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Di, 12. Juli 2005, 23:24

Software::Distributionen::Mandriva

Mandriva, Turbolinux und Progeny werden keine Partner

Mandriva und Turbolinux arbeiten doch nicht an einer gemeinsamen Distribution mit Progeny - der Distributor hat aber bereits andere Partner.

Anders als kürzlich berichtet, arbeiten Mandriva und Turbolinux doch nicht zusammen mit Progeny an einer neuen Distribution. Progeny hingegen verfolgt jedoch weiter das Ziel, eine neue Distribution auf Debian-Basis zu schaffen und hat dafür auch schon Partner gefunden. Diese werden sich vermutlich als »Debian Core Consortium« (DCC) zusammenschließen. Mit dabei sind Linspire, Credativ, LinEx, Sun Wah Linux Ltd. und Xandros Inc., sowie weitere, nicht genannte, Firmen und Projekte.

Ian Murdock, Debian- und Progeny-Gründer, sagte gegenüber eWeek, dass grundsätzlich jede Organisation beteiligt oder eingeladen sei, die ein Interesse habe, Debian besser an die Bedürfnisse des Enterprise-Marktes anzupassen. "Wenn Mandriva und Turbolinux auf Debian setzen wollen, freuen wir uns, sie dabei zu haben.", so Murdock weiter. Gaël Duval, der Mandriva gründete, stellte jedoch klar, dass seine Firma nicht plane eine Distribution auf Debian-Basis zu veröffentlichen. Turbolinux habe auf die Einladung des DCC noch nicht reagiert.

Laut Murdock würden Gespräche mit Firmen und Projekten geführt, um einen Debian-Kern für eine Enterprise-Distribution zu schaffen, Progeny werde auf der kommenden LinuxWorld in den USA außerdem die nächste Componentized Linux-Version vorstellen. Ob Componentized Linux die Basis bilden wird, die die anderen Firmen übernehmen, müsse sich erst herausstellen. Die nächste Version solle zwar auf Debian basieren, aber keinen Versuch darstellen, dieses zu ersetzen.

Die neue Distribution wird auf Debian GNU/Linux 3.1 basieren, LSB-konform sein und mit Red Hats Distribution kompatibel sein. RPM wird definitiv unterstützt werden und zur LinuxWorld soll auch die LSB-Zertifizierung vorliegen. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Firmen könnte die neue Distribution im Enterprise-Bereich helfen, um Debian aus dem Schatten von Novell und Red Hat hervortreten zu lassen.

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