kann; ohne grosses Wissen.
    Man darf die Kommandozeilenarbeit nicht mit dem Müll unter M$ DOS vergleichen. Die Bash bietet manchen Luxus, der besser als rumklicken ist.
    Score: 3 Von th am Mo, 9. Mai 2005 um 12:52 #
    nun ganz unrecht hast du sicher nicht, ich hatte auch schon Probleme beim installieren von Linux-Software. (ich konnte firefox mit dem installationsprogramm nicht unter Mandrake ausführen, das installprogramm lief nicht wegen einem Fehler im Skript). Trotzdem, mit den meisten Distris wird soviel Software mitgeliefert, das man kaum nachinstallieren muß...
    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 13:07 #
      > mit den meisten Distris wird soviel Software mitgeliefert, das man kaum nachinstallieren muß...

      Als ob es darum ginge, dass man ja "eigentlich" genug hat.

      Es ist für den Anwender eine Katastrophe ("mein mplayer funktioniert super". "meiner nicht, hab zwar die gleiche version, aber ne andre distri"), dass er nicht einfach ein Programm aus irgendeiner Quelle installieren kann, so wie das unter Windows oder Mac OS X problemlos möglich ist. Und es ist für die Entwickler von Software (natürlich da besonders für die von proprietärer SW, aber auch OSS-Entwickler sind betroffen) ein Kostenfaktor. Der Marktanteil von Linux ist schon niedrig genug. Berücksichtigt man wenigstens die meistbenutzten Distris, so sinkt der Marktanteil jeder einzelnen Distri auf einen Wert, der im Rauschen untergeht.

      Und auch OSS-Entwickler können ein Lied davon singen über Fehlerberichte, die auf Distri X auftreten, auf Distri Y aber nicht nachvollziehbar sind. Naja, vielleicht hat da ja jemand die Lib M1 mit ein paar anderen Optionen gebaut als anderswo. Und der Compiler war auch ein anderer, und ...

      • Score: 3 Von popel am Mo, 9. Mai 2005 um 13:29 #
        Wenn bei windoof alles so einfach wäre würden mich meine scheiss verwandten und freunde nicht dauernd mit ihrem windoof muell entnerven. (Wo ist denn mein dvd laufwerk plötzlich verschwunden? warum hab ich denn kein bild mehr? Nach der installation von treiber x geht zwar X aber treiber y meldet problem!)


        Welcher Windoof nutzer kennt das ned.

        Das Windoof nutzerfreundlicher ist als linux ist doch ein lebensluege. es wird zwar optische der eindruck erzeugt, aber funktioneren tuts halt nicht.

        Wenn bei meiner freundin an ihrer linux kiste mal was nicht funzt und ich ned da bin, ist das meistens per ssh in 3 min geklärt. log anschauen und prob beheben.

        Und was mach ich bei windoof? Auf in einer woche vertösten wenn ich dann zeit habe anzutanzen, weil kryptische fehlermeldung auch mir keine informationen bringen.

        Und nur weil Otto normal DAU meint ein rechner sei einfach zu bedienen, muss das noch lange nicht stimmen
        Wer sich entweder nicht selber gut auskennt oder aber sich guten service leisten kann ist halt nunmal gearscht. Inteligente Rechner wird es in absehbarer zeit nicht geben und deshalb auch kein einfach zu bedienendes System.

        • Score: 3 Von theBohemian am Di, 10. Mai 2005 um 00:49 #
          > Wenn bei meiner freundin an ihrer linux kiste mal was nicht funzt und ich ned da bin, ist das meistens
          > per ssh in 3 min geklärt. log anschauen und prob beheben.
          jupp, so ist es!
          Score: 3 Von B.W am Di, 10. Mai 2005 um 09:07 #
          Seltsam, ich nutze seit 7 Jahren Linux, aber solche Probleme hatte ich mit Windows nicht. Kann es sein, dass hier immer noch Fehler von Windows95 aufgebauscht werden? Windows XP ist ein sehr stabiles System. Und was das Problem mit Software betrifft, kann ich nur beistimmen. Solanbge es nicht möglich ist, die Software XY auf JEDEM System problemlos installieren zu können, lächeln wahre Windows-Sysadmins nur über Liunuxfreaks, die damit angeben wollen. Also lieber den Ball flach halten, Jungs.
          • Score: 3 Von Mario Schmidt am Di, 10. Mai 2005 um 10:55 #
            Auch Windows XP kennt solche Probleme. Es ist stablier geworden, aber wie das bei Software nun mal so ist, auch da ist nicht alles Gold, was glänzt.
            Ich habe eine USB Karte, welche unter Linux einwandfrei funktioniert, Dual Boot Windows: Keine Chance. Wahrscheinlich muss ich mindestens neu installieren, zumal die Fehlermeldungen bei Windows tatsächlich eines der grössten Mankos von Windows Systemen sind. Den Anwender mögen gute Fehlermeldungen erst mal nichts sagen, aber wenn er den mal ein Problem hat, dann wird es extrem Schwierig und nicht jeder hat die passenden Tools von sysinternals dann schon installiert, um nachzusehen, was den das arme System hat. Windows ist da immer noch das System der Neuinstallation.

            Janus

      Score: 3 Von allo am Mo, 9. Mai 2005 um 13:42 #
      Du nimmst ja auch unter Linux ein rpm/deb...
      geh auf rpmseek und hol dir das firefox rpm.

      Der installer ist kagge

      • Score: 3 Von Sebastian am Mo, 9. Mai 2005 um 13:45 #
        Was meinst du, weshalb wir ne Linux Distri drauf haben? Genau, zum Angeben und um bei den Mädels gut anzukommen. Und da helfen uns keine RPMs oder Debian Packages, wir brauchen handoptimierten Assemblercode, wir müssen zeigen wie schnell unsere hochgepowerten CPUs das ganze kompilieren können.
    Score: 3 Von ralph am Mo, 9. Mai 2005 um 13:00 #
    "Einblick in die wichtigsten und nützlichsten Kommandozeilentools unter Linux. Damit will er primär Linux-Einsteiger ansprechen"
    ________die als Privatanwender bereits ein Linux verwenden, sich aber der Mächtigkeit und der Vorteile der Kommandozeile gegenüber einer graphischen Benutzeroberfläche (noch) nicht bewusst sind.________

    Hm, plötzlich macht dein Beitrag noch weniger Sinn, als ohnehin schon. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, dass du das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen hast.

    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 13:14 #
      > Hm, plötzlich macht dein Beitrag noch weniger Sinn

      Mein Beitrag sollte auch keinen Sinn _machen_, Sinn ergibt er dennoch. Es ist der falsche Weg, jemanden an Steinzeitwerkzeuge heranführen zu wollen. Das ist Resourcenverschwendung, lächerlich und engstirnig. Die große Masse der Anwender will von den Vorteilen der prähistorischen Kommandozeile überhaupt nichts wissen. Ich hab einigen in meinem Umkreis die Shell schmackhaft machen wollen. Vergiss es!

      > Ein Schelm, wer böses dabei denkt, dass du das Zitat aus dem Zusammenhang
      > gerissen hast.

      Verschwörungstheorien sind grad voll angesagt. Hinter mir steht mindestens MS, wenn nicht gar die Scientology.

      • Score: 3 Von Oliver am Mo, 9. Mai 2005 um 13:29 #
        Kommandozeile als Steinzeitwerkzeug zu bezeichnen disqualifiziert sich von selbst, da sind weitere Kommentare unnötig.

        Wenn du Einsteiger mit DAU gleichsetzen willst, dann geb ich dir recht - hoffnungslos.

        Aber du wirst es nicht glauben, es gibt Linux-Einsteiger, die er sehr zu schätzen wissen, effiziente Werkzeuge kennenzulernen und zu benutzen.
        Ansonsten:
        Jedem das seine, es zwingt dich ja keiner, bash, zsh etc. zu nutzen. Aber schreib nicht Müll über Dinge die du nicht kennst ;-)

        • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 13:52 #
          > Wenn du Einsteiger mit DAU gleichsetzen willst, dann geb ich dir recht - hoffnungslos.

          Das offenbart Deinen Geist. Für mich gibt es keine DAUs, nur Programme, die nicht tun, was der Anwender erwartet.

          > Aber du wirst es nicht glauben, es gibt Linux-Einsteiger, die er sehr zu schätzen
          > wissen, effiziente Werkzeuge kennenzulernen und zu benutzen.

          Ja ja, es gibt ein paar, die sich in die Materie reinknien und durchaus Freude an den Stärken der Shell haben. Das geht aber an der Masse der Anwender vorbei, und das zu Recht.

          > Aber schreib nicht Müll über Dinge die du nicht kennst

          Keine Sorge, die bash kenn ich halbwegs. aber auch das ist völlig irrelevant.

          Ein guter Handwerker wird nach jahrelangem Lernprozess und steter Übung in der Lage sein, ein Produkt xy in hoher Qualität herzustellen, sagen wir ein Präzisionsgewehr.
          Dennoch wird die Bedeutung dieses Gewehres nahe Null gehen im Vergleich zu einem billigen, primitiven Massenprodukt wie einer Kalaschnikow AK47.

          • Score: 3 Von ralph am Mo, 9. Mai 2005 um 15:07 #
            "Ja ja, es gibt ein paar, die sich in die Materie reinknien und durchaus Freude an den Stärken der Shell haben. Das geht aber an der Masse der Anwender vorbei, und das zu Recht."

            Ja und genau an solche Leute richtet sich das Angebot, wie aus dem Artikel eindeutig hervorgeht. Wo also ist dein Problem?

        Score: 3 Von Sebastian am Mo, 9. Mai 2005 um 13:34 #
        Dass viele damit nicht zu tun haben möchten ist ja verständlich und auch ok, aber wieso betitelst du das ganze als "Steinzeitwerkzeug"? Es ist Fakt, dass durch normale Nutzung der Shell so ziemlich alles noch ein wenig schneller durchgeführt werden kann als mit irgendwelchen Schaltflächen-überfüllten Tools.
        Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 13:57 #
        Was denn jetzt? Ist die Kommandozeile ein Profi-Tool oder prähistorisch? Deine Argumentation ist in sich widersprüchlich, wenig Wahres und viel Unwahres. Das haben ideologisch verbohrte Sektenmitglieder aber so an sich. Dass du von den Scientologen beauftragt bist, glaube ich nicht. Die sind stringenter in ihrer Argumentation.


        So ich muss jetzt wieder http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;297185 lesen.

        • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 14:40 #
          > Profi-Tool oder prähistorisch?

          beides, und das ist kein Widerspruch. Genau das ist charakteristisch für unsere Zivilisation, dass Profitools durch Geräte/Maschinen/sonstwas ersetzt werden, sodass auch der Laie zu einem akzeptablen Ergebnis kommt.

          > wenig Wahres und viel Unwahres.

          Als da wären?
          Zum Glück hast Du die Wahrheit gepachtet. Aber das ist typisch für Sektenmitglieder. ;-)

          • Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 15:05 #
            Nein, zitieren ist einfach. Du kannst es doch auch.

            Der Laie kommt auch ohne das "steinzeitliche Profitool" mit einer handelsüblichen Linux-Distribution zurecht (passende Hardware vorausgesetzt - wie bei XP auch). Deine Sicht der Charakteristika unserer Zivilisation nach dem Motto "wie der kleine Smeik die Welt sieht" wird daran ebensowenig ändern wie an der Qualifikation eines Kommandopromptes als gutes Werkzeug. Was soll's. Es war ja eh nur ein Versuch von Dir, von deinen sich ständig widersprechenden Aussagen abzulenken.

            Ein weiterer Irrtum von Dir: Sektenmitglieder haben NICHT die Wahrheit gepachtet; das denken die nur. Das haben die mit Dir gemeinsam.

            So ich muss jetzt rgsrv32 machen.

            • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 15:19 #
              > Der Laie kommt auch ohne das "steinzeitliche Profitool" mit einer handelsüblichen
              > Linux-Distribution zurecht

              http://ubuntuusers.de/forum/topic/4709
              http://ubuntuusers.de/forum/topic/4573
              http://ubuntuusers.de/forum/topic/4570
              http://ubuntuusers.de/forum/topic/4586
              http://ubuntuusers.de/forum/topic/4557
              http://ubuntuusers.de/forum/topic/4407

              Also nicht, dass ich mir jetzt beim Suchen Mühe gegeben hätte.

              > nach dem Motto "wie der kleine Smeik die Welt sieht"

              Das war ja jetzt eine tolle "Argumentation". Man verunglimpfe den anderen und spare sich damit schlüssige Gegenargumente.

              ps:
              ich hab ein Vielfaches an Stunden an diversen Linux- und BSD-Systemen geschraubt. Im Gegensatz dazu verrichtet WXP einfach seinen Dienst. Und ein WNT tat es vorher jahrelang auch. Ach ja, von wegen Stabilität. Mein Linux ist in den letzten zwei, drei Monaten min. dreimal eingefroren. Kann mich nicht entsinnen, wann es das letzte Mal mit WXP oder WNT passiert ist.

              • Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 16:00 #
                XP-Probleme werden im Netz also nicht zu finden sein. Wie glaubwürdig.

                Eins meiner Linuxe ist auch eingefroren, einfach so. Fehler gesucht, Fehler gefunden. So kann es gehen. An meinen letzten XP-Absturz kann ich mich gut erinnern, der liegt nur ein paar Stunden zurück. Ist wohl meine Schuld, denn ich habe ein paar mal zu oft neue Hardware installiert/deinstalliert; mit zertifizierten Treibern natürlich. Aber keine Frage, MS-OSse machen Fortschritte. Irgendwann einmal werden auch sie die einwandfreie Deinstallation von gut programmierter Software beherrschen.

                Und wieso fühlst Du dich verunglimpft? Du hast doch auch schon Leute mit der Dir eigenen geschliffenen Rhetorik eines erfolglosen Staubsaugervertreters als "Lügner" bezeichnet. Wer austeilt, muss auch einstecken können; eine Gabe, die Sektenmitgliedern und blinden Ideologen allerdings oft fehlt.


                • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 16:14 #
                  > XP-Probleme werden im Netz also nicht zu finden sein. Wie glaubwürdig.

                  Hättest Du einen Blick in die betreffenden Forenbeiträge geworfen, hättest Du gesehen, dass der Linuxanwender keineswegs ohne Shell auskommt. Das allein zu zeigen war meine Absicht. Probleme gibt es überall.

                  > Fehler gesucht, Fehler gefunden.

                  Was war denn der Fehler?

                  > An meinen letzten XP-Absturz kann ich mich gut erinnern

                  Ich habe nicht behauptet, dass XP nicht abstürzt. So wie Du Deine Erfahrungen hast, hab ich meine. Und in Sachen Stabilität nehmen sich Linux und Win nichts. Beide laufen ziemlich stabil, ab und zu bleiben aber auch beide stehen.

                  > Irgendwann einmal werden auch sie die einwandfreie Deinstallation von gut
                  > programmierter Software beherrschen.

                  Ich würde mich schon freuen, wenn Linux die Installation von Software beherrschte.

                  > Und wieso fühlst Du dich verunglimpft?

                  Nochmal langsam für Dich. Du hattest statt zu argumentieren den üblichen rhetorischen Kniff angewandt, mich (was mir persönlich egal ist) als "klein Smeik" zu titulieren. Das ist alles.

                  > als "Lügner" bezeichnet.

                  Wer lügt, den bezeichne ich auch als Lügner.

                  > Wer austeilt, muss auch einstecken können

                  Naja, so schluckfreudig wie Du bin ich eben nicht.

                  • Score: 3 Von ralph am Mo, 9. Mai 2005 um 16:33 #
                    "Hättest Du einen Blick in die betreffenden Forenbeiträge geworfen, hättest Du gesehen, dass der Linuxanwender keineswegs ohne Shell auskommt. Das allein zu zeigen war meine Absicht. Probleme gibt es überall."

                    Ehm, das einzige was du gezeigt hast, ist, dass Ubuntu-, nicht Linuxanwender generell, manchmal die shell zur Hilfe nehmen müssen (oder das ihnen zumindest dazu geraten wird, vielleicht gibt es ja auch einen anderen Weg, aber copy und paste auf die prähistorische shell mag die einfachste Möglichkeit sein), um Probleme zu lösen.

                    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 17:07 #
                      > das einzige was du gezeigt hast, ist, dass Ubuntu-, nicht Linuxanwender generell,
                      > manchmal die shell zur Hilfe nehmen müssen

                      Jetzt wirst Du aber haarspalterisch. Ich kann genauso gut SuSE-, RH-, XY-Foren heranziehen. Willst Du ernsthaft behaupten, dass sich da ein anderes Bild bietet?

                      • Score: 3 Von ralph am Mo, 9. Mai 2005 um 17:24 #
                        "Jetzt wirst Du aber haarspalterisch. Ich kann genauso gut SuSE-, RH-, XY-Foren heranziehen. Willst Du ernsthaft behaupten, dass sich da ein anderes Bild bietet?"

                        Jup, die bieten nämlich für viele Dinge graphische tools, für die Ubuntu zur Zeit noch keine graphischen tools bietet.
                        Aber du musst dir gar nicht die Mühe machen, lange zu suchen, natürlich findest du auch in anderen Foren Problemlösungen und Vorschläge, die die bash erfordern. Nur, wie schon gesagt, das kann zum Beispiel auch damit zusammenhängen, dass copy und paste auf die bash die einfachste Lösung für ein Problem ist.

                    Score: 3 Von nixname am Mo, 9. Mai 2005 um 17:13 #
                    Die Shell ist das, was für den KFZ-Mechaniker der Schraubenschlüssel ist. Einfach und effektiv, wenn man mit umzugehen weiß. Nicht alle Probleme lassen sich durch Update der Steuersoftware lösen ;-)
                    Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 17:25 #
                    Ich sprach von handelsüblichen Distris mit passender Hardware und dachte eher an eine SuSE oder so auf passender Hardware. Ubuntu ist im Werden. Aber gut, ich bin kein Erbsenzähler (wie Du) und gebe zu, dass manchmal auf der Shell nachgebessert werden muss. Die ist natürlich nicht annähernd so selbsterklärend und intuitiv zu bedienen wie regedit.exe, worin sich jeder Windows-Einsteiger auf der Stelle zurechtfindet.
                    .
                    Um Dich als "klein Smeik" zu bezeichnen braucht man kein Rhetoriker zu sein, es reichen Deine Postings und die zahlreichen Widersprüche darin (mal wollen die Linuxer nur billige SW, dann wieder sind es ideologisch verblendete Fanatiker. Mal ist die Kommandozeile ein Profitool, dann wieder kommt sie aus der Steinzeit). Dazu dann Deine kläglichen Rechtfertigungsversuche (Kommandozeile ist beides weil das kommt von der Zivilisation und so).

                    Vielleicht hast Du eines Tages mal einen 3-stelligen IQ, dann nehme ich das "erfolglos" vor dem Staubsaugervertreter auch zurück und ersetze es durch "potentiell erfolgreich".

                    Meine Schluckfreudigkeit ist Temperamentssache, Deine Schluckfreudigkeit ist eher eine Preisfrage.

                    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 17:43 #
                      > und gebe zu, dass manchmal auf der Shell nachgebessert werden muss.

                      Dir ist nur nicht klar, dass daran die meisten Anwender scheitern, Linux von der Platte fegen und reumütig zu Win zurückkehren oder sich gleich einen Mac kaufen. Übrigens, wenn Du mal die BSD-Mailinglisten lesen würdest, wüsstest Du, dass auf die Frage, welches Notebook man sich kaufen solle und welches BSD man da draufspielen soll, unisono ein Mac empfohlen wird.

                      > nicht annähernd so selbsterklärend und intuitiv zu bedienen wie regedit.exe

                      Tut mir ja sehr leid, aber ich benutze Win seit Jahren professionell. In der Registry muss ich nur rumwühlen, wenn ich mein Programm veranlasse, da etwas zu schreiben oder zu lesen. Sonst hab ich regedit seit Jahren nicht mehr benutzt.

                      > mal wollen die Linuxer nur billige SW, dann wieder sind es ideologisch
                      > verblendete Fanatiker.

                      Du machst aus Äpfeln und Birnen ein Widerspruchskompott. Gratulation, ich wusste, dass Dein Abstraktionsvermögen ausgeprägt ist. Linuxer wollen billige, am besten kostenlose Software und sie sind ideologisch verblendete Fanatiker. Der Thread hier zeigt es wieder deutlich.

                      > Mal ist die Kommandozeile ein Profitool, dann wieder kommt sie aus der Steinzeit

                      Selbst andere Poster kommen zu dem Schluss, dass das kein Widerspruch ist.

                      > dann Deine kläglichen Rechtfertigungsversuche

                      Schiebe mir keine halsbrecherischen "weil"-Konstruktionen unter. Sowas würde ich nie schreiben. ;-)
                      Nein, kläglich sind sie nicht. Nur ist Dein Wissen offenbar sehr beschränkt, so dass selbst einfachste und leicht nachvollziehbare Gleichnisse Dir unverständlich bleiben. Du würdest übrigens einen guten Politoffizier abgeben.

                      > Vielleicht hast Du eines Tages mal einen 3-stelligen IQ

                      Vielleicht verdienst Du mal einen dreistelligen Betrag, dann kannst Du Dir auch einen gebrauchten Staubsauger leisten.

                      > Deine Schluckfreudigkeit ist eher eine Preisfrage.

                      Im Laufe des Lebens sollte man erkennen können, dass alles, aber auch wirklich alles seinen Preis hat.

                      • Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 18:38 #
                        Du hast schon wieder etwas nicht richtig verstanden. Ich suche keinen Kauftip, denn ich besitze bereits ein Notebook (alt aber gut). Um es Dir mal zu erklären: Man kann nicht einfach MacOS auf einem beliebigen Notebook installieren, näheres verrät Dir Google.

                        Das Linux-per-Bash-Nachbesserungsproblem tritt nicht zwangsläufig auf. Übrigens gibt es auch User, die keine Windows-Installation hinbekommen. Prachtvolle bunte Installationsroutine, vor allem die ersten paar Minuten.

                        Ich benutze Windows auch professionell und darf täglich in der intuitiven Registry nachschauen welche Einträge sich nach Installation/Deinstallation von Anwendungen und/oder zertifizierten Treibern noch dort befinden.

                        Dass andere Poster in Bezug auf das Profitool/Steinzeitwerkzeug Deiner Meinung sind ist für mich irrelevant. Für Dich ist es sicher wichtig; Ideologen und Fanatiker brauchen den Zusammenhalt einer kuscheligen Gruppe um sich in ihrem Kreuzzug gegen das Böse (bei Dir: Die Gruppierung der Linux-Zeloten) bestätigt zu fühlen. Ich denke lieber selber.

                        Natürlich ist mein Wissen sehr beschränkt; auch ich bin nur ein menschliches Wesen. Den Glauben an die Unbeschränktheit des eigenen Wissens überlasse ich gern den nach eigener Einschätzung "Erleuchteten" wie Dir. Das mit dem Politoffizier ist übrigens sehr nett von Dir, aber Du brauchst deine Allmachtsphantasien nicht auf mich zu projizieren.

                        Es mag für Dich wie pure Angeberei klingen, aber für einen dreistelligen Betrag (in Euronen) muss ich keinen vollen Monat arbeiten. Wenn Du in der Schule fein achtgibst, dann kannst auch Du später mal so viel Geld verdienen.

                        Wenn Du aber mit Deinen Postings lediglich zum Ausdruck bringen willst dass Du Linux nicht für das ideale OS hältst, dann gebe ich sogar Dir (in dieser Hinsicht!) recht.


                        • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 19:55 #
                          > Man kann nicht einfach MacOS auf einem beliebigen Notebook installieren

                          Wer will das schon. Ich will ja auch keinem Kühlschrank beibringgen, Milch zu kochen.

                          > Ich benutze Windows auch professionell und darf täglich in der intuitiven Registry nachschauen
                          > welche Einträge sich nach Installation/Deinstallation von Anwendungen und/oder zertifizierten
                          > Treibern noch dort befinden.

                          Die Registry ist sicher nicht der Hit (was ich auch nirgends behauptet habe). Aber wirf mal nen Blick in /etc, ~/.gnome*, ~/.kde...

                          > Ich denke lieber selber.

                          Ja, Du gibst Dir immerhin Mühe.

                          > Den Glauben an die Unbeschränktheit des eigenen Wissens überlasse ich gern den nach eigener
                          > Einschätzung "Erleuchteten" wie Dir

                          Was Du so alles in meinen Texten findest. Wenn ich mal was nicht wiederfinden kann, meld ich mich bei Dir.

                          > aber für einen dreistelligen Betrag (in Euronen) muss ich keinen vollen Monat arbeiten.

                          Wenn Du cool wärst, hättest Du von einer Woche geschrieben, bestenfalls. Aber schon klar. Für ein Powerbook reichts eben nicht.

                          > Wenn Du in der Schule fein achtgibst, dann kannst auch Du später mal so viel Geld verdienen.

                          Das unterscheidet uns wahrscheinlich: Ich habe aufgepasst und ich verdiene Geld, allerdings arbeite ich tatsächlich keine Woche für nen dreistelligen Betrag. Ok, ist unfair, ich kann zu Mac OS X wechseln, Du nicht. Da muss Mac einfach Scheiße sein.

                          > dass Du Linux nicht für das ideale OS hältst

                          Es gibt kein ideales OS, das sollte eigentlich jedem klar sein. Sowenig, wie es ein ideales Auto, eine ideale Beziehung etc. gibt. Insofern redest Du von weißen Schimmeln.

                          • Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 20:34 #
                            Wenn ich cool wäre, hätte ich von einem Tag für eine dreistellige Summe geschrieben (was nicht gelogen wäre). Aber ich bin nicht cool. Mac OS auf stationärer Hardware werde ich mir tatsächlich zulegen müssen, meine Frau hasst XP und mag kein Linux.

                            Ein Ausdruck wie "weißer Schimmel" ist übrigens ein Pleonasmus -eine Sinnhäufung-, ein Ausdruck wie "ideales OS" hingegen nicht. Da hast Du schon wieder etwas nicht richtig verstanden, aber ich habe Verständnis für mental stets bis auf das äußerste herausgeforderte Menschen wie Dich.

                            Mal sehen, was die nächsten 10 Jahre OS-Entwicklung so bringen.

                            • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 20:46 #
                              > Ein Ausdruck wie "weißer Schimmel" ist übrigens ein Pleonasmus -eine Sinnhäufung-, ein
                              > Ausdruck wie "ideales OS" hingegen nicht.

                              Heh, Du hast mal recht :-)
                              Erspart mir das Googlen nach Pleo...

        Score: 3 Von Alex am Mo, 9. Mai 2005 um 22:21 #
        Oh, das Rad wurde übrigens auch in der Steinzeit erfunden. Verzichtest Du jetzt in Zukunft auf alle Verkehrsmittel (oder fährst lieber Kettenpanzer)?

        Manchmal ist die shell unter Linux einfach komfortabler (z.B. wenn man mehrere Dateien mittels bash-regexp umbenennen will) - versuch das mal unter Windows! :-)

        Außerdem - wenn bspw. Dein GUI streikt (was ebenfalls unter Win32 passieren kann, mit dem Unterschied, daß man in diesem Fall aufgeschmissen ist), kannst Du Dich mit der Shell teilweise sehr gut auf die Fehlersuche machen...

        Gruß, Alex

        P.S.: geh zurück aufs Heiseforum, zum Trollen üben ;-)

    Score: 3 Von Kevin Krammer am Mo, 9. Mai 2005 um 13:22 #
    Ich sehe da kein Problem.

    Der Vortrag richtet sich an Einsteiger die sich damit besser auskennen wollen.

    Besucher der Veranstaltung, die lieber einen weiten Bogen um die Kommandozeile machen wollen, werde von uns nicht dazu gezwungen, sich in diesen Vortrag rein zu setzen :)

    Score: 3 Von Sebastian am Mo, 9. Mai 2005 um 13:29 #
    Linux wird nie ein Klickibunti System wie Windows werden, auch wenn es viele gern so darstellen oder es gern so hätten. Will man das System auch nur ansatzweise nutzen und nicht nur die Tools, von denen irgendein Hersteller denkt, dass man sie brauchen würde, nutzen, so muss man sich, zumindest ein wenig, mit der Kommandozeile auseinandersetzen.

    Und das machen die Nutzer auch. Ich würde mich auch noch zur Gruppe der Anfänger zählen, aber meine Videos encodier ich mit MEncoder, meine CDs brenne ich mit cdrecord, meine Brechnungen mach ich mit bc, meine Konfig mache ich lieber nicht mit irgendeinem überladenen GUI-Editor, usw.

    Natürlich will der unwissende Anfänger nichts damit zu tun haben und sucht verzweifelt nach dem Explorer und der Systemsteuerung, aber auch er muss früher oder später mal seine Kommandos eintippen.

    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 14:08 #
      > Linux wird nie ein Klickibunti System wie Windows werden

      Immer diese Schlagwörter: Klickibunti, wer will schon Klickibunti-Systeme haben? Doch kein erwachsener, denkender Mensch!

      Blödsinn. Klickibunti ist massenkompatibel, alles andre bleibt Nischenware (zumindest, was es bisher _alternativ_ gibt). Aber das ist ja angeblich nicht da erklärte Ziel der Linuxer. Kein Problem, aber dann verschont die restlichen 95% mit dem Gerede vom besseren Linux.

      > so muss man sich, zumindest ein wenig, mit der Kommandozeile auseinandersetzen.

      Eben deswegen setzt sich Linux nicht durch. Scheint aber extrem schwer verständlich zu sein.

      > aber meine Videos encodier ich mit MEncode

      Du Armer. Schonmal einem Benutzer der bösen Systeme über die Schulter geschaut? Die klicken zwei-, dreimal mit der maus und es wird kodiert.

      > meine CDs brenne ich mit cdrecord

      Hab ich früher auch gemacht. Inzwischen bin ich dazu zu faul. Nautilus tuts auch.

      > lieber nicht mit irgendeinem überladenen GUI-Editor

      welchen überladenen meinst Du? [X]Emacs? ;-)
      Ich konfiguriere am liebsten über vernünftige GUIs.

      > aber auch er muss früher oder später mal seine Kommandos eintippen.

      Halleluja. In welcher Welt lebst Du? Ich muss unter Win _nie_ irgendwelche Kommandos eintippen. Trotzdem kann ich mit dem System effektiv arbeiten. Und frage mal Macnutzer.

      Score: 3 Von Ralph Miguel am Mo, 9. Mai 2005 um 14:16 #
      Da ich ein erfahrener User bin verwende ich für diese Tätigkeiten Klickibunti-Tools. Die einzigen Ausnahmen sind das Generieren einiger SSH-Keys und das Einrichten von hdparm auf meinen Linux-Gurken. Skripte verpacke ich in kdialog.
    Score: 3 Von Kermit am Mo, 9. Mai 2005 um 14:31 #
    Ich bin wahrlich kein Programmierprofi, aber habe beinahe täglich mit der Konvertierung von (hochaufgelösten) Bildern zu tun.

    Nun kenne ich eine Menge Mitarbeiter von mir, die (in etwa) 50 Bilder von einem Format in das andere konvertieren wollen. Zeitbedarf hierfür mehrere
    Stunden, da jedes Bild in ein Programm geladen wird, dann File -> Speichern unter oder Export -> neuen Dateinamen eingeben, Speichern drücken
    nächstes Bild.

    Macht man das auf der Kommandozeile, ist das ganze mit einer kurzen Schleife erledigt.

    Ich gebe dir schon recht, dass der größte Teil der Nutzer emails lesen, browsen und eventuell Briefe schreiben wollen, dafür ist jedes System (auch
    Linux) mit rein mausbasierenden Programmen ausgestattet. Braucht man aber (z.B. im technischen Bereich) ZUSÄTZLICH Funktionen, die diese 95 % Normuser nicht brauchen, so ist die Kommandozeile ein gutes, zeitgemäßes und effizientes Werkzeug.

    Score: 3 Von Andreas B. am Mo, 9. Mai 2005 um 14:39 #
    Linux ist auch in erster Linie nicht da, damit es die Lernfaulen der PC-Daus in Ihrer
    selbst gewählten Unmündigkeit belässt, sondern Linux ist ein Betriebssystem
    von Entwicklern für Entwickler und auch für einen ganz speziellen Nutzertyp, die es so mögen wie es ist, und wenn sie etwas stört, dann ändern sie es.

    Linux ist nicht das XYZ-Allerwelts OS .. wenn Du das nicht magst, kauf Dir einen
    Mac mit OSX.. da hast Du alles was Du forderst,

    Und vorallem, wenn ein Anwender von der Kommandozeile nichts wissen will,
    dann kann er so weiter machen wie bisher, Du kannst aber nicht Deine
    Selbstbeschränkung auf ander projezieren, das ist die Freiheit der Entscheidung,

    zur Niesche, die ist im Begriff zu wachsen :)

    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 14:57 #
      > damit es die Lernfaulen der PC-Daus in Ihrer
      > selbst gewählten Unmündigkeit belässt

      Aua, aus welchem Klassenkampfseminar bist Du denn entlaufen?
      Wer also nicht linux benutzt, ist lernfaul, dumm, unmündig. Ausgezeichnet, Heuschrecken sind sie aber nicht auch noch?

      > Linux ist ein Betriebssystem von Entwicklern für Entwickler

      Das war so vor 10, vielleicht auch noch vor 5 Jahren. Denkst Du, IBM, Novell, RH etc. stecken Geld in ein System für Entwickler? Du träumst.

      > und wenn sie etwas stört, dann ändern sie es.

      Ja, das tun Leute, die weder reale Freunde noch Familie noch sonst eine sinnvolle Beschäftigung haben. Andere schalten ihren rechner an, um zu arbeiten.

      > Linux ist nicht das XYZ-Allerwelts OS .. wenn Du das nicht magst, kauf Dir einen
      > Mac mit OSX.. da hast Du alles was Du forderst,

      Genau das werde ich tun. Offenbar ist weder die Community gewillt/in der Lage noch haben Firmen wie Novell die Resourcen, ohne Community (bzw. sparen sie lieber) Linux aus der Bastlerecke zu holen. Damit hat Linux keine Zukunft. Zeit, dauerhaft zu Mac oder Win zu wechseln.

      > zur Niesche, die ist im Begriff zu wachsen

      Nietzsche ist tot und Nischen bleiben Nischen. Als IBM im Jahr 2000 1 Mrd. Dollar in Linux steckte, schrien alle, das ist der Durchbruch auf dem Desktop. Jedes Jahr wiederholte sich dies Geschrei, doch es hat sich _nichts_ geändert. Der Marktanteil liegt nach wie vor unter 5%. Innovative Neuerungen seitens Linux sind nicht in Sicht. Fundamentale Probleme bekommt man nicht in den Griff. MS schläft nicht. Der nächste IE wird der Verbreitung von Firefox nicht förderlich sein. Und Longhorn wird sicher einige Neuerungen mit sich bringen, die für einen Großteil der Computernutzer einen echten Mehrwert darstellen. Von Mac OS X brauchen wir da gar nicht zu reden, das hat eh gegenüber Linux einige Jahre Vorsprung. Derweil wird auch in drei Jahren DnD unter Linux mal gehen und mal nicht, und wenn es mal geht, dann nicht so konsequent wie unter Mac OS X. Binärkompatibilität wird weiterhin ein Fremdwort sein, konkurrenzfähige Spiele wird es kaum für Linux geben und die HW wird immer noch nicht wirklich zufriedenstellend unterstützt werden. Linux hatte seine Chance, aber es zerlegt sich konsequent selbst.

      • Score: 3 Von Sunny am Mo, 9. Mai 2005 um 15:45 #
        Ich kann allen Beiträgen von Smeik nur zustimmen. Vor allem frag' ich mich doch, wo denn die sogenannten Widersprüche seinerseits sind? Ich hab' keine gefunden.

        Nicht, dass ich Linux und die Software drum nicht mögen würde, nein, sie gefiel mir weit über fünf Jahre sehr. Mittlerweile bin ich kurzfristig wieder bei Windows gelandet, werde mir aber als nächstes einen Mac anschaffen. Und Warum?

        - viel mangehalfte Software, kein Stück besser als unter Windows, aber auch nicht viel schlechter
        - höllisch arrogante Entwickler (gut, gibts überall), arrogante Anwender gegenüber Anfängern (sehr häufig in der *NIX-Szene vorzufinden, wer was anderes behauptet, lügt einfach), vollkommen durchgeknallte Paketmantainer verschiedener Distributionen.
        - Software-Installationen sind einfach ein Grau. Vor allem dann wenn ein Paket mal nicht für die Distribution vorliegt. (Wer jetzt mit Paketkonvertierungstools oder selber Bauen kommt, kann gerne sterben)
        - ZU VIELE Abstürze, jetzt nicht unbedingt auf Kernelebene, aber vereinzelte Programme schmieren oft ab. (Wer das nicht glaubt lese bitte die Buglisten von sauvielen KDE- und Gnomeprojekten. (und ja, das sind die wichtigen Programme die ein System für den Durchschnittsbenutzer erst anspruchsvoll machen)
        - Die grossen GUI-Systeme sind einfach zu langsam: KDE und Gnome - der teilweise zu langsame Menüaufbau ist im Vergleich zu Windows XP/2k, Mac OS X einfach ein witz. Super es gibt auch kleine tolle GUIs wie z.B. XFCE, aber damit kann nunmal der Durchschnittsbenutzer auch nix mit anfangen wenn er es nicht schon vollständig eingerichtet vor sich hat.

        Das wars erstmal im Groben. Ach ja, Identifikation fehlt auch.

        Gruss

        • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 16:03 #
          > werde mir aber als nächstes einen Mac anschaffen

          Und so wandern alle, die das Denken nicht verlernt haben (linuxneusprech: unmündige, lernfaule DAUs), zu anderen Systemen ab. ;-)

          Score: 3 Von slashme am Do, 12. Mai 2005 um 11:39 #
          hey sunny, du bist ja ganz ein cooler mit deiner unix.org-adresse (oops, es gibt gar keine unix.org mailadressen?). hast sicher den vollen durchblick und kannst uns deswegen tipps geben, wie wir es besser machen koennten.
          ohh, begnadeter, erleuchte uns blinde!
          smeik: auch vor deiner unendlichen weisheit verbeuge ich mich voller scham ueber meine - ach so unendliche - dummheit.
          btw, weisst du ueberhaupt wofuer die TLD .zm steht?
          ich wag es fast gar nicht zu erfragen, aber koennte nicht smeik==sunny sein?
        Score: 3 Von Kevin Krammer am Mo, 9. Mai 2005 um 16:43 #
        Und Longhorn wird sicher einige Neuerungen mit sich bringen

        Longhorn dürfte den aktuellen Beobachtungen nach auf HURD basieren, wird also noch ein bischen dauern bis es erhältlich ist.

        SCNR

        • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 17:12 #
          > Longhorn dürfte den aktuellen Beobachtungen nach auf HURD basieren

          Also es gab heut schon witzigere Dummsprüche. Im Gegensatz zu den GNU-Entwicklern will und muss MS mit Longhorn Geld verdienen. 1999 wurde geunkt, dass W2K nicht fertig würde. Später bei XP genauso. Dann waren sie doch halbwegs pünktlich da und alles blieb bezüglich Marktaufteilung beim alten.
          Ich sehe jedenfalls kein Linux oder sonstiges OpenSource-OS, dass Longhorn Konkurrenz machen kann. Aber ja, das will hier ja auch niemand. Linux ist besser, dass wissen wir. Dass 95% der Anwender das anders sehen, spielt keine Rolle.

          • Score: 3 Von Kevin Krammer am Mo, 9. Mai 2005 um 21:36 #
            Dachte das SCNR war Hinweis genug, aber das war ein Witz.

            Praktisch eine Extrapolation üblicher Microsofttaktik: da hat Apple eine gute Idee, gleich abkupfern.
            Da die im Moment mit einem freien Microkernel gut fahren -> braucht Longhorn auch einen.
            Welcher ist da zu haben -> Hurd

            Außerdem wird Longhorn ohnehin nicht das, was mal geplant war. Alles Goodies werden jetzt noch schnell als XP Upgrades verbraten und die echt gute Neuerung, eine komplett neue API mit maximal einem Emulator für alte Apps, wirds nicht geben.

            Die OS Entwickler bei Microsoft tun mir echt leid, die müssen weiter mit den Altlasten leben, die sie selber gar nicht mehr verbrochen haben sondern ihre Vorgänger.

            Leider scheint deren Management nur an kurzfirstiger Gewinnmaximierung interessiert zu sein, statt an langfristiger Gewinnstabilität.

            • Score: 3 Von Smeik am Di, 10. Mai 2005 um 08:03 #
              > Praktisch eine Extrapolation üblicher Microsofttaktik: da hat Apple eine gute Idee, gleich abkupfern.

              Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Sicher hat MS einiges abgekupfert, aber das machen andere schließlich auch. Oder willst DU behaupten, dass KDE sich nicht ganz zufällig an Windows orientiert?

              > Da die im Moment mit einem freien Microkernel gut fahren -> braucht Longhorn auch einen.

              Damit beweist Du, dass Du von nichts eine Ahnung hast. Von Mac OS X war noch lange nichts am Horizont zu sehen, als MS mit WinNT (also vor mehr als 10 Jahren) bereits ein System mit Microkernel auf den Markt gebracht hatte.

              > Welcher ist da zu haben -> Hurd

              Nur ein Irrer griffe auf diese Dauerbaustelle zurück.

              > Leider scheint deren Management nur an kurzfirstiger Gewinnmaximierung interessiert
              > zu sein, statt an langfristiger Gewinnstabilität.

              Sowas dachte ich früher auch mal. Schau Dir mal die Umsatz- und Gewinnentwicklung bei MS an. Dann weißt Du, dass Du Unsinn von Dir gibst.

    Score: 3 Von thomas am Mo, 9. Mai 2005 um 16:09 #
    > Aber lasst weiter das Lied von der Freiheit der Software, der Quellen und der Wahl erschallen. Bleibt in Eurer Nische und überlasst den Massenmarkt anderen.<

    Gerne.

    Denn merke: Wer nicht will, der hat schon.

    Und ganz nebenbei:
    Die Herumraunzerei der MS-ianer interessiert hier überhaupt niemanden. Führt euren Glaubenskrieg bei Heise oder sonstwo.

    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 16:16 #
      > Die Herumraunzerei der MS-ianer interessiert hier überhaupt niemanden.

      Du wirst zugeben, dass ich mich wegen mangelnder Aufmerksamkeit nicht zu beklagen brauche. ;-)
      Oder wie heißts so schön? Getroffene Hunde bellen.

      • Score: 3 Von Kevin Krammer am Mo, 9. Mai 2005 um 16:47 #
        Die meisten Poster hier dürften noch im Glauben sein, daß es hier um artikelbezogene Diskussionen geht, während es leider schon wie auf Heise nur mehr reine Trollerei ist.

        Aber wenigstens brauchbare Trollerei, man kommt durchaus auf die Idee Argumente zu posten und sei es nur für die anderen Nichttrolle.

        • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 17:20 #
          Fassen wir noch einmal zusammen:

          - viele/die meisten Linuxer halten die Shell für ein Werkzeug, dass man kennen sollte und mit dem man sich auseinandersetzen sollte
          - Windowsnutzer sind unmündig und lernfaul
          - die Vielfalt von Linux ist seine Stärke
          - denkfähige Computernutzer setzen sich mit ihrem Betriebssystem auseinander

          Herrscht bis hierher Konsens?

          ...
          ...
          ...
          ...
          ...
          Wenn ja, dann treffen alle meine Aussagen zu. Sofern nicht ein Konzern mit entsprechenden Resourcen ein eignes Linux forkt oder dergleichen, dann bleibt Linux das, was es ist: eine Randerscheinung, an der der Fortschritt vorbeigeht. Und ja, es gibt noch einen Fortschritt außerhalb der Linuxwelt. Nur muss man dazu einen Blick über den Tellerrand werfen.

          • Score: 3 Von argl am Mo, 9. Mai 2005 um 18:41 #
            > Wenn ja, dann treffen alle meine Aussagen zu. Sofern nicht ein Konzern mit entsprechenden Resourcen ein eignes Linux forkt oder dergleichen, dann bleibt Linux das, was es ist: eine Randerscheinung, an der der Fortschritt vorbeigeht. Und ja, es gibt noch einen Fortschritt außerhalb der Linuxwelt. Nur muss man dazu einen Blick über den Tellerrand werfen.

            Sorry, aber du hast keine Ahnung was da draussen in der Welt abgeht. Wenn man sich jetzt ein Linux kaufen müsste von irgendeiner Firma, die dann auch noch verspricht das ganze, wie M$, zu supporten; dann sind wir keinen Schritt weiter, null, nada.

            Es gibt Firmen, die Supporten Linux ordentlich, die sind aber nicht die zentrale Stelle für Linux-Angelegenheiten. Darum funktioniert das ganze auch. Als Vorzeigebeispiel sei jetzt einmal Canonical Ltd genannt.

            • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 20:07 #
              > dann sind wir keinen Schritt weiter, null, nada.

              Naja, Du hast offenbar voll die Ahnung, was draußen abgeht. Nehmen wir Apple als Beispiel. Die haben FreeBSD genommen und darauf Darwin aufgebaut. Das Ergebnis ist Linux um Jahre voraus.
              Eine Firma, die Linux forkt (was wegen der GPL allerdings unsinnig ist), würde ein einheitliches, in sich konsistentes System schaffen. Obwohl, da kann man dann wahrscheinlich auch gleich Solaris nehmen.

              Oder, um es von der anderen Seite zu betrachten: Die Community ist nicht in der Lage, eine Konkurrenz zu Mac oder Win aufzubauen. Dazu ist sie viel zu zerstritten, viel zu Featureverliebt und zu undiszipliniert. Linux kann durchaus Spaß machen, aber für die meisten ist es kein effektives Werkzeug.

              > die sind aber nicht die zentrale Stelle für Linux-Angelegenheiten. Darum funktioniert das ganze auch

              Genau weil es keine zentrale Stelle gibt, funktioniert es, wie es funktioniert. Mehr schlecht als recht. Nimm mal Deinen Verstand zusammen und stell Dir ein Linux vor, von dem es nur eine Distribution gibt, nur einen Desktop, Binärkompatibilität über mehrere Jahre hinweg usw. usf. Wenn Du jetzt behauptest, dieses Linux wäre schlechter als das, was wir jetzt haben, dann ist Dir nicht mehr zu helfen.

            Score: 3 Von Andreas B. am Mo, 9. Mai 2005 um 19:21 #
            ich erweitere mal den Konsens

            - Linux/*BSD ist atm noch nicht für den (lernunwilligen)-Anfänger-Desktop geeignet
            - es(Linux/(PC)BSD) ist grundsätzlich desktopgeeignet und hat Potential
            - Wer Spass am Lernen hat, dessen Lernkurve wird sehr steil verlaufen

            nebenbei der normale Windowsnutzer ist weder unmündig und lernfaul,
            aber wer seinen Windows-PC nur zum Chatten, Spielen, Mailen, Surfen und Briefeschreiben
            benutzt, hat meistens nicht die Fähigkeit wenn es bei Linux/*bsd ans problemlösen
            geht Dokumentation zu lesen und zum Rumprobieren, und zum
            C.S.M.S.B. dafür taugt Linux/*BSD auch, bei weitem mit dem gleichem Komfort wie Windows.

            Und so halbwegs zum Hauptthema zurück :
            was aber dieser Vortrag dort den Menschen - solche die lernwillig und offen
            für neues sind - nahe bringen möchte, sind die ungeahnten Möglichkeiten die sich mit der Shell ergeben, und das ist auch gut so :) .

            Und wenn Linux/*BSD ein Nischensystem bleibt, dann wird es weiterhin von einer
            grossen Anzahl von Nutzern gebraucht, "wir" Nischennutzer werden dann
            alle die World emergen und Gentooaufkleber auf unsere Kisten kleben :)

            Und jetzt die GNUisten zu verteufeln, ist der falsche Ansatz, da diese
            Leute die Grundlagen für den Erfolg von Linux gelegt haben, nebenbei
            auch die Grundlage für seine Existenz sind.

            • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 20:13 #
              > nebenbei der normale Windowsnutzer ist weder unmündig und lernfaul,

              Nun, da sind hier einige anderer Meinung. Aber egal...

              > hat meistens nicht die Fähigkeit wenn es bei Linux/*bsd ans problemlösen
              > geht Dokumentation zu lesen und zum Rumprobieren

              Nicht nur die, die nur C.S.M.S.B. wollen. Im Prinzip auch hier wieder die breite Masse.

              > C.S.M.S.B. dafür taugt Linux/*BSD auch, bei weitem mit dem gleichem Komfort wie Windows.

              Also ein S möchtest Du da bitte streichen. Es gibt ja einige wirklich nette Spiele für Linux. Das ist aber nichts gegen das Angebot für Win und selbst Mac.
              Und bei den meisten kommt zu C.S.M.S.B. noch DVDs anschauen dazu. Und ja, ich hatte schon Linuxsysteme, da funktionierte das ganz gut. Aber beim nächsten Update, anderer GraKa oder Niedrigwasser ging wieder irgendetwas nicht. Und deinterlacen kann offenbar noch kein Linux-DVD-Player. Ich bin da längst zu Windows zurückgekehrt. Da funktioniert das DVD-Abspielen bei jeder DVD tadellos inkl. Bild-/Tonsynchronisation.

              Score: 3 Von theBohemian am Di, 10. Mai 2005 um 01:09 #
              > Und wenn Linux/*BSD ein Nischensystem bleibt, dann wird es weiterhin von einer
              > grossen Anzahl von Nutzern gebraucht, "wir" Nischennutzer werden dann
              > alle die World emergen und Gentooaufkleber auf unsere Kisten kleben:)
              ROFL :)

              > Und jetzt die GNUisten zu verteufeln, ist der falsche Ansatz, da diese
              > Leute die Grundlagen für den Erfolg von Linux gelegt haben, nebenbei
              > auch die Grundlage für seine Existenz sind.
              Danke!

            Score: 3 Von schroepel am Mo, 9. Mai 2005 um 19:36 #
            @Smeik:
            Du hast dich im Forum geirrt. ...gibt mal schnell in deinen IE www.heise.de ein ...


            "Herrscht bis hierher Konsens?" ... das sollte wohl Nonsens heißen!


            @Sunny:
            Sunny == Smeik

            • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 20:00 #
              > gibt mal schnell in deinen IE www.heise.de ein ...

              Den IE7 werd ich mir evtl. anschauen, wenn ich bis dahin nicht längst Mac OS X einsetze.

              > Sunny == Smeik

              Also hier muss ich mich einfach mal verwahren. Ich muss mich nicht selbst im Forum loben. Sunny ist wer auch immer, jedenfalls nicht ich. Aber das ist schon wieder unvorstellbar, dass noch andere nicht Eure Meinung vertreten.

            Score: 3 Von Kevin Krammer am Mo, 9. Mai 2005 um 21:58 #
            viele/die meisten Linuxer halten die Shell für ein Werkzeug, dass man kennen sollte und mit dem man sich auseinandersetzen sollte

            Ich denke das stimmt.
            Das ist wie bei Autofahrern. Die, die Schaltgetriebe gute benutzen können, finden es besser als Automatik, auch wenn Automatik einfacher zu bedienen ist.

            Windowsnutzer sind unmündig und lernfaul

            Das hat, soweit ich das beurteilen kann, niemand gesagt.
            Ich kenn durchaus Windowsbenutzer die ein DNS Problem richtig als solches diagnostizieren können, was IMHO unter Windows sogar schwieriger ist.

            die Vielfalt von Linux ist seine Stärke

            Definitiv. Es gibt, vielleicht mit Ausnahme von NetBSD, nichts was auf so vielen Architekturen läuft und auch wenn das gerne übersehen ist, die Tatsache das Windows zB auch für PDAs und Smartphones bzw für Clients und Server verfügbar ist, gilt bei Microsoft selbst auch als Pluspunkt.

            denkfähige Computernutzer setzen sich mit ihrem Betriebssystem auseinander

            Ich denke man müßte da "interessierte" statt "denkfähige" nehmen, dann kann ich zustimmen.
            Per definitionem ist jeder Mensch als Mitglied der Gatting Homo Sapiens Sapiens denkfähig.

            Sofern nicht ein Konzern mit entsprechenden Resourcen ein eignes Linux forkt

            Ausgehend von der Vermutung, daß Linux in diesem Zusammenhang das ganze System und nicht nur der Kernel ist, kann ich mir nicht vorstellen, was das bringen soll.

            Alle Komponenten sind frei verfügbar aber nicht zu stark an einander gebunden. Ein interessierter Konzern könnte, müßte aber diese Komponenten nicht einsetzen.

            Und ein Fork des Kernels bringt wahrscheinlich außer mehr Arbeit keinen Unterschied.

            eine Randerscheinung, an der der Fortschritt vorbeigeht

            So Flamebait muß wirklich ned sein, der Computing Sektor ist viel zu breit gefächter für so eine pauschale Aussage.
            Ich schätze verglichen mit Linux ist zB im Sektor Supercomputercluster jedes andere Betriebsystem eine Randerscheinung.

    Score: 3 Von bla am Mo, 9. Mai 2005 um 18:36 #
    > Ja, das ist der Geist der Linux-Community. Der arme unwissende Anwender muss endlich rechtgeleitet werden, auf dass er Programme aus der Steinzeit benutzt und sich dann auch noch wissend vorkommt.

    Aha. Ich will nicht wissen, wo dein Glaube herkommt "TUI == Alt und schlecht" und "GUI == Neu modern". Ich möchte hier mal den Ausdruck verwenden den ich selbst irgendwo mal mgelesen habe, die Shell ist der Dialog-Modus des Computers. Und das stimmt auch, ist hilfreich und gerechtfertigt.

    > Die Kommandozeile ist ein Werkzeug für den Profi, und zu denen zähle ich Systemadmins, zum Teil Programmierer und das wars dann auch schon. Der Großteil der Anwender will von eine Kommandozeile nichts, aber auch gar nichts wissen. Nur geht das nicht in die Köpfe der Linuxfreaks rein.

    Linux ist immernoch ein UNIX! Man kommt mit der Kommandozeile einfach weiter als mit der GUI. Und ansonsten kann man sich kostenfrei jedes andere Programm nachinstallieren, wenn man denkt, dass einem dieses Programm weiter helfen wird als eine Shell.

    > Der Großteil der Anwender will ein in sich konsistentes System, dass durchgängig mit der Maus bedienbar ist, wo Software weitestgehend ohne Studium des Handbuches benutzt werden kann und auch die Hardware funktioniert ohne stundenlanges Googlen und durchbastelte Nächte. Und das kann Linux nicht bieten. Dazu ist es viel zu chaotisch, seien es die verschiedenen Desktops oder die dreistellige Zahl von Distributionen, die leider noch nicht mal zu sich selbst kompatibel sind.

    Ich finds zum kotzen, wenn sich andere Leute über die Auswahl aufregen! Man, man man .. Eine Lernkurve brauch das ganze, das ist normal, das ist natürlich. Jedoch hängt es vom Anwender ab, in wie weit er sich mit den Ganzen befassen will oder möchte. Wenn du viel über dein System wissen willst, dann installier die ein Gentoo .. wenn du eigentlich nur das nötigste Wissen willst, dann eben Debian.

    Kauf dir dann doch einfach einen MacOSX!?

    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 21:07 #
      > wo dein Glaube herkommt "TUI == Alt und schlecht" und "GUI == Neu modern".

      Also wenn Du an TUI als modern festhältst, dann ist die Entwicklung der letzten 20 Jahre völlig an Dir vorbeigegangen.

      > die Shell ist der Dialog-Modus des Computers

      Genau, da hast Du vollkommen recht. Die des Computers, nicht die dem Menschen entsprechende.

      > Linux ist immernoch ein UNIX!

      Was ist das denn für eine Begründung? Mac OS X ist auch ein Unix, und?

      > Man kommt mit der Kommandozeile einfach weiter als mit der GUI.

      Hoffen wir, dass Du unrecht hast. Wenn nicht, ist klar, wofür Linux gut ist.

      > Ich finds zum kotzen, wenn sich andere Leute über die Auswahl aufregen!

      Ich weiß. Ihr findet Auswahl soooooooo wichtig. Standardisierung ist was für DAUs, Lernunwillige, Windowsnutzer.

      > Eine Lernkurve brauch das ganze, das ist normal, das ist natürlich.

      Das heißt nicht, dass man nicht versuchen kann, den Lernaufwand zu reduzieren. Und genau diesen Weg gehen andere Systeme.

      > Jedoch hängt es vom Anwender ab, in wie weit er sich mit den Ganzen befassen will oder möchte.

      Als wenn der Autofahrer wissen will, wie eine Automatikschaltung funktioniert. Oder wie McNeally mal sagte: "in einem auto gibt es mehr Mikroprozessoren als in einem PC. Dennoch muss ich von keinem wissen, wie er funktioniert."

      > wenn du eigentlich nur das nötigste Wissen willst, dann eben Debian.

      Wenn Du wenigstens SuSE oder Ubuntu geschrieben hättest. Lass mal nen Normalanwender auf Debian los und beobachte ihn beim Versuch, eine DVD abzuspielen. Nein, wir wollen nicht gemein sein und diese DVD auch noch via TV-Ausgang auf dem Fernseher anschauen.

      > Kauf dir dann doch einfach einen MacOSX!?

      Des sei Dir gewiss.

      • Score: 3 Von Nolinux am Sa, 31. Dezember 2005 um 22:41 #
        Ich versuche seit 5 Jahren, als einfacher User, etwas mit Linux anzufangen. Wenn mir gesagt wird, mit meiner Hardware geht es nicht, ich soll mir neue Linux-taugliche Hardware kaufen, verliere ich die Lust. USB-Modems werden nicht mal erkannt. In allen Foren wird man arrogant und ignorant abgewatscht. Ich habe es satt! Ansonsten kann ich smeik in allen Punkten nur beipflichten. Wer den Computer nicht neu erfinden will, sollte zu Windows XP zurückkehren.
    Score: 3 Von SiO2 am Mo, 9. Mai 2005 um 18:39 #
    >Ja, das ist der Geist der Linux-Community. Der arme unwissende Anwender muss endlich rechtgeleitet >werden, auf dass er Programme aus der Steinzeit benutzt und sich dann auch noch wissend vorkommt.

    Naja, diese aussage lässt viel über deine Geistige Einstellung zu OS erkennen. Ist dir schon mal aufgefallen, das die viele "Grafische Tools" nichts andres machen als die Kommandozeilentools aufzurufen???
    Und nichts wissen wollen von der Kommandozeile??, vielleicht wissen ja die meisten gar nicht, dass man da auch effektiv(er) arbeiten kann und so kann man es denen beibringen.

    TROLLDICH

    • Score: 3 Von Smeik am Mo, 9. Mai 2005 um 20:47 #
      > das die viele "Grafische Tools" nichts andres machen als die Kommandozeilentools aufzurufen???

      Ist Dir schon mal aufgefallen, dass es um die Schnittstelle zum Nutzer ging, nicht zuu anderen Programmen?

      Score: 3 Von Sunny am Di, 10. Mai 2005 um 00:07 #
      lol, arbeiten auf der shell? bitte wie arbeitet ein standard-unix-user auf der shell? er verbringt dort keine arbeit (höchstens serveradmins oder ähnliches), der rest gammelt auf der shell rum und benennt vielleicht mal ein paar files oder liest irgendwelche daten mit sed,awk,grep aus, das wars dann schon. ich zähle hier die benutzung von programmen wie mutt, slrn, vi, emacs --nw, convert, micq, irssi nicht als arbeit. was glaubt ihr eigentlich was die tägliche arbeit von leuten, die nicht serveradmins, programmierer oder praktikanten sind, die an einem computer arbeiten, ist?
      • Score: 3 Von kiems am Di, 10. Mai 2005 um 00:50 #
        was glaubt ihr eigentlich was die tägliche arbeit von leuten, die nicht serveradmins, programmierer oder praktikanten sind, die an einem computer arbeiten, ist?

        Mal ins Blaue getippt: Den ganzen Tag im Pro-Linux-Forum rumhängen und Trollposting absetzen . . .

        • Score: 3 Von ROFL am Di, 10. Mai 2005 um 01:16 #
          ROFL!
          • Score: 3 Von pinback am Di, 10. Mai 2005 um 06:49 #
            iBook von Compaq bekommen, Windows runter weil keine Treiber-CDs vorhanden und keine Win-Lizens. Kanotix Linux draufgeknallt, 30 Minuten später online, 1 h später CDs gebrennt, 1nen Tag später alle Anwendungen, die ich unter Win kenne auch unter Linux durchgeführt.
            Wenn ihr von Suse 6.4 redet dann volle Zustimmung. Heute braucht man Win blos noch als Ersatzbetriebssystem.

            Gruß von einem Newby!

    Score: 3 Von Mario Schmidt am Di, 10. Mai 2005 um 10:46 #
    Du hast echt gar keine Ahnung von echten Anwendern. Die wollen etwas schnell und effizient getan haben, ob das mit der Maus, Linux, BSD oder Windows geht ist denen schlicht völlig egal. Spätestens wenn die mal mitbekommen, wie man mittels einer einfachen Batch Datei einen Mausschubser Job innerhalb von Sekunden statt Stunden machen kann, dann kommen die sehr schnell auch mal auf eine Komandozeile zurück. (Beispiel: Umwandlung von vielen Dokumenten in andere Formate oder Batch Druckjobs oder oder oder... So viele kann ich mir gar nicht ausdenken. Alleine wenn ich daran denke, was wir uns an Arbeit erspart haben, als wir damals beim Backup Batch Jobs zur Kontrolle der Backup Server einsetzen konnten, das waren gesparte WOCHEN und wir waren in dem Falle reine Anwender der Backup Software, nix System Admins)

    Alleine das ALT-F2 konnte mir in der Leistungsfähigkeit von KDE bisher noch kein Tool unter Windows nachmachen. Google aufmachen, ohne auch nur zur Maus greifen zu müssen ist ein SEHR elegantes und schnelles Feature. Noch dazu nur eines von vielen. Alleine wenn ich bedenke, wie oft man in den Menues nach einem Programm sucht und dann ein einfaches ALT-F2 programmname Return nutzt um dieses aufzurufen, ist oft um Längen schneller, wie jede Maus.

    Fazit:
    Jemand der Pruduktiv Arbeitet, nimmt Maus UND Tastatur, weils einfach schneller und besser geht.


    Abgesehen davon halte ich die Registry nicht gerade für eine elagante und Maus Freundliche Methode um auch das letzte aus dem System zu holen. Textdateien sind da allerdings oft auch nicht immer besser, aber zumindest leichter transportabel.

    Nur weil Windows eine bescheidene Schnittstelle auf die Kommandozeile hat, muß das für Anwender nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Windows ist mitlerweile gereift, aber da ist immer noch so einiges was verbessert werden kann. Ist bei anderen Systemen garantiert genauso, nur das ich die jetzt nicht aufzähle.

    Janus

    Score: 3 Von chewie am Di, 10. Mai 2005 um 13:49 #
    >Die Kommandozeile ist ein Werkzeug für den Profi, und zu denen zähle ich Systemadmins, zum
    >Teil Programmierer und das wars dann auch schon. Der Großteil der Anwender will von eine
    >Kommandozeile nichts, aber auch gar nichts wissen. Nur geht das nicht in die Köpfe der
    >Linuxfreaks rein.

    Ich zähle mich beileibe nicht zu den Linuxprofis / Sysadmins etc, nutze aber gerne die bash. Auf meinem Subnotebook ist es eine Freude, ständig ein x[a|e]term bereitzuhalten und Programme per "programmname" + "&" zu starten. Erspart einem das Herumfahren in K-/Gnome-Menüs, die sich schon schwertun ein paar Icons + Einträge auf einer 500Mhz-Kiste flüssig aufzubauen. Selbst bei meiner Fluxbox ist es mir manchmal zu umständlich, durch die (eigens definierten) Menüs zu navigieren.

    Man sollte sich mal darauf einlassen und den persönlichen Nutzen herausziehen - nicht gleich darauf herumhacken. Bash benutzen heißt nicht gleich, die Programme per Bash zu benutzen / bedienen und tausende von Befehlszeilen parat zu haben. Ein Firefox ist ein firefox ist ein firefox. Oder ein nedit, xine, gmplayer etc... ;)

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