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Do, 7. Juli 2005, 17:53

Open Source auf dem Lehrplan

IBM hat fünf Millionen US-Dollar für ein zweijährigen Kurs in vier kommunalen amerikanischen Colleges in Bundesstaat Kansas gespendet, in dem die Studenten Open Source und E-Business lernen sollen.
Von ThomasS

Zur Begründung führten IBM-Sprecher an, dass das Unternehmen selbst neue Mitarbeiter in den geplanten Bereichen suche, und stellte gar eine Übernahme der Graduierten dieses Kurses in Aussicht. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz betonte auch der Gouverneur von Kansas, John Moore, dass allein im kommenden Jahr 1000 neue Jobs im Bereich Informationstechnologien in Kansas entstehen werden. Er lockte Studenten ebenfalls bei dieser Gelegenheit mit hochdotierten Jobs.

Das geplante Lehrprogramm wird zunächst im Butler Community College mit 50-75 Studenten im Verlauf des Winters starten und dann im kommenden Jahr auf drei weitere Colleges ausgedehnt. Alle teilnehmenden Studenten werden nach Abschluss des zweijährigen Kurses Jobs als zertifizierte Entwickler für Software, Webdesign, Geschäftsanwendungen und Berater in Sachen E-Business antreten können. Später plant IBM auch weitere Zertifikate für Netzwerke und Datenbanken einzuführen.

Ein Sprecher von IBM betonte, dass man dieses Programm auch deshalb ausrichte, weil die Absolventenzahlen im Bereich Informationstechnologien in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken seien. Die vier Colleges wurden von IBM auf Grund ihrer engen Zusammenarbeit ausgesucht, um dem Open-Source-Programm damit noch mehr Geltung in weiteren Bildungseinrichtungen zu verschaffen.

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