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Thema: IBM setzt auf Firefox

49 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von THEReapMan am Fr, 13. Mai 2005 um 12:25 #
Gute aktion von IBM! Vieleicht werden die IBM Mitarbeiter dann auch dazu angeregt den Browser privat einzusetzen und so die verbreitung weiter zu fördern.

Jetzt liegt es an der Mozilla-Foundation den Browser auch bei der steigenden Popularität attraktiv und vor allem sicher zu halten. Aber ich glaub die haben das gut im griff.

Und 22% Marktanteil in Deutschland find ich schon ganz schön ordentlich für einen jungen Browser.

Markus

Score: 3 Von fkjldösa am Fr, 13. Mai 2005 um 12:38 #
Heute ist Freitag und das ist das Ende von Microsoft.
  • Score: 3 Von XPerte am Fr, 13. Mai 2005 um 12:42 #
    Und das noch am Freitag dem 13.
    Ist das jetzt schlecht fuer Microsoft oder Firefox...?
    Score: 3 Von m0nk am Sa, 14. Mai 2005 um 09:51 #
    Big Blue kann rumzappeln so viel wollen.
    Sobald Bigger Blue mal wieder ein lukratives Geschäft vorschlägt, werden sie OS links liegen lassen.
    Marktstrategie, Leute, Marktstrategie und kein Idealismus... -_-
Score: 3 Von XPerte am Fr, 13. Mai 2005 um 12:40 #
Mal sehen, ob sdas auch langfristig was wird. Microsoft wird den IE7 sicherlich entsprechend promoten. Ein Browser, der sich an den Standard haelt und auf mehreren Betriebssystemen existiert ist nicht gut fuer das proprietaere Geschaeft.

Zum zweiten wird es davon abhaengen, ob die Firefox-Leute ihre Bugs aus weiterhin schnell geflickt kriegen und den Browser schlank halten.

  • Score: 3 Von iGEL am Fr, 13. Mai 2005 um 13:02 #
    Moin!

    Wenn es Microsoft tatsächlich schafft, den IE 7 sicher und Standardkonform hinzubekommen, ist es mir recht egal, welchen Browser die anderen verwenden. Allerdings glaube ich kaum, dass es soweit kommt, der Firefox legt ja in Sachen standardkonformität wieder vor. Auch die Rendergeschwindigkeit kam mir bei ersten Test (unter Windows) deutlich verbessert vor. Ich gehe also davon aus, dass der Firefox auch weiterhin der beliebteste Browser derer, die sich auskennen, bleit.

    iGEL

    • Score: 3 Von XPerte am Fr, 13. Mai 2005 um 14:02 #
      Sicherer wird der IE7 bestimmt werden. Firefox ist auch nicht "sicher". Standardkonform wird er in weiten teilen wohl auch sein... aber trotzdem noch genug "Extras" mitbringen, damit die Plattformabhaenigkeit bleibt. Microsoft waere betriebswirtschaftlich dumm, wenn sie nicht mehr proprietaer waeren. Man macht das heute nur etwas dezenter.
      Score: 3 Von Molinman am Fr, 13. Mai 2005 um 17:42 #
      VORSICHT!! ICH kenn mich hier am ALLERBESTEN AUS und benutze Opera 8.0.
      Aber Firefox is auch net schlecht, vor allem, weil er NET M$ is.
      Oh Gott, diese Betonung von "NET" erinnert mich an ".NET". Schnell weg damit, also:
      [...]weil er NICHT M$ is.
      Score: 3 Von Robert Tulke am So, 15. Mai 2005 um 01:33 #
      Mal im ernst, Du glaubst nicht wirklich das MS es schafft irgendwas sicher zu bekommen oder? - Hey seid wieviel Jahren gibt es diese Firma? - und Seit wieviel Jahren Produzieren sie unsichere, schlecht programmierte Programme?


    Score: 3 Von bigdino am Fr, 13. Mai 2005 um 13:11 #
    Erstmal müssen die ihren IE überhaupt fertighaben!

    Ich könnte mir aber auch gut vorstellen daß dieser nur wieder eine Vaporware ist wie MS-DOS5 seinerzeit.
    Bloß gut daß man damit niemanden vom Kauf abhalten kann da Firefox nix kostet...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vaporware

    • Score: 3 Von Sebalin am Sa, 14. Mai 2005 um 15:01 #
      "Eines der bekanntesten Beispiele für Vaporware ist der freie Kernel GNU Hurd, der seit dem Beginn seiner Entwicklung im Jahre 1990 "nächstes Jahr" erscheint."

      http://de.wikipedia.org/wiki/Vaporware

    Score: 3 Von theile am Fr, 13. Mai 2005 um 14:32 #
    Naja, ich denke IBM macht das auch um MS einen reinzuwürgen. IBM versteht sich als Service-Dienstleister. Das heißt sie verkaufen Dir was Du haben möchtest, egal ob Windows oder Linux, hauptsache Du kaufst bei IBM. Da sie also mehrere Plattformen warten müssen, ist es eine Kostenersparnis nur noch einen "Standardbrowser" zu empfehlen bzw. nur noch dafür einen Help-Desk anzubieten.

    Ich denke IBM denkt da rein an die Kosten, was ich auch verstehen kann.

    theile

    Score: 3 Von abc am Fr, 13. Mai 2005 um 14:55 #
    eine Sache stört mich: Popups, die zur Aktivierung von ActiveX animieren sollen oder auf sog. Laufzeitfehler hinweisen. Das ist nicht gut.
    Aber besser als Bugbuster Konqueror ist das doch noch.
    Auch bei Firefox gibt es ein nerviges Popup: dann, wenn FF die Seite nicht laden kann. Na ja, nicht ganz so nervig.
Score: 3 Von RMS am Fr, 13. Mai 2005 um 12:43 #
nur einen Tag ist die Entdeckung der letzten schwerwiegenden Bugs her (http://www.pro-linux.de/news/2005/8136.html) und jetzt wird schon wieder gehyped? Ich wäre sehr vorsichtig beim Deployen von Firefox, da bekanntlich quelloffene Software unsicherer ist. Ich warte lieber noch IE7 ab, bevor ich mir eine Meinung bild. Sicherheitsmässig ist momentan ausgeglichen.
  • Score: 3 Von shntrhhnsd am Fr, 13. Mai 2005 um 12:45 #
    Einigermaßen ausgeglichen ist wenn 40% Firefox, 40% IE und 20% Konqueror, Opera und Co.
    Score: 3 Von August Meier am Fr, 13. Mai 2005 um 12:48 #
    Hallo!

    >>Ich warte lieber noch IE7 ab, bevor ich mir eine Meinung bild...

    Glaubst Du wirklich, dass MS den IE7 für Linux rausbringen wird? - dann träum 'mal schön weiter - aber halt.. vielleicht hast Du Dich ja auch im Forum geirrt... ;-)

    Freundliche Grüsse

    August Meier

    Score: 3 Von Christian am Fr, 13. Mai 2005 um 12:56 #
    > nur einen Tag ist die Entdeckung der letzten schwerwiegenden
    > Bugs her (http://www.pro-linux.de/news/2005/8136.html) und
    > jetzt wird schon wieder gehyped?

    Das Paketmanagement meiner Distribution hat mir bereits gestern Firefox 1.0.4 installiert. So lange kann ich also nicht verwundbar gewesen sein. Es hat nie jemand beihauptet, dass es nie Sicherheitslücken geben wird, der Trick dabei ist sie schnell wieder zu schließen.

    > Ich wäre sehr vorsichtig beim Deployen von Firefox, da bekanntlich
    > quelloffene Software unsicherer ist.

    Interessante Aussage...
    Ich behaupte das Gegenteil.

    > Ich warte lieber noch IE7 ab, bevor ich mir eine Meinung bild.

    Und ich warte auf Windows 2150 bevor ich meinen Rechner wieder anmache, vielleicht kann man das vernünftig gebrauchen.

    > Sicherheitsmässig ist momentan ausgeglichen.

    Da habe ich so meine Zweifel dran.

    • Score: 3 Von Kai F. Lahmann am Fr, 13. Mai 2005 um 17:24 #
      > Das Paketmanagement meiner Distribution hat mir bereits gestern Firefox 1.0.4 installiert.

      da war aber einer langsam ;)
      Bei ubuntu war das Update (hier ein gefixter 1.0.2) schon vor der Meldung da.

    Score: 3 Von einem Absender am Fr, 13. Mai 2005 um 13:00 #
    > nur einen Tag ist die Entdeckung der letzten schwerwiegenden Bugs her?

    Hä? Einen Tag ist die Behebung eines vor 4-5 Tagen öffentlich gewordenen Bugs her, der aber praktisch schon am Tag des Bekanntwerdens unschädlich gemacht wurde, meinst du wohl.

    > Sicherheitsmässig ist momentan ausgeglichen.

    Da Microsoft ja auch dafür bekannt die ständig neuen ultrakritischen Bugs innerhalb weniger Tage zu beheben?

    > da bekanntlich quelloffene Software unsicherer ist

    Au ja. Beim Linux-Kernel ist gestern ein Buffer Overflow bekannt geworden, hab ich bei Heise gelesen. Das wäre aber nur besorgniserregend, wenn nicht schon im gleichen Artikel gestanden hätte, dass dieser Fehler bereits behoben wurde.

    Besorgniserregend ist eher, wenn man erst Wochen später von einem Fix bei Heise liest. So wie bei manch "sicherem", da nicht quelloffenen Betriebssystem.

    Score: 3 Von Ruediger am Fr, 13. Mai 2005 um 13:01 #
    Soweit ich weiß, ist quelloffene Software sicherheitstechnisch besser.
    • Score: 3 Von soriac am Fr, 13. Mai 2005 um 13:22 #
      Das kann man so nicht stehenlassen, quelloffen macht eine Software nicht automatisch sicherer. Es ist bei OSS jedoch eine bedeutend bessere Möglichkeit vorhanden, dass auch Nicht-Entwickler der entsprechenden Software auf Fehlersuche gehen können (und auch meist machen, btw)

      PS: genau das scheint nämlich meiner Meinung nach in letzter Zeit zu passieren, ich glaube auch nach dem letzten Fehler im Kernel nicht, dass der Kernel schlechter geworden ist, es wird nur intensiver gesucht und gefunden
      PPS: und das ist auch gut so! ;-)

      • Score: 3 Von gerd am Fr, 13. Mai 2005 um 14:11 #
        Kann man zum Teil auch durch entsprechende Tools austomatisieren. Die Fehlersucher werden auch immer besser.
        Score: 3 Von einem Absender am Fr, 13. Mai 2005 um 14:33 #
        Manche Projekte, wie z.B. Mozilla[1], belohnen Entdecker kritischer Bugs ja auch mit netten Summen. Im Falle Mozillas $500 pro Bug. Also eine offensive Herangehensweise, die Leute motivieren soll, mehr und mehr Bugs zu finden um die Programme sicherer zu machen. Viele der in den letzten Monaten gefundenen und von Heise-Trolls hochgejubelten Bugs sind gerade wegen diesem Bug-Bounty-Programm gefunden worden.

        1: Mozilla Bug Bounty

Score: 3 Von G. W. am Fr, 13. Mai 2005 um 13:16 #
Firefox - ein sehr netter Browser, die in letzter Zeit tatsächlich etwas gehäuften Sicherheitsprobleme sind so tragisch nun auch wieder nicht, weil sich gezeigt hat, dass sie ausreichend schnell korrigiert werden. Gute Ausgewogenheit von Features und eine trotzdem übersichtliche Oberfläche, verfügbar für viele Plattformen - alles wunderbar.

Aber ist er deswegen für den Unternehmenseinsatz geeignet? Der Arbeitsspeicherverbrauch ist astronomisch, da wird der eine oder andere Rechner, der in manchem Unternehmen rumsteht, an seine Grenzen stoßen. Und die Administrierbarkeit: Unter Windows nutzt er die Registrierungsdatenbank nicht, unter Linux und UNIX nutzt er gconf nicht - welcher Administrator will sich das antun?

Supportaufwand: Weil er weder die Registrierungsdatenbank noch gconf nutzt, kann nicht einfach mal eben per Schalter für tausende von Arbeitsplätzen die Möglichkeit, Erweiterungen zu installieren, deaktiviert werden. Also installieren sich die Mitarbeiter während der Arbeitszeit irgendwelche Erweiterungen, und das ist die Hürde. Erweiterungen verursachen ständig Probleme, ein Beispiel von unzähligen:

http://winfuture.de/news,20405.html

Viele dieser Probleme können nur durch das Löschen des Profils gelöst werden. Diese Aufgabe muss für einen Administrator die Hölle sein, weil es kaum automatisierbar ist. Den Mitarbeitern ist diese Aufgabe nicht zuzumuten, die brauchen einen Browser, der funktioniert und keinen, der gehegt und gepflegt und gefüttert und versorgt werden will.

Na immerhin haben die Entwickler eingesehen, dass sie unter Windows den Windows Installer nutzen müssen, um überhaupt ernst genommen zu werden. Dagegen hatten sie sich jahrelang gewehrt und ihren selbstgebastelten, nicht netzwerkfähigen Installer verteidigt - damit ist zum Glück Schluss mit der Version 1.1.

Übrigens: Der bisherige selbstgestrickte Installer nutzt im Gegensatz zum eigentlichen Browser die Registrierungsdatenbank sehr wohl, so intensiv sogar, dass er Leichen zurücklässt. Einfach mal Firefox 1.0.3 installieren und dann 1.0.4 drüberinstallieren -> 1.0.3 bleibt stehen und kann nicht über das GUI, sondern nur direkt mit regedit entfernt werden. Inakzeptabel. Das hätte der Windows Installer von selbst aufgelöst!

Unter Linux ist es auch nicht besser: Da haben sich die Entwickler etwas besonders fieses einfallen lassen und den für Windows geschriebenen selbstgestrickten Installer portiert. Haben die noch alle Tassen im Schrank? Wie wäre es mit guten netzwerkfähigen LSB-konformen RPMs? Nach der jetzigen Lage ist man mehr oder weniger auf Pakete vom Distributor angewiesen. Und erzählt nichts vom Selberkompilieren, sowas nimmt kein Mensch ernst.

PS: Bevor mir hier irgendwas unterstellt wird, für meinen Privatrechner ist Firefox das Maß der Dinge, und zwar unter Linux.

  • Score: 3 Von Gunni am Fr, 13. Mai 2005 um 13:30 #
    Viele dieser Probleme können nur durch das Löschen des Profils gelöst werden. Diese Aufgabe muss für einen Administrator die Hölle sein, weil es kaum automatisierbar ist. Den Mitarbeitern ist diese Aufgabe nicht zuzumuten, die brauchen einen Browser, der funktioniert und keinen, der gehegt und gepflegt und gefüttert und versorgt werden will.

    In den meisten Unternehmen liegen die Profile der Mitarbeiter sowieso auf einem Server, und dort kann man sehr schnell die Einstellungen für ALLE ändern.

    • Score: 3 Von G. W. am Fr, 13. Mai 2005 um 13:40 #
      > In den meisten Unternehmen liegen die
      > Profile der Mitarbeiter sowieso auf
      > einem Server, und dort kann man sehr
      > schnell die Einstellungen für ALLE ändern.

      Ach ja, wie denn? Mit einem eigens zu schreibenden Perl-Skript? Irgendwie geht das sicher, aber nicht mit regedit, wie die meisten mausschubsenden Administratoren es gewohnt sind. Und das ist ein Kostenfaktor, denn regedit-Administratoren sind billiger.

    Score: 3 Von anonymous am Fr, 13. Mai 2005 um 13:47 #
    "Unter Linux ist es auch nicht besser: Da haben sich die Entwickler etwas besonders fieses einfallen lassen und den für Windows geschriebenen selbstgestrickten Installer portiert. Haben die noch alle Tassen im Schrank? Wie wäre es mit guten netzwerkfähigen LSB-konformen RPMs? Nach der jetzigen Lage ist man mehr oder weniger auf Pakete vom Distributor angewiesen. Und erzählt nichts vom Selberkompilieren, sowas nimmt kein Mensch ernst."

    Ehrlich gesagt für Programme, die "außerhalb" der eigentlichen Distribution installiert werden mag ich RPM überhaupt nicht.
    Dieser "selbstgestrickten Installer" ist deiner Meinung nach vielleicht nicht besonders toll, aber ich wiederum mag ihn. Einfach Pfad eingeben, Komponenten auswählen, Weiter Klicken und los gehts.
    So gibt es nämlich keine Konflikte, ungelöste Abhängigkeiten oder sonstwas wie bei RPM.

    • Score: 3 Von G. W. am Fr, 13. Mai 2005 um 17:39 #
      > Ehrlich gesagt für Programme, die "außerhalb"
      > der eigentlichen Distribution installiert
      > werden mag ich RPM überhaupt nicht.
      > Dieser "selbstgestrickten Installer" ist deiner
      > Meinung nach vielleicht nicht besonders toll, aber
      > ich wiederum mag ihn.

      Man merkt sehr deutlich, dass Du Dich hier auf Einzelrechner beziehst, wie man sie bei Lieschen Müller zuhause findet. Ich bezweifle, dass bei IBM mit Einzelrechnern gearbeitet wird.

      > Einfach Pfad eingeben, Komponenten auswählen,
      > Weiter Klicken und los gehts.

      In Netzwerken mit > 100 Arbeitsplätze weiß man die "nervige" Registrierungsdatenbank" oder "nervige" Abhängigkeits-Fehlermeldungen sehr schnell zu schätzen, die sind nämlich Gold wert und sparen bares Geld in der Administration. Aber das ist wahrscheinlich nicht der richtige Platz hier. Die, die es wissen müssen, wissen es sowieso.

      > So gibt es nämlich keine Konflikte, ungelöste
      > Abhängigkeiten oder sonstwas wie bei RPM.

      Wenn alle Voraussetzungen zum Betrieb eines Programms erfüllt sind, dann gibt es keine ungelösten Abhängigkeiten.

    Score: 3 Von einem Absender am Fr, 13. Mai 2005 um 14:44 #
    Es gibt schon irgendein Deployment-Tool für Firefox (und Thunderbird?) um viele Installationen leichter zu installieren/verwalten. Vielleicht nutzt IBM das. Aber IBM beschäftigt ja auch einige Mozilla/Firefox-Entwickler, vielleicht haben die was auf IBM zugeschnittenes gebastelt. Irgendwas werden die auf jeden Fall nutzen, um die 300.000 Installationen zu verwalten. ;-)

    Mit den neuen MSI-Paketen wird das aber glaub ich jetzt auch vereinfacht (zumindest unter Windows). Auf jeden Fall haben die Entwickler Unternehmenseinsatz auf ihrem Radar.

    Score: 3 Von thomas001 am Fr, 13. Mai 2005 um 15:22 #
    gconf? der Konfigurationsstandard fuer *nix systeme? is klar ne...warum tun sich admins apache,mysql,..,kde,pam,...usw an? gconf nutzen die alle nicht.
    IE nutzt genausoviel Speicher, faellt nur keinem auf, da der eigentliche Kern mit dem OS geladen wird und somit nicht extra angezeigt.
    Also wenn man global in /usr erweiterungen installiert haben die nicht dann alle user? interessant...
    Fuer fehlerhafte 3rd party software kann ja nun auch firefox nix...vll kann man das lokale installieren von erweiterungen ja irgendwie unterbinden, will aber nix falsches sagen
    Was du an der Installation meckerst ist mir echt zu hoch, ich kenne keine mainstream distri die firefox nicht packt, wozu installer nehmen?
    • Score: 3 Von G. W. am Fr, 13. Mai 2005 um 17:49 #
      > gconf? der Konfigurationsstandard fuer
      > *nix systeme? is klar ne...warum tun sich
      > admins apache,mysql,..,kde,pam,...usw an?
      > gconf nutzen die alle nicht.

      Apache und MySQL findet man nicht auf Desktops, die haben ihre Konfigurationsdateien dort, wo die Mitarbeiter sowieso nichts zerschießen können, weil sie keine Schreibrechte haben. KDE ist in wirklich großen Unternehmensnetzwerken tatsächlich recht unbeliebt, weil er kaum wartbar ist, wenn es um Lockdown geht. Dafür eignet er sich gut für Einzelrechner, genau wie Firefox.

      > IE nutzt genausoviel Speicher, faellt nur
      > keinem auf, da der eigentliche Kern mit dem
      > OS geladen wird und somit nicht extra angezeigt.

      Dies lässt sich nicht beweisen und selbst wenn es so wäre, könnte ich mir dadurch keinen Hardware-Neukauf sparen, weil der IE eben sowieso einfach da ist. Daran ist nichts zu ändern, begründet dies, sich einen zweiten Speicherfresser dazuzuinstallieren? Nein.

      > Also wenn man global in /usr erweiterungen
      > installiert haben die nicht dann alle user?
      > interessant...

      Off-Topic-Beitrag, der bewusst am Thema vorbeiführt. Wenn Erweiterungen global installiert wurden, dann können die Mitarbeiter sich ihre Profile immer noch mit privaten Erweiterungen zerschießen, so dass der Browser nicht mehr startet.

      > Fuer fehlerhafte 3rd party software kann
      > ja nun auch firefox nix...

      Doch, er kann was dafür, dass sich deren Installation nicht vernünftig unterbinden lässt.

      > Was du an der Installation meckerst ist mir
      > echt zu hoch, ich kenne keine mainstream distri
      > die firefox nicht packt, wozu installer nehmen?

      In dem Punkt hast Du recht, man sollte bei den Distributions-Paketen bleiben. Dann hat man auch eine bessere Wartbarkeit. Novell hat in seinem Linux-Desktop Firefox mit ein paar Patches drin, so dass man ein bisschen Lockdown mit gconf machen kann, das ginge bei der Vanilla-Version nicht mehr. Red Hat wahrscheinlich ebenfalls.

    Score: 3 Von fuffy am Fr, 13. Mai 2005 um 19:42 #
    > Das hätte der Windows Installer von selbst aufgelöst!
    Das bezweifle ich. Die MSI-Pakete jedenfalls, welche Visual Studio erzeugt, zwingen den Benutzer erst einmal, die alte Version selbst über die Systemsteuerung zu deinstallieren.
    Score: 3 Von Attrappe am Sa, 14. Mai 2005 um 03:28 #
    In puncto portierter Linux-Installer ist "Besserung" in Sicht: es wurde bereits angekündigt, dass langfristig geplant ist, den Linux-Firefox analog zur Windows-Installer-Version standardmäßig als RPM verfügbar zu machen. Dass das allerdings ähnliche Aufschreie (vergleichbar denjenigen, die entstanden, als man einerseites die GTK-Builds abgeschafft hat und andererseits die ZIP-Builds durch Installer ersetzt hat) aufseiten derjenigen geben wird, die keine RPM-basierte Distributionen einsetzen, dürfte jetzt schon feststehen.

    PS. Privat nutze ich Firefox aus genau den genannten Gründen des Speicherhungers und der allgemeinen Performance wegen nicht. Man muss nur mal versuchen, in schneller Reihenfolge mehrere Links anzuklicken - das ist hier schlicht nicht möglich, weil der Browser sich ein paar Sekunden Zeit lässt, bis er einen Reiter geöffnet hat - und erst danach lässt sich wieder etwas anklicken.

Score: 3 Von brum am Fr, 13. Mai 2005 um 13:28 #
ich bin z.zt im adminraum einer jeden von uns bekannte firma.
hier läuft u.a. auf eine der wenigen win-kisten firefox, weil der ms-ie mit der benötigten anwendung nicht funktionier ...
  • Score: 3 Von G. W. am Fr, 13. Mai 2005 um 13:35 #
    Das ist erfreulich, weil es beweist, dass diese konkrete Webanwendung wahrscheinlich W3C-konform ist, jedoch sind viele andere Webanwendungen dies nicht, und da nützt ein standardkonformer Browser unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten recht wenig, wenn man erstmal für Unsummen die Webanwendungen umstricken müsste.

    Dies ist keine Gutheißung nicht standardkonformer Webanwendungen, sondern eine Zusammenfassung von Gegebenheiten, die einfach so sind. Für neue Investitionen sollte natürlich jeder darauf achten, dass alles schön W3C-konform ist und gleichzeitig auch im IE funktioniert - so wäre die Investition am sichersten angelegt.

    Score: 3 Von Tim am Fr, 13. Mai 2005 um 16:25 #
    http://de.wikipedia.org/wiki/Standart
Score: 3 Von subart am Fr, 13. Mai 2005 um 16:36 #
Nur mal so am Rande.

Zitat: "Der IT-Riese will die Abhängigkeit von Produkten aus dem Hause Microsoft verringern"

Auf der anderen Seite liefert IBM die CPU für die neue Xbox 360, die ja bekanntlich von Microsoft ist.
"CPU with three IBM PowerPC 3.2Ghz cores"

schöne Feiertage

  • Score: 3 Von Volker am Fr, 13. Mai 2005 um 16:52 #
    IBM will Geld verdienen und deshalb ist es wohl höchst unwarscheinlich, dass sie sich so einen Auftrag aus ideologischen Gründen durch die Lappen gehen lassen.

    IBMs Software- bzw Diensleistungssparte hat wohl kaum was mit ihrem Hardwaregeschäft zu tun.
    Und IBM dürfte es eigentlich gerade recht sein, wenn die PPCs am Markt wieder größere Bedeutung bekommen.
    Immerhin sind sie die einzigen, die PPCs für den HighEnd-Sektor produzieren. Motorola bzw Freescale spielt dort ja schon seit ner Weile nurnoch die zweite Geige.

mehr ibm
Score: 3 Von killerap am Fr, 13. Mai 2005 um 23:14 #
wen interessiert denn noch ibm? selber bekommen die nix mehr gebacken bei solchen unfähigen leute.
weg mit den ibm pennern
Score: 3 Von Superomega am Sa, 14. Mai 2005 um 19:02 #
Unter Windows habe ich leider keine Alternative, da benutze ich mittlerweile meistens den Firefox. Den IE aufgrund der fehlenden Usability gar nicht mehr.
Aber unter Linux ist mir der Konqueror der liebste Browser. Er ist perfekt in das System von KDE integriert und bietet einfach Features, die ich nicht mehr missen möchte. Mit den Features der KHTML-Rendering-Engine kann ich mich ungestört auf den Content der Websites konzentrieren.

1) Tabbed Browsing (wünschen würde ich mir noch, daß ich die Tab-Position einfach mit der Maus verschieben kann.
2) Das Lesezeichenhandling ist perfekt. Auf der linken Seite kann ich meine Toolbaar total simpel aus- und einblenden, Aber ich kann auch auf andere Toolbars umschalten, z.B. Dateisystem oder Geräte. Außerdem kann ich die Toobars gleichzeitig anzeigen lassen.
3) Ich kann auf jedem Tab individuell die Anzeige der Website splitten, gerade beim Lesen von technischen Dokus oder sehr langen Texten brauche ich das oft.
4) Die Integration von KPDF finde ich auch (fast - finde das Zoomen noch nicht perfekt gelöst) super. Der AdobeReader ist mir etwas zu altbacken, seine Features brauche ich halt nicht.
5) Sehr wichtig Popup-Blocking (aber ist außer im IE eh schon Standard)
6) Ich kann die Anzeige von Flash-Objekten auf Domain-Ebene verbieten. Das finde ich geil, weil mich diese verdammte Flash-Werbung wahnsinnig macht. So wird hier das scrollen der Website per Mausrad gestoppt usw. Nun sage ich Good-Bye-Flash-Bullshit!
7) Total super-scharf ist außerdem die Möglichkeit die Animation von Gifs so einzustellen, daß beim Aufruf einer Seite der erste Loop durchlaufen wird, und dann hält die Animation an. Jetzt blinkt einfach nichts mehr.
8) Die meistens sehr gut funktionierende Archivier-Funktion (.war) von Websites brauche ich oft und finde ich auch sehr genial.

Bestimmt gibt es noch mehr Funktionen, die toll sind und ich noch nicht entdeckt habe. Ich habe großen Respekt vor den Entwickern von KHTML und Konqueror. Mich ärgert es, daß sie so von verschiedenen Seiten mit den Füßen getreten werden. Hi, diese fleißigen und nicht dummen Leute arbeiten in ihrer Freizeit an diesen tollen Features. Sie versuchen ihre besten Ideen mit großem Idealismus umzusetzen.
Was glaubt Ihr, daß sie empfinden, wenn sie nun öffentlich von Firmen wie IBM verarscht werden, oder als unfähig dargestellt werde den Code von IBM wiederzuverwenden. Eine bessere Zusammenarbeit und auch Vergütung seitens IBM wäre hier schon wünschenswert, da die Firma ja Geld mit dem KnowHow des KHTML-Teams scheffelt.
Aber das ist ein anderes Thema und eigentlich nicht Gegenstand meiner mail.

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