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Do, 23. Juni 2005, 14:15

Hardware

Linux ganz vorn in neuer Top 500-Supercomputerliste

Auf der 20. Internationalen Supercomputing-Konferenz wurde die neue Liste der 500 schnellsten Supercomputer der Welt vorgestellt, deren Spitze von IBM- und SGI-Rechnern angeführt wird.

Auf der Internationalen Supercomputing-Konferenz, die im Juni traditionell in Heidelberg stattfindet, wird jedes Jahr auch eine neue Ausgabe der Top 500-Liste vorgestellt. Diese wechselt sich ab mit einer weiteren Ausgabe der Liste im November.

In den sieben Monaten seit der letzten Liste hat sich die installierte Supercomputer-Leistung wiederum rasant vergrößert, ohne daß eine Verlangsamung des Wachstums in Sicht ist. Rund die Hälfte der damals aufgeführten Rechner sind in der neuen Liste nicht mehr vertreten, hauptsächlich weil solch eine große Zahl von neueren und noch schnelleren Rechnern in die Liste gelangte. Der bis vor einem Jahr mit gigantischen 35,86 TFlop/s führende japanische Rechner Earth Simulator liegt nur noch auf Platz 4. Platz 1 wird wie im November von IBMs BlueGene/L gehalten, der im Lawrence Livermore National Laboratory in Livermore installiert ist. Gegenüber November wurde er aber auf die doppelte Prozessorzahl aufgestockt und leistet nun 136,8 TFlop/s. Seine Kapazität soll bald nochmals verdoppelt werden. Damit wird er wohl nicht ganz so performant werden wie vor drei Jahren geplant.

Platz 2 wird von einem gleichartigen System gehalten, das am IBM Thomas J.Watson Research Center in Yorktown, N.Y. installiert ist und es auf 91,2 TFlop/s bringt. Auf Platz 3 liegt das Columbia-System von SGI im NASA Ames Research Center in Mountain View mit 51,87 TFlop/s.

In der Top 500-Liste muß man sich die Angaben zu den Betriebssystemen der Rechner etwas umständlich zusammensuchen. Eine Abfragemöglichkeit fehlt. Man kann jedoch leicht herausfinden, daß von den Systemen auf den ersten zehn Plätzen acht mit Linux laufen, nur der Earth Simulator auf Platz 4 und der Red Storm auf Platz 10 laufen unter proprietären UNIX-Varianten. Von diesen Linux-Systemen laufen sechs mit PowerPC und nur zwei mit Itanium. Dies ist nicht repräsentativ für den Rest der Liste, bei der die Supercomputer-Fachleute einen klaren Trend zu Intel-basierten Systemen festgestellt haben: 333 der ersten 500, also zwei Drittel, laufen mit Intel-Prozessoren.

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