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Do, 26. Mai 2005, 22:09

Unternehmen

EU finanziert FLOSSWorld-Studie

Eine bis zum Ende April 2007 laufende Studie soll den Einsatz und die Verwendung sowie den Einfluß freier Software in Europa untersuchen.

Bisher liegen nur wenige empirische Daten zu dem Thema vor, heißt es in dem Projektüberblick. Die früheren Programme FLOSS und FLOSSPOLS haben einige Wissenslücken über FLOSS (Free/Libre/Open Source Software) geschlossen, waren jedoch auf Europa begrenzt. Die neue Studie soll weltweite Untersuchungen anstellen.

FLOSSWorld soll zum einen »Europas führende Rolle« bei der Studie des freien Software-Phänomens stärken. Es soll Europa in ein globales Netz von Forschern und Entscheidern einbinden. Außerdem soll es die globale Wahrnehmung des Einflusses freier Software auf Entwicklung, Industrie, Bildung, Standards und e-Government erhöhen.

Die FLOSSWorld-Studie schließt die Regionen Ostasien (mit mindestens drei chinesischen Provinzen), Südasien mit Malaysia und mindestens drei indischen Bundesstaaten, Afrika (Südafrika), Südosteuropa (Bulgarien und Kroatien) und Lateinamerika (Argentinien, Brasilien) mit ein. Beobachter und externe Teilnehmer sollen aus weiteren Ländern hinzukommen.

Der Verantwortliche für die Studie, Rishab Aiyer Ghosh von der Universität Maastricht, erwartet, daß die Studie großen Einfluß auf zukünftige Entscheidungen haben wird. Die Vorgängerstudie FLOSS habe nicht nur den Begriff FLOSS geprägt, sondern sei in zwei Jahren auch über 300.000 Mal heruntergeladen worden. Die EU fördert die Studie mit 663.000 EUR.

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