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Sa, 25. Juni 2005, 14:33

Software::Desktop::KDE

Ausführung von KDE-PlugIns in Firefox geplant

Eine Neuentwicklung von Tobias König soll in der Zukunft die Ausführung von KDE-Applikationen im Firefox erlauben.

KPDF als PlugIn in Mozilla Firefox

Tobias König

KPDF als PlugIn in Mozilla Firefox

Schon bald könnte der freie Mozilla Firefox eine breite Anzahl an PlugIns unter Linux spendiert bekommen. Eine Entwicklung des KDE-Hackers Tobias König ermöglicht bereits jetzt KDE-Applikationen in Firefox auszuführen. Der spezielle Clou daran: Man kann aufgrund der KParts-Komponententechnik die KDE-Einzelprogramme durch die Entwicklung eines einzigen PlugIns in den Firefox-Browser einbinden.

Die KParts-Architektur von KDE, auf die das neue PlugIn fußen wird, ermöglicht es, die Funktionalität einer Applikation in verschiedenen Programmen zu nutzen. Gegenüber einer API-Bibliothek basiert die Architektur auf Standardkomponenten von Qt/KDE wie z.B. QWidget oder KmainWindow und benutzt einen sehr einfachen Satz von Klassen. Jede Komponente ist in einer Bibliothek »gespeichert« und wird zur Laufzeit dynamisch zum Programm hinzugefügt. Es wird deshalb technisch gesehen problemlos möglich sein, alle Applikationen die KParts unterstützen in das neue PlugIn einzubinden. Einzig ein paar kleinere Änderungen an diversen KDE-Softwarepaketen werden nötig sein. Diese sind allerdings lediglich in der Bedienung der eingebundenen Applikation zu suchen.

Das neue PlugIn befindet sich im Moment in der Entwicklung und kann noch nicht ausprobiert werden. Die Pro-Linux gezeigte Version beherrschte allerdings die Darstellung von PDF-Dokumenten unter KPDF in Firefox anstandslos, so dass von einer baldigen Freigabe einer ersten Test-Version ausgegangen werden kann.

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