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Mi, 20. Juli 2005, 17:13

Gemeinschaft

Dänische Studenten brauen ein weiteres Open-Source-Bier

Eine Gruppe dänischer Studenten hat ein weiteres Open-Source-Bier vorgestellt.

voresoel.dk

Malz, Zucker und Guarana, das sind die Zutaten, aus denen an manchen Tagen Kopfschmerzen werden. Alles politisch korrekt auf Open-Source-Basis. Ob es dem Kater hilft, ist fraglich.

Das unter dem Namen Vores Øl (Unser Bier) vorgestellte Rezept wurde unter die Creative Commons License gestellt und kann in eigenen Produkten verwendet und sogar geändert werden. Selbstverständlich darf das Open-Source-Bier auch verkauft werden. Die einzige Voraussetzung, die die Gruppe macht, ist, dass sie als Quelle des Gebräus genannt wird.

Erste »Proben« des 6% starken Biers wurden nach Aussagen der Beteiligten positiv aufgenommen. Die sich selbst »Vores Øl Group« nennende Gruppe hat »Vores Øl« bereits auf einer Campus-Party gebraut und den kompletten Vorrat auch gleich »vernichtet«. Zum Verkauf hat es deshalb nicht mehr gereicht. Man ist sich aber sicher, dass irgendjemand in der weiten Welt das Rezept für ein käufliches Bier verwenden wird.

Die Idee eines Open-Source-Biers ist indes nicht neu. Bereits im August 1998 wurde in Rahmen eines »Fake-Tickers« eine Meldung herausgegeben, wonach Red Hat ein eigenes Open-Source-Bier vorstellte. Vorsorglich wurde auch gleich die Adresse opensourcebeer.org reserviert. In Australien gibt es sogar eine Brauerei, die ausschließlich Open-Source-Bier verkauft. Auch hier ist das Rezept für »Blowfly« für jeden ersichtlich. »Nach sechs Revisionen und drei "Todesnähe-Erfahrungen", haben wir den Gewinner auserkoren«, beschreiben die Betreiber den Entwicklungsprozess des eigenen Gebräus.

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