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Fr, 20. Mai 2005, 12:45

Software::Grafik

F-Spot 0.0.12 von Larry Ewing

Der bekannte Schöpfer des allgegenwärtigen Tux, Larry Ewing, hat eine die neue Applikation F-Spot für das Management der eigenen Bildersammlung auf dem GNOME-Desktop veröffentlicht.
Von ThomasS

F-Spot ist von Larry Ewing in C# unter Mono und GTK# geschrieben und kann trotz des sehr frühen Entwicklungsstadiums schon auf eine umfangreiche Funktionalität setzen. Gegenwärtig unterstützt das Programm den Import, Export und den Druck von Bildmaterialien. Darüberhinaus verfügt F-Spot über eine fortgeschrittene Funktion zum Sortieren digitalisierter Bilder. Ebenso besitzt F-Spot auch schon Funktionen, die das Verteilen von Bildern in Verbindung mit einem kostenlosen Flickr-Account übers Internet erlauben. Erste Tests von Andy Channelle auf Newsforge zeigen, dass sich F-Spot im gegenwärtigen Entwicklungsstadium zwar noch nicht mit dem Funktionsumfang etablierter Programme wie Apples iPhoto oder Googles Picasa messen kann. Dennoch zeigen seine Tests auf einem Athlon 2500+ mit 256 MB RAM, dass F-Spot beispielsweise im Vergleich mit der Konkurrenz bei der Navigation durch eine riesige Bildersammlung durchaus ebenbürtig ist.

In dem Fazit seines Tests kommt Channelle zu dem Schluss, dass die ersten Versionen von F-Spot auf Grund seiner guten Navigationstools und der Integration mit Flickr schon überraschend fit für den alltäglichen Gebrauch ist. Allerdings hat die Abhängigkeit von Mono auch eine deutliche Schattenseite, da gerade Nutzer älterer Distributionen beim Versuch der Installation nur allzu schnell in einer "Abhängigkeiten-Hölle" zu versinken drohen. Daher scheint gegenwärtig die F-Spot-Installation, wenn man nicht Nutzer von SUSE 9.3 oder Ubuntu ist, ein verwickeltes Abenteuer zu sein. Im Vergleich zum Open-Source-Konkurrenten KimDaBa kann F-Spot für Channelle schon auf Grund seiner größeren Benutzerfreundlichkeit punkten.

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