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Fr, 24. Juni 2005, 12:11

Gesellschaft::Politik/Recht

Neue Zero Install-Implementation

Thomas Leonard, der schon den ROX-Filer entwickelte, hat sich an eine zweite Implementierung des »Zero Install System« gemacht.
Von Manfred

Das Zero Install System macht die Installation von Programmen auf Linux-Systemen unnötig. Nutzer können Software direkt über eine URL starten, die Software wird nur gecached und nicht installiert. Die auf dem Lazy-Filesystem basierende Erstimplementation funktioniert in der Praxis gut, hat jedoch Schwachstellen. So ist das benötigte Kernelmodul schwierig zu installieren, funktioniert nur unter Linux und muss bei einem neuen Kernel neu kompiliert werden. Außerdem kann bei bereits gepatchten Kerneln Probleme bereiten. Da fehlerhafte Kernelmodule zudem das gesamte System kompromittieren können, lehnen viele Systemadministratoren die Installation ab.

Konsequenterweise ist für die zweite 0install-Implementation kein Kernelmodul mehr notwendig. Nicht einmal Root-Rechte werden vorausgesetzt. Der »Injector« basiert auf Python, GnuPG sowie PyGTK und kann systemweit oder lokal installiert werden. Der Aufruf des, auf dem System nicht vorhandenen, ROX-Filer würde über den Befehl "$ 0launch -v http://rox.sourceforge.net/rox" erfolgen. Alle Abhängigkeiten sollen automatisch aufgelöst und heruntergeladen werden. Ab dem zweiten Aufruf wird die gecachte Version benutzt. Den unter der GPL stehenden Quellcode findet man zusammen mit Anwendungsbeispielen auf der Projektseite. (Julius Stiebert/Manfred)

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