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Thema: Pforten des LinuxTag 2005 geöffnet

22 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Jörg am Mi, 22. Juni 2005 um 10:34 #
...
Score: 3 Von Markus am Mi, 22. Juni 2005 um 10:48 #
Wo ist Suse?
  • Score: 3 Von Henning am Mi, 22. Juni 2005 um 10:52 #
    Novell wollte SuSE wohl dort nicht richtig hinlassen.
    Mehr steht in Joeys Blog.

    Wirklich traurige Geschichte, egal wie man sonst zur SuSE-Distribution stehen mag.

    • Score: 3 Von Markus am Mi, 22. Juni 2005 um 16:14 #
      Ich habe auch den Kommentar unter Distrowatch weekly news gelesen, mit ähnlichem Tonfall.
      Was passiert schmeckt mir gar nicht. Die waren doch auch auf der Cebit (aber dafür RedHat nicht).
      Fährt jetzt Novell Suse an den Baum, wegen interner Konkurrenz? Wird so wie Redhat mit Fedora?
    Score: 3 Von beza1e1 am Mi, 22. Juni 2005 um 11:16 #
    Ich hatte gestern Schrankendienst und zumindest ein SuSE Mitarbeiter war da ... aber scheinbar eher, weil er beim X.org Treffen war.
    • Score: 3 Von alterMann am Mi, 22. Juni 2005 um 12:22 #
      Wie wäre es, wenn interessierte Linuxanwender mal zusammenkommen und eine
      auf der Gemeinschaft basierende deutsche Distribution machen.

      Was meine ich damit: Wie wäre es eine Gesellschaft zu gründen, die die
      Pflege einer Distribution übernimmt? Diese Gesellschaft wäre eine Mischung
      aus LUG und einem (non-profit)Unternehmen. Sie würden die Distri zwar
      verkaufen, aber müssten zusehen, dass der Überschuß in die gemein-nützige
      Arbeit wieder reingesteckt wird. Möglich wären auch Einführungen oder
      Schulungen für Schulen(Lehrer) und sonstige Beamte und andere
      öffentliche Einrichtungen. Und so weiter..
      Jeder könnte in dieser Gesellschaft mitmachen. Die Arbeitsstunden würden
      aufgezeichnet und aus den Einnahmen abgegolten. Man weiss ja, was noch so zu
      tun ist. Jeder, der etwas beiträgt, wird in einem Projektplan eingeschrieben.
      Und dementsrpechen belohnt.
      Würde so etwas möglich sein?

      Von Grund auf auf die bedürfnisse der deutschen Computer-Nutzer zuschneidern.
      Sei es, dass die Nutzer nicht mehr mit englischen Man Pages konfrontiert wird
      (im Xterm) oder sei es, dass der Nutzer in seinem Mozilla die Links, die ein deutscher
      so braucht direkt vorfindet:Spiegel,Heise,Ampl^H^H^H^H ich meine N-TV

      Was sagt ihr?

      Und welche Distri nehmen wir?
      Ich würde sagen: Damit alle Streitigkeiten von Grund auf beseitigt werden, fängt die
      Gesellschaft mit LFS an und baut alles drauf auf.

      • Score: 3 Von gina am Mi, 22. Juni 2005 um 12:38 #
        ja, das ganzen nennen wir dann GNU/Kolchose.
        Score: 3 Von kamome am Mi, 22. Juni 2005 um 17:46 #
        Hi alterMann,

        sollte das Ernst gemeint sein - warum nicht!
        Aber ich hielte es fuer wesentlich sinnvoller, eine gute, etablierte Distro als Basis zu verwenden, die grosse Software-Repoitories hat und diese vernuenftig vorzukonfigurieren (gegebenenfalls anzupassen). Fuer ein Gemeindeprojekt (und ueberhaupt) faende ich Debian (oder Ubuntu) sehr passend. Das mit der grossen Distro finde ich deshalb so wichtig, weil sonst wieder mal eine Distro mehr auf distrowatch gelistet ist, bei der nur die wichtigsten (fuer die Menge) Sachen in ein bis zwei Sprachen unterstuetzt werden und Benutzer, die speziellere Beduerfnisse haben, z.B. asiatische Sprachunterstuetzung (hier denke ich vor allem ans Schreiben), alleine dastehen. Wenn Du dagegen ${Deine_Lieblingsdistro} nimmst, hast Du schon eine prima Distro (mit allen Erweiterungen, die Du auf Basis von LFS noch selbst leisten muesstest) und kannst Dich auf die reine Sprachanpassung (und weitere landesspezifische Sachen) konzentrieren (was sich in den meisten Faellen auf ein Konfigurieren beschraenken wird). Gleichzeitig koennte man bei Bedarf aber eben noch auf die gesamte darunter werkelnde Distro zurueckgreifen.

        Viel Spass und Erfolg

        Valentin Born

        Score: 3 Von benq am Mi, 22. Juni 2005 um 18:28 #
        Ja, sowas in der Art wäre ein Ding. Um klein anzufangen: einen e.V. Gründen und eine geringe Vereinsgebühr verlangen, denn es muß eine Homepage mit Forum betreut werden, der Server dafür gehostet werden ... sollte es Überschüsse geben, kann man damit Entwicklerzeit einkaufen um die Distri voranzubringen. Viele kleinere und sehr beliebte Distributionen funktionieren mit sehr wenigen Entwicklern (Kanotix, Knoppix, MEPIS, SphinxOS), die aber auf einer gewaltigen Basis aufsetzten können (Debian). Als Basis schlüge ich Kanotix oder Knoppix vor.

        Statt allerdings die nächste Orchidee zu züchten kann man auch einfach schauen, ob man sich nicht einfach besser bei einer bestehenden Distri einbringen kann. Obwohl ein Modell "DistributionX e.V." schon sicherlich ziemlich reizvoll wäre. Nur mal angenommen 250 User zahlten 24 EUR Jahresbeitrag, das machte 500 EUR Budget im Monat. Würde sich ein Kano bestimmt mächtig drüber freuen. Zahlende Vereinsmitglieder könnten ja dann evtl. über bestimmte Aspekte der Distri mitentscheiden (Programmauswahl beispielsweise) und kämen früher an die ISOs (wenn sie nicht eh Betatester wären).

        .

        • Score: 3 Von alterMann am Mi, 22. Juni 2005 um 20:49 #
          So, nachdem sich zwei Leute auf meinen Vorschlag (positiv) geäußert haben,
          will ich auch noch paar Takte schreiben:

          Das mit der grundlegenden Distribution ist nun mal eine sehr
          heikle Diskussionsangelegenheit, weil jeder hat da so seine
          Distri und diese bestimmen irgendwie sein "Weltbild" (oder auch
          anders herum).

          Ich wollte nichts zu einer Distri sagen, weil das sowieso irgendwann
          zu einem Krieg wird. Ich habe mir nie vorstellen können, dass
          Mitglieder des CCC etwas gegen Debian sagen könnten o_O , aber
          hört euch mal die letzte Ulmer CCC Radio Sendung an. Heftig gehen
          die da über Debian ab :-( Hat den alten Mann richtig gekrängt.

          Nun ja... Zurück zu unserer deutschen Distribution:
          Wir sollten das nir vergessen, wie diese Idee entstand: Aufgrund
          einer Diskussion über das "verlorene Kind" SuSE. Das bedeutet,
          dies wird ein Versuch, SuSE zu ersetzen; und da wir uns nicht
          mehr im Internet Bubble befinden, wo uns Venture Capital Geber
          mit Millionen zuschütten, müssen wir einen Weg finden, das ganze
          zu finanzieren. Und genau dieser Weg wäre eine Art Gesellschaft
          (sowas wie eine eV).

          Wichtig ist, dass wir ein rigoroses Pflichtenheft erstellen, womit
          wir unsere Ziele festlegen. Weil:
          a) Wir müssen keine neue Distri bauen, wie meine vorhergehenden Poster
          richtig darstellten.
          b) Wir müssen aber _ganz_, _ganz_ genau wissen, was wir machen wollen.
          (Eine genaue Modellierung der Anforderungen der deutschen Benutzer.
          Auch unter der Berücksichtigung von verschiedenen Rollen in einer
          Organisation/Unternehmen, wie Admins,Devels,Users,Management usw.)
          c) Wir müssen uns auch überlegen, wie die "Dienstleistungen" aussehen
          sollen, die die e.V. machen soll, weil diese Dienste könnte man als
          Einkommenquelle benutzen, um weitere Punkte im Pflichtenheft abzuhaken.
          d) Wir müssen das ganze richtig "rund" machen. Damit meine ich, z.B.
          (wirklich nur als Beispiel) sollte es auf der endgültigen Distri kein
          PostgresQL geben, dann machen wir auch keine PostgresQL Schulungen.
          Sowas in der Art.
          (Bitte keine Belehrungen über Software-Engineering; ich weis, dass
          man keine Punkte im Pflichtenheft abhakt,dies soll nur Ideen zusammen
          gestellt sein.)

          Wenn wir so eine genaue Planung ham', dann können wir sogar so was
          machen, wie dass wir uns nicht auf eine Distri festlegen, sondern
          das Customizing über verschiedene Distris hinweg machen.
          Dafür bräuchten wir aber auch Knowledge-Engineering, damit die
          Leute, die später einsteigen, lernen/wissen, wie wir das Customizing
          machen, und damit wir später den Prozess immer weiter verbessern
          können (Stichwort: CMM Level increase).

          So, sieht doch bisher richtig gut aus, oder?

          alterMann

          • Score: 3 Von benq am Do, 23. Juni 2005 um 15:37 #
            Ich sehe nur irgendwie nicht wirklich die Interessengruppe ... SuSE ist immer noch sehr sehr beliebt (trotz der abflachenden Qualität), Mandriva ist komplett deutsch lokalisiert, Debian ist lokalisiert, Knoppix und Kanotix auch und SphinxOS ist kürzlich zu einem Community Projekt geworden. Der "Markt" für eine deutsche debianbasierte Distri hat bereits eine recht gute Auswahl. Im Prinzip fehlen ein gediegenerer Installer und ein kompletteres Kontrollzentrum für Knoppix und Kanotix. Wie das remastern geht bringt Klaus Knopper einem ja auch persönlich bei :-)

            SuSE wird man auf absehbare zeit nicht ersetzen, auch weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, daß nicht von seinem YAST lassen mag.

            Yoper sucht beispielsweise händeringend nach Entwicklern und Unterstützung. So reizvoll ich die Idee finde, so sehr denke ich auch, daß sie besser von einer bestehenden Nutergemeinschaft aufgegriffen wird, als daß man noch eine Distribution ins rennen schmeißt. Ubuntu ist ein Komet, der eben nur von Multimillionärshinterhöfen gut abhebt. Ein Projekt ohne Budget braucht erstmal eine Masse an Usern, und die kondensieren nicht einfach so, sondern meist um ein bestehendes Projekt herum.

            Also, wie rekrutieren?

Score: 3 Von Lordi am Mi, 22. Juni 2005 um 11:35 #
War beim LT der Eintritt nicht mal kostenfrei gewesen?
  • Score: 3 Von Satyriasis am Mi, 22. Juni 2005 um 11:46 #
    ja, aber ich finde es okey wenn man etwas zahl den der grösste teil fliest zurück an die OSS Gemeinde.
    Score: 3 Von alterMann am Mi, 22. Juni 2005 um 12:08 #
    Ja, der Eintritt war frei, wenn man sich vorher angemeldet hatte.
    Das Anmelden war ein Eintrag in einem "billigem" Formular auf der LT Seite; womit ich sagen
    will, dass jeder eigentlich freien Eintritt hatte, durch diese einfache Zugangsmaßnahme.

    Aber jetzt entdeckt man das grosse Geld. Das wird natürlich mit 5 parallelen Veranstaltungstracks
    und sonstwas kaschiert. So ne Sch****e >:-(

    Ich kann mir vorstellen, dass die Brühe dort, die in der Kantine als Mittagsessen serviert wird immer noch 4 bis 6 Euro kostet(kann mich nur schwach an die letzten (unverschämten) Preise erinnern, weil ich vor 2 Jahren als letztes da war).
    Mit anderen Worten: Für den Eintrittspreis, bekommt man als Besucher eigentlich nichts, gar nichts zurück.

    Die Knoppix CD gab es früher auch schon. Freie Vorträge noch und nöcher gab früher auch schon. Die Messe gab es früher auch schon (mit deutschem GNU/Linux "Hersteller"). Und all das für frei.

    Nee, da kann mir erzählen, wer wat will: Die Macher haben das Geld entdeckt!

    • Score: 3 Von Doki Nafaso am Mi, 22. Juni 2005 um 12:27 #
      Ich würde gerne zahlen, aber nur wenn es dort funktionierende Klimaanlagen gibt, was AFAIK nicht der Fall sein soll.
      Score: 3 Von keinaltermann am Mi, 22. Juni 2005 um 12:40 #
      blablubb. so'n unsinn. schonmal daran gedacht, dass man sich bei messen und veranstaltungen dem haus-eigenen caterer ausgeliefert ist, der die preise selbst bestimmt?

      nee, da können leute einen mist in foren posten...

      • Score: 3 Von PsycoMike am Mi, 22. Juni 2005 um 22:54 #
        blablubb. so'n unsinn. schonmal daran gedacht, dass man sich bei messen und veranstaltungen dem haus-eigenen caterer ausgeliefert ist, der die preise selbst bestimmt?


        Hi!
        und schon mal darüber nachgedacht, dass die Möglichkeit des Verhandelns besteht,
        wer zwingt denn die Veranstalter zu dieser Räumlichkeit?

        Küss die Hand (ein biblischer alter Mann) ;-)

      Score: 3 Von PsyBlade am Mi, 22. Juni 2005 um 12:44 #
      also ich finde die preise in ordnung
      hab immer troz freikarte gezahlt damit ich die dvd und den pin bekomme

      die freikarte gibt es uebrigens immer noch
      nur das die jetzt anders verteilt werden
      der erster satz wurde unter allen interressenten vor nem monat oder so verlost
      zusaetzlich darf jeder der eine freikarte hat noch mindestens 2 verschenken (rekursiv!)
      wie bei gmail also

      cu

      ps ich hab noch 4 stueck
      muesst allerdings real name und email posten

      Score: 3 Von theBohemian am Mi, 22. Juni 2005 um 17:18 #
      Die Organisatoren sind befreien sich schon mal für ein halbes Jahr von ihren Berufen um den LinuxTag auf die Beine zu stellen. Warum sollte diese Arbeit nicht kompensiert werden?
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