Sound-Engine man installieren muss, könnte man das Ding wohl nutzen. Ma ja, wenn das ein halbwegs professionelles Programm ist, wird es den ganzen Schlunz mitliefern. Ist ja eine Zumutung unter Linux. Man sollte sich endlich auf einen Standard einigen. Und wenn die Krücke dabei drauf geht.
uhhh die wahl is ja echt schwer alsa oder oss(deprecated)
mag ja sein das das neue karten nich mehr unter oss tun warum steht da eigendlich was von veralted dran
und dazu kommt noch das alsa abwaertskompatiebel is zu oss und sogar das alle programme die ich kenne die sound haben koennen auch oss von daher ises sogar noch egal was man nimmt
Bei mir hat die GLX Version auch keinen Sound, im Gegensatz zu der SDL Version... Egal, ich hab das Spiel schon heute Nachmittag entdeckt, zwar etwas langsamer als Cube, aber da dieses auch schon über nen Jahr alt ist endlich mal wieder etwas neues für Linux, was auch potential hat.
> Einhergehend mit dem Spielprinzip, welches deutliche Gewaltdarstellungen enthÀlt, wÀchst die Skepsis Ìber eine mögliche Indizierung. > Die Lizenz - in diesem Falle die GPL - ermöglicht zwar die unbegrenzte Verbreitung Ìber das Internet, allerdings könnte eine Indizierung > ein Problem fÌr in Deutschland erhÀltliche Distributionen darstellen. (Gottfried Hofmann/RvB)
An diesem Beispiel sieht man doch mal wieder, dass die Indizierung nicht funktionieren kann in einer von OSS berherrschten Softwarelandschaft. Was wir brauchen sind Herstellungsverbote von gewaltverherrlichenden Spielen wie diesem, die nicht nur in Deutschland sondern durch entsprechende Abkommen auch international durchgesetzt werden können und diesem Treiben ein Ende bereitet. Denn solche Spiele schÀdigen unsere Jugend und fÌhren zu massiv erhöhter Gewaltbereitschaft. Und das ist kein MÀrchen wie manche Spieler immer wieder behaupten sondern hautnah in deutschen Schulen zu erleben. Jeder der sich an der Herstellung und Distribution beteiligt leistet hier direkt einen Beitrag zu AmoklÀufen wie dem in Erfurt... Das schlimmste ist aber, das ein als fÌr mich bisher als "seriös" geltendes Newsportal wie Pro-Linux sich an dieser Hetzjagd gegen die Moral beteiligt. Das ist fÌr mich als aufrechter Christenmensch untragbar und deswegen werde ich diese Seite durch meine Besuche nicht mehr unterstÌtzen!
Auch wenn Du meine Antwort durch den angekündigten Besuchsstopp nicht mehr lesen wirst. Vorab: Ich selbst bin kein großer Freund von simplen Ballerspielen und es ist sicherlich nicht unproblematisch solche in die Hände von Kindern zu geben. Dennoch: Deine simple Kausalität von "Spielt Egoshooter" _deswegen_ "geht er in $FOOBAR und bringt da Leute um" macht Dir vielleicht die Sicht der Welt leichter, ganz korrekt ist diese Sicht sicher nicht. Wer sich die Biographie und Lebensumstände diverser Amokläufer ansieht, wird feststellen, das es häufig in Ihrem Lebn überforderte Menschen aus kaputte Familien sind. Dabei mein kaputt nicht unbedingt "arm, arbeitslos, Harz IV" sondern eben eine erhebliche Entfremdung innerhalb der Familie bzw. zu den Bezugspersonen. Die Reaktion auf kontinuierliche Demütigungen und Konflike war schon immer (lange vor dem PC/Konsole) oftmals rohe Gewalt gegen die Umwelt. Die Frage ist: Wie kommen diese Leute an Waffen? Es ist deutl. schwere einen Menschen zu erdrosseln oder zu erstechen (nicht nur rein physisch) als in relativ "anonym" (weil mit Abstand) zu erschiessen. Was Egoshooter in diesem Zusammenhang sicher begünstigen ist der Umgang mit der Waffe und die nötige Feinmotorikschulung. Das Problem liegt aber letztlich im Vorfeld: In der Umgebung, in den Familien und auch in den Genen. Es gibt Millionen von Egoshooterspielern die in der Lage sind Realität und Virtuelle Welt zu trennen. Was sich in unserer Gesellschaft geändert hat sind die Grenzziehungen. Früher war auf dem Schulhof schluss wenn einer am Boden lag. Heute wird weiter getreten. Es wäre IMHO sinnvoller zu versuchen die Mechanismen zu erforschen die Menschen diese Hemmungen in nichtexistentiellen Bedrohungsituationen ablegen lassen. Einfach Ballerspiele zu verbieten erscheint mir den doch Augenwischerei.
Genau, durch Egoshooter hab ich gelernt, dass: - eine BFG keinen Rückstoß hat - ich mit der Railgun mit einem gezielten Schuss meinen Gegner zur Strecke bringen kann - ich im Falle von Beschuss, wie wild rumspringen muss um schwieriger getroffen zu werden - ich nach meinem Tot sofort wieder rejoinen kann - es zu Blackouts (Lags) kommen kann, wenn ich mich an Orten mit viel Getummel aufhalte - ich glücklicherweise immer ein Messer dabei habe (falls mal die Munition ausgeht) - ich Panzer mit Minen stoppen kann - Wohnung aufräumen mit der Antigravitionskanone viel einfacher ist
> Was Egoshooter in diesem Zusammenhang sicher begünstigen ist der Umgang mit der Waffe und die nötige > Feinmotorikschulung.
wenn du das behauptest hast wohl noch nie eine echte waffe ein der hand gehabt. selbst einen "realistischen" shooter wie z.b. AAO ist alles andere als eine simulation. eine echte waffe hat keine maus mit der man recht einfach ziehlen kann, man kann nicht durch drucken einer taste nachladen, man hat einen echten rückstoß nicht nur ein wackelndes bild, ... anders gesagt "lernt" dir ein shooter nur: meine waffe muss gelanden sein, ich muss zielen und abdrücken, also nichts was nicht sowieso weiß.
die nötige feinmotorik kann man sich auch wo anders besorgen, beim bauen von modellflugzeugen ist sicher mehr feinmotorik nötig als wenn ich einen ego-shooter spiele.
>wenn du das behauptest hast wohl noch nie eine echte waffe ein der hand gehabt.
Korrekt, ich bin ExZivi. Allerdings gibt es (zumindest auf dem US-Markt) Spezielle PC-Pistolen, die genau diesen Rückstoß wohl recht gut simulieren. Zumindest hat sich gezeigt, das Kids die eine Ladenbesitzer abgeknallt haben eine EXTREM hohe Zielgenauigkeit und Trefferausbeute (auch auf Distanz)hatten (6 Schuss, 6 Treffer und zwar Kopf und Herz). Sie hatten mit diesen "Waffen" geprobt. Das die Feinmotorik besser geworden ist (im Gegensatz zur Grobmotorik, die wurde dtl. schlechter) zeigen viele Studien (rel. unabh. davon was man spielt, sofern es nur Präzison verlangt)
>Jeder der sich an der Herstellung und Distribution beteiligt leistet hier direkt einen Beitrag zu Amokläufen wie dem in Erfurt...
Nach "Erfurt" gab es mehrere Studien die meinten beweisen zu müssen, dass Ego-Shooter die GewaltBereitschaft bei Jugendlichen erhöhen. Was außer mir offenbar keiner gemerkt hat: Nur wenige Tage vor "Erfurt" ist im Internet (vermutlich bei heise) eine Studie veröffentlicht worden welche besagte, dass Spieler von Ego-Shootern im täglichen Leben eher die ruhigen, unauffälligen Menschen sind. Insofern weiss ich bei solchem Gesülze immer nicht ob ich darüber lachen oder eher weinen soll...
Auch ich bin ein Christenmensch. Ein streng katholischer noch dazu.
Diese Art von Spielen verstößt nicht im geringsten gegen ein Gebot. Weder alttestamentlich noch gegen die Bergpredigt (ich liebe meinen Nächsten trotzdem wie mich selbst). Ich spiele gern UT2003(ja, mit Bloodpatch), KOTOR, Q3 etc.etc. .
Entscheidend ist, was sich dabei in meinem Kopf abspielt. Ich hatte bis jetzt nicht das Bedürfnis, meinen Kunden mit einem Granatwerfer ins Jenseits zu befördern, nur weil der mal nicht so gut drauf war.
Für Kinder sind diese Spiele nichts. Weder für die von Christen noch für die Kinder anderer Religionsangehöriger.
Die Gewaltbereitschaft aber kommt -und das ist wissenschaftlich fundiert- woanders her. Und das weiß auch jeder, der -wie ich- selber Kinder hat und sich offen mit ihnen auseinandersetzt.
Dazu gibt es auch noch genügend Informationsmaterial im Internet oder bei Pro-Familia.
Warum sollen solche Spiele nicht kindertauglich sein? Solange das besagte Kind zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann, hat es genausowenig Probleme mit derartigen Spielen wie Du.
Zu diesem Thema fällt mir automatisch die sehr gelungene Dokumentation "Bowling for Columbine" ein. Schulmassaker sind nicht das Ergebnis von Gewaltspielen, sondern vielmehr von Angst. Nur wer soviel Angst hat, dass er sich vor dem Weiterleben fürchtet, läuft Amok.
Allerdings kommt viele Angst daher, dass es so mancher mit der Nächstenliebe nicht so genau nimmt, sondern seine Launen an seinen Mitmenschen auslebt. Wie wäre es mit dem elften Gebot: "Du sollst nicht mobben"?
Von Stephan Wassipaul am Do, 2. Juni 2005 um 17:02 #
Nur zur Info: Das Massaker von Erfurt wurde von einem Jugnelichen veranstaltet, der nachweislich NIE einen Egoshooter (zumindest auf seinem PC) gespielt hat. Er hatte lediglich Counterstrike installiert, jedoch keinen Internetzugang, wodurch dieses Spiel nich spielbar ist (Er hatte auch NIE Bots(ermöglichen das Offline-spielen besagten Spieles installiert)
Von Stephan Wassipaul am Do, 2. Juni 2005 um 21:39 #
Er hatte nachweislich KEINEN internetzugang und es gab im haushalt keine anderen computer auf denen Coiunterstrike jemals installiert war, wenn du das meinst. Er hat es nachweislich nicht auf seinem Computer gespielt
ich habe das spiel runtergeladen und getestet. ich musste raten, welche datei das eigentliche spiel darstellen soll. habe es mit nexuiz-linux-x86-glx versucht, geht nicht. mit chmod ausführbar gemacht, geht. die bisherige prozedur ist für den einfachen anwender schonmal völlig unzumutbar.
das spiel läuft auf einem einwandfrei eingerichteten nvidia-rechner mit abgehackten sound und abgehackter grafik (eine sogenannte diashow). musste den test also abbrechen bevor er richtig beginnen konnte. fazit: das spiel wäre besser noch eine gaaaanz lange zeit im geschlossenen prozess verblieben.
hEAdr00m, ich hätte es mir denken wer zu blöd ist es hinzukriegen. Warum bleibst Du eigentlich nicht bei Windows wo da doch alles besser ist. Du bist ein Vorbild, äh Profi und Sprachrohr, für alle Masochisten.
Für nicht-selbst Installierer ist das Spiel ja freigegeben, damit nach einiger Zeit RPM's oder DEB's auftauchen die dir die Installation erleichtern werden.
Wenn man sich die sourcen so ansieht (netterweise gleich mitgeliefert), kommt man schnell zu dem Schluss, dass man wahrscheinlich noch nicht mal bis Jahresende warten muss, bis entsprechende Mods (CTF, Team Battle, etc) zu haben sind...
Als ATI-Grafig-Karten-Geschädigter habe ich mir das Spiel lieber gleich unter MS-Windows angesehen. Nach einigem Theater konnte ich mir das Spiel dort bei Deaktivierung aller Details doch noch ansehen. Die Maps "Stormkeep" und "Skyway" gefallen mir am Besten. Bei "Evil Space" sollte meiner Auffassung nach die gesamte Platform um 180 Grad gedreht nochmal daneben gesetzt werden. Bei einigen anderen Maps nerven -meiner Auffassung nach ungeschickt eingebundene- Löscher die zum freien Fall führen. Das ich das "Credits"-Fenster seperat schließen muß ist ärgerlich. Außerdem das Fehlen eines Singleplayer-Modus...
tja, und ich spiel mit der ATI 9250 hier ohne Probleme. Man muss es nur schaffen, mal in Options -> Effects zu gucken und das eine oder andere abzuschalten. "Corona" sollte man aber an lassen, sonst sieht man einige Munition nicht
Was glaubst Du wohl was ich mit "Deaktivierung aller Details" meinte? Das Problem auf meinem Rechner (A3000, ATI9600) ist vermutlich der langsame 256MB RAM-SpeicherBlock. Anderen Spielen dieser Art -mal abgesehen von "Doom 3" reicht DER allerdings...
Mhm irgendwie stimmt es schon. Wirklich toll läuft das Spiel nicht. Und das bei nen P4 mit 3,4GHZ 1GB Ram und einer Gef6800GT. Und das mit dem effekten find ich ist auch keine Lösung wenn ich die eh ned anmachen kann können sie die auch gleich ganz rausnehmen. Für die Grafik die man zu sehen bekommt ist es nen Witz das da allesvor sich hin ruckelt. Hab es auch unter Win XP probiert. Viel besser läuft es da auch nicht.
Fazit: Netter versuch aber nicht wirklich gelungen. Kann man aber sicher noch einiges dran ändern und ich denke bzw hoffe mal das man dort noch was ändert. Und so lange bleibe ich lieber bei Doom3 und UT2004
> Fazit: Netter versuch aber nicht wirklich gelungen. Kann man aber sicher noch einiges dran > ändern und ich denke bzw hoffe mal das man dort noch was ändert. Und so lange bleibe ich > lieber bei Doom3 und UT2004
Und was die Leute meistens vergessen ist, dass die Entwickler von Doom3 und UT2004 auch ihre Brötchen für ihre Arbeit bekommen. Das bekommen die Entwickler von Open-Source-Spielen nämlich nicht. Und deshalb finde ich solche Kritik eher unangebracht.
Wenn ja die Sourcen mitgeliefert sind (und das ist hier ja der Fall) dann kann man ja die Bugs selber beheben anstatt rumzumeckern.
Sorry, wer solche Spiele rausbringt, stellt sich nunmal auf eine Messlatte mit den ganzen anderen Spielen. Und da interessiert herzlich wenig ob der eine nun dafür bezahlt wurde oder länger gearbeitet hat.
Ich denke schon, dass man auch (unbezahlte) OpenSource-Entwicklungen kritisieren darf und auch sollte.
Natürlich sollte man dies in einer Weise machen, die der gebotenen Leistung entspricht, also bei einem kostenlosen Spiel ist in der Tat nur konstruktive Kritik angebracht - die hoffentlich in ordentliche Bug-Reports etc. mündet.
Das Abschalten der Hardware-intensivsten Grafig-Details und das Absenken der Auflösung auf 800x600 Pixel zumindest bei den MS-Windows Binaries wird die Zahl der Nutzer deutlich erhöhen! Der DurchschnittsRechner liegt nämlich meiner Vermutung nach immer noch bei ca. A1700, 256MB-RAM und einer billigen ATI-Karte. Die Hightech-Freaks und Power-Gamer wird man mit diesem Spiel vermutlich sowieso nicht erreichen können...
"Und was die Leute meistens vergessen ist, dass die Entwickler von Doom3 und UT2004 auch ihre Brötchen für ihre Arbeit bekommen. Das bekommen die Entwickler von Open-Source-Spielen nämlich nicht. Und deshalb finde ich solche Kritik eher unangebracht." Ich weiss ja nicht. Aber ich lese auf vielen Seiten das sich Opensource Software nicht vor anderen sachen verstecken muss. Hab das auch hier auf pro-linux schon oft gelesen. Wenn das so ist muss man damit leben das man es mit anderen Spielen oder Programmen was auch immer vergleicht. Mir ist es ehrlich gesagt auch egal ob ein Programm frei ist oder nicht. Wenn es mir gefällt benutze ich es. Wenn ich es bezahlen muss wie meine oben genannten Spiele dann ist das für mich Ok und ich zahle dafür.
> Ich weiss ja nicht. Aber ich lese auf vielen Seiten das sich Opensource Software > nicht vor anderen sachen verstecken muss.
Das stimmt auch, eben OpenSource Software. Aber ein gutes Spiel besteht ja nicht nur aus der Software (z.B. Engine) sondern auch aus einer guten Story, Texturen, Models, Maps, Soundeffekten, Musik und vielleicht auch Sprachausgabe. Eben das denke ich macht die Entwicklung von Spielen noch um einiges schwieriger. Man braucht somit nicht nur Programmierer sondern auch kreative Menschen *KLISCHEEALARM*. Eben Leute die sich auch mit z.B. Grafik- und 3D-Modeling-Progs und Sound-Progs auskennen.
Und deshalb ist das was die Entwicker mit Nexuiz abgeliefert haben für ein "freies" Game absolut erste Sahne. Und eben deshalb finde ich es unfair wegen kleinerer Bugs zu meckern. Viele kommerzielle Spiele sind ja meist nach dem Release auch noch voller Fehler (z. B. GTA3 wenns um Ruckelei geht)
Ma ja, wenn das ein halbwegs professionelles Programm ist, wird es den ganzen Schlunz mitliefern. Ist ja eine Zumutung unter Linux. Man sollte sich endlich auf einen Standard einigen. Und wenn die Krücke dabei drauf geht.
Mit Ton...
alsa oder oss(deprecated)
mag ja sein das das neue karten nich mehr unter oss tun
warum steht da eigendlich was von veralted dran
und dazu kommt noch das alsa abwaertskompatiebel is zu oss
und sogar das alle programme die ich kenne die sound haben koennen auch oss
von daher ises sogar noch egal was man nimmt
so ne zumutung diese entscheidung
Egal, ich hab das Spiel schon heute Nachmittag entdeckt, zwar etwas langsamer als Cube, aber da dieses auch schon über nen Jahr alt ist endlich mal wieder etwas neues für Linux, was auch potential hat.
> Die Lizenz - in diesem Falle die GPL - ermöglicht zwar die unbegrenzte Verbreitung Ìber das Internet, allerdings könnte eine Indizierung
> ein Problem fÌr in Deutschland erhÀltliche Distributionen darstellen. (Gottfried Hofmann/RvB)
An diesem Beispiel sieht man doch mal wieder, dass die Indizierung nicht funktionieren kann in einer von OSS berherrschten Softwarelandschaft. Was wir brauchen sind Herstellungsverbote von gewaltverherrlichenden Spielen wie diesem, die nicht nur in Deutschland sondern durch entsprechende Abkommen auch international durchgesetzt werden können und diesem Treiben ein Ende bereitet. Denn solche Spiele schÀdigen unsere Jugend und fÌhren zu massiv erhöhter Gewaltbereitschaft. Und das ist kein MÀrchen wie manche Spieler immer wieder behaupten sondern hautnah in deutschen Schulen zu erleben. Jeder der sich an der Herstellung und Distribution beteiligt leistet hier direkt einen Beitrag zu AmoklÀufen wie dem in Erfurt...
Das schlimmste ist aber, das ein als fÌr mich bisher als "seriös" geltendes Newsportal wie Pro-Linux sich an dieser Hetzjagd gegen die Moral beteiligt. Das ist fÌr mich als aufrechter Christenmensch untragbar und deswegen werde ich diese Seite durch meine Besuche nicht mehr unterstÌtzen!
immerhin...
Dennoch:
Deine simple Kausalität von "Spielt Egoshooter" _deswegen_ "geht er in $FOOBAR und bringt da Leute um" macht Dir vielleicht die Sicht der Welt leichter, ganz korrekt ist diese Sicht sicher nicht.
Wer sich die Biographie und Lebensumstände diverser Amokläufer ansieht, wird feststellen, das es häufig in Ihrem Lebn überforderte Menschen aus kaputte Familien sind. Dabei mein kaputt nicht unbedingt "arm, arbeitslos, Harz IV" sondern eben eine erhebliche Entfremdung innerhalb der Familie bzw. zu den Bezugspersonen. Die Reaktion auf kontinuierliche Demütigungen und Konflike war schon immer (lange vor dem PC/Konsole) oftmals rohe Gewalt gegen die Umwelt.
Die Frage ist: Wie kommen diese Leute an Waffen? Es ist deutl. schwere einen Menschen zu erdrosseln oder zu erstechen (nicht nur rein physisch) als in relativ "anonym" (weil mit Abstand) zu erschiessen. Was Egoshooter in diesem Zusammenhang sicher begünstigen ist der Umgang mit der Waffe und die nötige Feinmotorikschulung. Das Problem liegt aber letztlich im Vorfeld: In der Umgebung, in den Familien und auch in den Genen. Es gibt Millionen von Egoshooterspielern die in der Lage sind Realität und Virtuelle Welt zu trennen.
Was sich in unserer Gesellschaft geändert hat sind die Grenzziehungen. Früher war auf dem Schulhof schluss wenn einer am Boden lag. Heute wird weiter getreten.
Es wäre IMHO sinnvoller zu versuchen die Mechanismen zu erforschen die Menschen diese Hemmungen in nichtexistentiellen Bedrohungsituationen ablegen lassen. Einfach Ballerspiele zu verbieten erscheint mir den doch Augenwischerei.
- eine BFG keinen Rückstoß hat
- ich mit der Railgun mit einem gezielten Schuss meinen Gegner zur Strecke bringen kann
- ich im Falle von Beschuss, wie wild rumspringen muss um schwieriger getroffen zu werden
- ich nach meinem Tot sofort wieder rejoinen kann
- es zu Blackouts (Lags) kommen kann, wenn ich mich an Orten mit viel Getummel aufhalte
- ich glücklicherweise immer ein Messer dabei habe (falls mal die Munition ausgeht)
- ich Panzer mit Minen stoppen kann
- Wohnung aufräumen mit der Antigravitionskanone viel einfacher ist
> Was Egoshooter in diesem Zusammenhang sicher begünstigen ist der Umgang mit der Waffe und die nötige
> Feinmotorikschulung.
wenn du das behauptest hast wohl noch nie eine echte waffe ein der hand gehabt. selbst einen "realistischen" shooter wie z.b. AAO ist alles andere als eine simulation. eine echte waffe hat keine maus mit der man recht einfach ziehlen kann, man kann nicht durch drucken einer taste nachladen, man hat einen echten rückstoß nicht nur ein wackelndes bild, ...
anders gesagt "lernt" dir ein shooter nur: meine waffe muss gelanden sein, ich muss zielen und abdrücken, also nichts was nicht sowieso weiß.
die nötige feinmotorik kann man sich auch wo anders besorgen, beim bauen von modellflugzeugen ist sicher mehr feinmotorik nötig als wenn ich einen ego-shooter spiele.
Korrekt, ich bin ExZivi. Allerdings gibt es (zumindest auf dem US-Markt) Spezielle PC-Pistolen, die genau diesen Rückstoß wohl recht gut simulieren. Zumindest hat sich gezeigt, das Kids die eine Ladenbesitzer abgeknallt haben eine EXTREM hohe Zielgenauigkeit und Trefferausbeute (auch auf Distanz)hatten (6 Schuss, 6 Treffer und zwar Kopf und Herz). Sie hatten mit diesen "Waffen" geprobt.
Das die Feinmotorik besser geworden ist (im Gegensatz zur Grobmotorik, die wurde dtl. schlechter) zeigen viele Studien (rel.
unabh. davon was man spielt, sofern es nur Präzison verlangt)
Nach "Erfurt" gab es mehrere Studien die meinten beweisen zu müssen, dass Ego-Shooter die GewaltBereitschaft bei Jugendlichen erhöhen. Was außer mir offenbar keiner gemerkt hat: Nur wenige Tage vor "Erfurt" ist im Internet (vermutlich bei heise) eine Studie veröffentlicht worden welche besagte, dass Spieler von Ego-Shootern im täglichen Leben eher die ruhigen, unauffälligen Menschen sind. Insofern weiss ich bei solchem Gesülze immer nicht ob ich darüber lachen oder eher weinen soll...
mfg Janko
Ein streng katholischer noch dazu.
Diese Art von Spielen verstößt nicht im geringsten gegen ein Gebot.
Weder alttestamentlich noch gegen die Bergpredigt (ich liebe meinen Nächsten trotzdem wie mich selbst).
Ich spiele gern UT2003(ja, mit Bloodpatch), KOTOR, Q3 etc.etc. .
Entscheidend ist, was sich dabei in meinem Kopf abspielt.
Ich hatte bis jetzt nicht das Bedürfnis, meinen Kunden mit einem Granatwerfer ins Jenseits zu befördern, nur weil der mal nicht so gut drauf war.
Für Kinder sind diese Spiele nichts. Weder für die von Christen noch für die Kinder anderer Religionsangehöriger.
Die Gewaltbereitschaft aber kommt -und das ist wissenschaftlich fundiert- woanders her.
Und das weiß auch jeder, der -wie ich- selber Kinder hat und sich offen mit ihnen auseinandersetzt.
Dazu gibt es auch noch genügend Informationsmaterial im Internet oder bei Pro-Familia.
Warum sollen solche Spiele nicht kindertauglich sein? Solange das besagte Kind zwischen Spiel und Realität unterscheiden kann, hat es genausowenig Probleme mit derartigen Spielen wie Du.
Zu diesem Thema fällt mir automatisch die sehr gelungene Dokumentation "Bowling for Columbine" ein. Schulmassaker sind nicht das Ergebnis von Gewaltspielen, sondern vielmehr von Angst. Nur wer soviel Angst hat, dass er sich vor dem Weiterleben fürchtet, läuft Amok.
Allerdings kommt viele Angst daher, dass es so mancher mit der Nächstenliebe nicht so genau nimmt, sondern seine Launen an seinen Mitmenschen auslebt. Wie wäre es mit dem elften Gebot: "Du sollst nicht mobben"?
Gruß,
Alex
Das Massaker von Erfurt wurde von einem Jugnelichen veranstaltet, der nachweislich NIE einen Egoshooter (zumindest auf seinem PC) gespielt hat. Er hatte lediglich Counterstrike installiert, jedoch keinen Internetzugang, wodurch dieses Spiel nich spielbar ist (Er hatte auch NIE Bots(ermöglichen das Offline-spielen besagten Spieles installiert)
das spiel läuft auf einem einwandfrei eingerichteten nvidia-rechner mit abgehackten sound und abgehackter grafik (eine sogenannte diashow). musste den test also abbrechen bevor er richtig beginnen konnte. fazit: das spiel wäre besser noch eine gaaaanz lange zeit im geschlossenen prozess verblieben.
hEAdr00m (profi und sprachrohr)
Warum bleibst Du eigentlich nicht bei Windows wo da doch alles besser ist.
Du bist ein Vorbild, äh Profi und Sprachrohr, für alle Masochisten.
Er ist halt nur ein Sprachrohr
.
Section "DRI"
Mode 0666
EndSection
Dann dem geht auch als User und die GL Screensaver sind auch schneller
Guckst Du hier: http://www.alleslinux.com/artikels/xorgconf.php?layout=default
Alex
Das ich das "Credits"-Fenster seperat schließen muß ist ärgerlich. Außerdem das Fehlen eines Singleplayer-Modus...
mfg Janko
mfg Janko
Fazit: Netter versuch aber nicht wirklich gelungen. Kann man aber sicher noch einiges dran ändern und ich denke bzw hoffe mal das man dort noch was ändert. Und so lange bleibe ich lieber bei Doom3 und UT2004
> ändern und ich denke bzw hoffe mal das man dort noch was ändert. Und so lange bleibe ich
> lieber bei Doom3 und UT2004
Und was die Leute meistens vergessen ist, dass die Entwickler von Doom3 und UT2004 auch ihre Brötchen für ihre Arbeit bekommen. Das bekommen die Entwickler von Open-Source-Spielen nämlich nicht. Und deshalb finde ich solche Kritik eher unangebracht.
Wenn ja die Sourcen mitgeliefert sind (und das ist hier ja der Fall) dann kann man ja die Bugs selber beheben anstatt rumzumeckern.
Das ist nämlich ein weiterer Punkt!
Natürlich sollte man dies in einer Weise machen, die der gebotenen Leistung entspricht, also bei einem kostenlosen Spiel ist in der Tat nur konstruktive Kritik angebracht - die hoffentlich in ordentliche Bug-Reports etc. mündet.
mfg Janko
Ideal für die letzten 10 Minuten im Büro (natürlich ausgestempelt *gg*)
Sensationell für ein GPL-Game - meine Meinung!
der tiroler
Ich weiss ja nicht. Aber ich lese auf vielen Seiten das sich Opensource Software nicht vor anderen sachen verstecken muss. Hab das auch hier auf pro-linux schon oft gelesen. Wenn das so ist muss man damit leben das man es mit anderen Spielen oder Programmen was auch immer vergleicht. Mir ist es ehrlich gesagt auch egal ob ein Programm frei ist oder nicht. Wenn es mir gefällt benutze ich es. Wenn ich es bezahlen muss wie meine oben genannten Spiele dann ist das für mich Ok und ich zahle dafür.
> nicht vor anderen sachen verstecken muss.
Das stimmt auch, eben OpenSource Software. Aber ein gutes Spiel besteht ja nicht nur aus der Software (z.B. Engine) sondern auch aus einer guten Story, Texturen, Models, Maps, Soundeffekten, Musik und vielleicht auch Sprachausgabe. Eben das denke ich macht die Entwicklung von Spielen noch um einiges schwieriger. Man braucht somit nicht nur Programmierer sondern auch kreative Menschen
*KLISCHEEALARM*. Eben Leute die sich auch mit z.B. Grafik- und 3D-Modeling-Progs und Sound-Progs auskennen.
Und deshalb ist das was die Entwicker mit Nexuiz abgeliefert haben für ein "freies" Game absolut erste Sahne. Und eben deshalb finde ich es unfair wegen kleinerer Bugs zu meckern. Viele kommerzielle Spiele sind ja meist nach dem Release auch noch voller Fehler (z. B. GTA3 wenns um Ruckelei geht)