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Thema: Freie Software zur Überwindung der digitalen Kluft

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von yeti am Di, 21. Juni 2005 um 17:07 #
386er ... schon möglich, damit noch Sinnvolles zu machen, aber die Kluft ist damit nicht überwindbar, weil...

Links von der Kluft wird fleißig das Web mit Flash, Java und WeißDieHölleWasNoch versaut und rechts davon ist auf 386ern nicht dran zu denken, daß der arme Prozessor da mehr als 2 FpS beim Abspielen der nach LinksKluftMeinung ja so unverzichtbaren Schnörkel schafft. Insbesonder, daß manchmal die gesuchte Information nicht in Text und Applet steckt, sondern nur im Applet, zeigt die "Gedankenlosigkeit ohne Grenzen", die sich heutzutage nicht nur im Netz breit macht.

Java ist auf den 500-MHz-Kisten im meinem Netz schon keine Freude mehr!

Das Web (Ftp, Gopher, HTTP) war bewußt minimalistisch und portabel gehalten, damit eine möglichst große Anzahl von Systemen und damit aich Usern den unproblematischen Zugang dazu finden kann.

Es ist Alles auf den Kopf gestellt, so haben wir stattdessen nun also den MMM (MultiMediaMumpitz) und die Wirtschaft dreht uns alljährlich doppelt so schnelle Systeme als Minimalausstattung an.

Ein soziales Netz (SocialSuperService, SSS, ©Yeti) müßte seine Informationen so anbieten, daß es ohne Einbußen auch auf genügsamen Systemen keine Probleme gibt.

Ein Schritt zurück, vom MMM aus gesehen, wäre ein enormer Fortschritt, aber der Trieb zur bombastischen Selbstdarstellung ist den Leuten wohl nicht mehr aus dem Hirn zu hämmern. So kann ein SSS meines Erachtens nur auf einer Technologie entstehen, die solche Auswüchse gleich verhindert.

Nebenbei sollte man Transport-Layer wie z.B. UUCP, Maustausch und Fidonet für solche Szenarien wieder zu einer der tragenden Säulen machen, selbst Paketaustausch per "Turnschuh-Netz" kann dort stellenweise auch verbinden.

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